Suchergebnis: Katalogdaten im Herbstsemester 2019

Umweltnaturwissenschaften Master Information
Ergänzungen
Ergänzung in Biogeochemie
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-1346-00LCarbon Mitigation Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Number of participants limited to 90.
W3 KP2GN. Gruber
KurzbeschreibungFuture climate change can only kept within reasonable bounds when CO2 emissions are drastically reduced. In this course, we will discuss a portfolio of options involving the alteration of natural carbon sinks and carbon sequestration. The course includes introductory lectures, presentations from guest speakers from industry and the public sector, and final presentations by the students.
LernzielThe goal of this course is to investigate, as a group, a particular set of carbon mitigation/sequestration options and to evaluate their potential, their cost, and their consequences.
InhaltFrom the large number of carbon sequestration/mitigation options, a few options will be selected and then investigated in detail by the students. The results of this research will then be presented to the other students, the involved faculty, and discussed in detail by the whole group.
SkriptNone
LiteraturWill be identified based on the chosen topic.
Voraussetzungen / BesonderesExam: No final exam. Pass/No-Pass is assigned based on the quality of the presentation and ensuing discussion.
Ergänzung in Physikalische Glaziologie
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
101-0289-00LApplied Glaciology Information W3 KP2GD. Farinotti, A. Bauder, M. Werder
KurzbeschreibungThe course transmits fundamental knowledge for treating applied glaciological problems. Topics include climate-glacier interactions, glacier ice flow, glacier hydrology, ice avalanches, and lake ice.
LernzielThe goals of the courses are to:
- learn about fundamental glaciological processes, including glacier mass balance, ice dynamics, and glacier-related hazards;
- understand and apply some basic glacier-modelling techniques;
- understand, both in class and in the field, the practical relevance of glaciology, with a focus on the Swiss landscape.
InhaltThe course will develop along the following outline:
- How glaciology became a scientific discipline
- Glaciology and hydropower
- Glacier mechanics and ice flow
- Gravitational glacier instabilities
- Glacier hydrology and glacier lake outbursts
- Lake ice and ice bearing capacity
- Field excursion (two different dates)
- Beyond numerical models
SkriptLecture handouts will be distributed prior to each class.
LiteraturRelevant literature will be provided during the classes.
Voraussetzungen / BesonderesCompleted BSc studies. Basic knowledge in computer programming is advantageous for solving the exercises. A minimal level of fitness is required for the excursion.
651-1581-00LSeminar in GlaciologyW3 KP2SA. Bauder
KurzbeschreibungStudium aktueller und klassischer Arbeiten der glaziologischen Forschung
LernzielVertiefte Kenntnisse in ausgewählten Bereichen der glaziologischen Forschung erarbeiten. Kennenlernen von Formen der wissenschaftlicher Präsentation und Verbessern der eigenen Fähigkeit in der Disskussion von wissenschaftlichen Themen.
InhaltAusgewählte Themen aus der glaziologischen Forschung
Skriptbenötigte Unterlagen werden im Verlauf der Veranstaltung abgegeben
651-4077-00LQuantification and modelling of the Cryosphere: dynamic processes
Der Kurs muss direkt an der UZH belegt werden.
UZH Modulkürzel: GEO815

Beachten Sie die Einschreibungstermine an der UZH: Link
W3 KP1VUni-Dozierende
KurzbeschreibungÜbersicht über die wichtigsten formbildenden Prozesse und Landschaftsformen in kalten Regionen der Erde (Gletschergebiete und Gebiete intensiven Bodenfrostes) mit Schwerpunkt Hochgebirge. Diskussion aktueller Forschungsfragen.
LernzielKenntnis der wichtigsten klimarelevanten geomorphologischen Prozesse und Phänomene im Hochgebirge, Verständnis für aktuelle Forschungsfragen.
InhaltErosion und Sedimentation durch Gletscher in Abhängigkeit von Klima, Topographie, Eistemperatur, Sedimentbilanz, Gleitbewegung und Schmelzwasserabfluss. Prozesse und Formen im Bereich des jahreszeitlichen und ganzjährigen Bodenfrostes (Frostverwitterung, Felsstürze, Schutthalden, Solifluktion, Permafrostkriechen/Blockgletscher, Murgänge).
SkriptGlacial and periglacial geomorphodynamics in high-mountain regions. Ca. 100 Seiten.
Literaturreferences in skript
Voraussetzungen / BesonderesGrundkenntisse über Geomorphologie und Gletscher und Permafrost aus dem Kursangebot von ETH/UZH oder entsprechenden Vorlesungsskripten
651-4101-00LPhysics of Glaciers Information W3 KP3GM. Lüthi, G. Jouvet, F. T. Walter, M. Werder
KurzbeschreibungUnderstanding glaciers and ice sheets with simple physical concepts. Topics include the reaction of glaciers to the climate, flow of glacier ice, temperature in glaciers and ice sheets, glacier hydrology, glacier seismology, basal motion and calving glaciers. A special focus is the current development of Greenland and Antarctica.
LernzielAfter the course the students are able understand and interpret measurements of ice flow, subglacial water pressure and ice temperature. They will have an understanding of glaciology-related physical concepts sufficient to understand most of the contemporary literature on the topic. The students will be well equipped to work on glacier-related problems by numerical modeling, remote sensing, and field work.
InhaltThe dynamics of glaciers and polar ice sheets is the key requisite to understand their history and their future evolution. We will take a closer look at ice deformation, basal motion, heat flow and glacier hydraulics. The specific dynamics of tide water and calving glaciers is investigated, as is the reaction of glaciers to changes in mass balance (and therefore climate).
SkriptLink
LiteraturA list of relevant literature is available on the class web site.
Voraussetzungen / BesonderesHigh school mathematics and physics knowledge required.
Ergänzung in Einzugsgebiets-Management und Naturgefahren
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0565-00LGrundzüge des NaturgefahrenmanagementsW3 KP3GH. R. Heinimann, B. Krummenacher, S. Löw
KurzbeschreibungDurch die Überlagerung von Siedlungsflächen und Infrastrukturanlagen mit Prozessräumen von Naturgefahren entstehen Risiken für Leben und Sachwerte. Die Veranstaltung vermittelt das Vorgehenskonzept für den risikobasierten Umgang mit Naturgefahren, indem für reale Fallstudienobjekte Risiken analysiert, bewertet und Lösungen für den Umgang entwickelt werden.
LernzielDas Vorgehenskonzept wird Schritt für Schritt anhand eines Satzes von Fallstudienobjekten erklärt und von den Studierenden angewendet. Hierbei lernen Sie die Verknüpfung folgender Kompetenzen:
Risikoanalyse - Was kann passieren?
- Naturgefahren-Prozesse in ihren Grundzügen charakterisieren und Resultate aus Modellrechnungen integrieren.
- Einer bestimmten Gefahr exponierte Leben und Objekte identifizieren und ihre mögliche Beeinträchtigung oder Beschädigung abschätzen.
Risikobewertung - Was darf passieren?
- Ansätze zur Festlegung akzeptabler Risiken für Leben und Objekte anwenden, um Schutzdefizite im Raum zu bestimmen.
- Ursachen von Konflikten zwischen Risikowahrnehmung und Risikoanalyse erklären.
Risikomanagement - Was ist zu tun?
- Wirkungsprinzipien von Massnahmen zur Risikoreduktion erklären.
- Für die Bemessung von Massnahmen massgebende Gefährdungsbilder beschreiben.
- Anhand eines Zielkatalogs die beste Alternative aus einer Menge denkbarer Massnahmen bestimmen.
- Prinzipien der Risk-Governance erklären.
InhaltDie Vorlesung besteht aus folgenden Blöcken:
1) Einführung ins Vorgehenskonzept (1W)
2) Risikoanalyse (6W + Exkursion) mit:
- Systemabgrenzung
- Gefahrenbeurteilung
- Expositions- und Folgenanalyse
3) Risikobewertung (2W)
4) Risikomanagement (2W + Exkursion)
5) Abschlussbesprechung (1W)
101-1250-00LWildbach- und HangverbauW3 KP2VD. Rickenmann
KurzbeschreibungHydromechanische, geotechnische und dynamische Prozesse in Wildbachgerinnen und Hängen. Interaktionen zwischen Wildbächen und Seitenhängen. Technische und ingenieurbiologische Stabilisierungsmassnahmen. Gefahrenbeurteilung und Gesamtzusammenhänge in Einzugsgebieten. Bemessung von Schutzsystemen. Grenzen technischer Massnahmen. Ueberwachung und Unterhalt von Schutzmassnahmen.
LernzielZiel
Erkennen und Verstehen von Gerinne- und Hangprozessen und deren gegenseitigen Beeinflussung. Methoden der Gefahrenbeurteilung zum Schutz vor Naturgefahren sowie technische- und biologische Schutzmassnahmen kennen lernen und bewerten. Gefährdungsbilder und Einwirkungen auf Systeme darstellen. Bemessung und Konstruktion von Schutzsystemen. Beurteilen der räumlichen und zeitlichen Entwicklung mit und ohne Schutzmassnahmen.
InhaltInhalt
Hydromechanische, geotechnische und dynamische Prozesse in Wildbachgerinnen und Hängen. Interaktionen zwischen Wildbächen und Seitenhängen. Technische und ingenieurbiologische Stabilisierungsmassnahmen. Einwirkungen auf Schutzsysteme. Gefahrenbeurteilung und Gesamtzusammenhänge in Einzugsgebieten. Bemessung von Schutzsystemen. Grenzen technischer Massnahmen. Ueberwachung und Unterhalt technischer und ingenieurbiologischer Systeme.
Skriptsiehe "Literatur"
LiteraturLiteratur
- Böll, A. (1997): Wildbach- und Hangverbau, Berichte der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, Nr. 343,123p.
- Rickenmann, D. (2014): Methoden zur quantitativen Beurteilung von Gerinneprozessen in Wildbächen. WSL Berichte, Nr. 9, 105p. (Link)
- Rickenmann, D. (2016): Methods for the quantitative assessment of channel processes in torrents (steep streams). IAHR monograph, CRC Press, ISBN: 978-1-4987-7662-2. (NEBIS: Online-Ressource)
Voraussetzungen / BesonderesBesonderes
Voraussetzungen:
- Grundzüge der Baustatik
- Hydraulik
- Geologie und Petrographie
- Bodenphysik
- Bodenmechanik und Geotechnik
102-0293-00LHydrology Information W3 KP2GP. Burlando
KurzbeschreibungDiese Lehrveranstaltung führt in die Ingenieur-Hydrologie ein. Zuerst werden Grundlagen zur Beschreibung und Messung hydrologischer Vorgänge (Niederschlag, Rückhalt, Verdunstung, Abfluss, Erosion, Schnee) vermittelt, anschliessend wird in grundlegende mathematische Modelle zur Modellierung einzelner Prozesse und der Niederschlag-Abfluss-Relation eingeführt, inkl. Hochwasser-Analyse.
LernzielKenntnis der Grundzüge der Hydrologie. Kennenlernen von Methoden, zur Abschätzung hydrologischer Grössen, die zur Dimensionierung von Wasserbauwerken und für die Nutzung von Wasserresourcen relevant sind.
InhaltDer hydrologische Kreislauf: globale Wasserressourcen, Wasserbilanz, räumliche und zeitliche Dimension der hydrologischen Prozesse.

Niederschlag: Niederschlagsmechanismen, Regenmessung, räumliche/zeitliche Verteilung des Regens, Niederschlagsregime, Punktniederschlag/Gebietsniederschlag, Isohyeten, Thiessenpolygon, Extremniederschlag, Dimensionierungsniederschlag.

Interzeption: Messung und Schätzung.

Evaporation und Evapotranspiration: Prozesse, Messung und Schätzung, potentielle und effektive Evapotranspiration, Energiebilanzmethode, empirische Methode.

Infiltration: Messung, Horton-Gleichung, empirische und konzeptionelle Methoden, Phi-index und Prozentuale Methode, SCS-CN Methode.

Oberflächlicher und oberflächennaher Abfluss: Hortonischer Oberflächenabfluss, gesättigter Oberflächenabfluss, Abflussmessung, hydrologische Regimes, Jahresganglinien, Abflussganglinie von Extremereignissen, Abtrennung des Basisabflusses, Direktabfluss, Schneeschmelze, Abflussregimes, Abflussdauerkurve.

Einzugsgebietscharakteristik: Morphologie der Einzugsgebiets, topografische und unterirdische Wasserscheide, hypsometrische Kurve, Gefälle, Dichte des Entwässerungsnetzes.

Niederschlag-Abfluss-Modelle (N-A): Grundlagen der N-A Modelle, Lineare Modelle und das Instantaneous Unit Hydrograph (IUH) Konzept, linearer Speicher, Nash Modell.

Hochwasserabschätzung: empirische Formeln, Hochwasserfrequenzanalyse, Regionalisierungtechniken,
indirekte Hochwasserabschätzung mit N-A Modellen, Rational Method.

Stoffabtrag und Stofftransport: Erosion im Einzugsgebiet, Bodenerosion durch Wasser, Berechnung der Bodenerosion, Grundlagen des Sedimenttransports.

Schnee und Eis: Scnheeeigenschaften und -messungen, Schätzung des Scnheeschmelzprozesses durch die Energiebilanzmethode, Abfluss aus Schneeschmelze, Temperatur-Index- und Grad-Tag-Verfahren.
SkriptDie Kopie der Folien zur Vorlesung können auf den Webseiten der Professur für Hydrologie und Wasserwirtschaft herunterladen werden.
LiteraturChow, V.T., Maidment, D.R. und Mays, L.W. (1988). Applied Hydrology, New York u.a., McGraw-Hill.
Dingman, S.L. (2002). Physical Hydrology, 2nd ed., Upper Saddle River, N.J., Prentice Hall.
Dyck, S. und Peschke, G. (1995). Grundlagen der Hydrologie, 3. Aufl., Berlin, Verlag für Bauwesen.
Maidment, D.R. (1993). Handbook of Hydrology, New York, McGraw-Hill.
Maniak, U. (1997). Hydrologie und Wasserwirtschaft, eine Einführung für Ingenieure, Springer, Berlin.
Manning, J.C. (1997). Applied Principles of Hydrology, 3. Aufl., Upper Saddle River, N.J., Prentice Hall.
Voraussetzungen / BesonderesVorbereitende zu Hydrologie I sind die Vorlesungen in Statistik. Der Inhalt, der um ein Teil der Übungen zu behandeln und um ein Teil der Vorlesungen zu verstehen notwendig ist, kann zusammengefasst werden, wie hintereinander es bescrieben wird:
Elementare Datenverarbeitung: Hydrologische Messungen und Daten, Datenreduzierung (grafische Darstellungen und numerische Kenngrössen).
Frequenzanalyse: Hydrologische Daten als Zufallsvariabeln, Wiederkehrperiode, Frequenzfaktor, Wahrscheinlichkeitspapier, Anpassen von Wahrscheinlichkeitsverteilungen, parametrische und nicht-parametrische Tests, Parameterschätzung.
651-3525-00LIngenieurgeologieW4 KP2V + 1US. Löw, M. Ziegler
KurzbeschreibungDiese Lehrveranstaltung behandelt in einem ersten Block die geologisch-geotechnische Charakterisierung und das Verhalten der Locker- und Festgesteine, sowie die Ermittlung der entsprechenden Eigenschaften in Feld- und Laborversuchen. Anschliessend werden diese Grundlagen auf Problemstellungen im Grundbau, Untertagebau und geologische Naturgefahren angewendet.
LernzielKennenlernen und Anwenden der Grundlagen der Ingenieurgeologie in Lockergesteinen und Fels.
InhaltKlassifikation von Lockergesteinen, bodenmechanische Gesteinskennwerte und ihre Ermittlung. Spannungen, Setzungen und Grundbrüche in Lockergesteinen. Geotechnische Kennwerte von Diskontinuitäten und Störzonen und ihre Ermittlung. Massstabseffekte, Verhalten und Klassifikation von Festgesteinen. Natürliche Spannungen, Spannungsumlagerungen und Spannungsmessungen in Festgesteinen. Stabilität von Böschungen und in Locker- und Festgesteinen. Eigenschaften und mechanische Prozesse von Locker- und Festgesteinen im Untertagebau. Geologische Massenbewegungen.
SkriptSkriptum und Übungsaufgaben stehen als Download zur Verfügung (unter Kursunterlagen).
LiteraturPRINZ, H. & R. Strauss (2006): Abriss der Ingenieurgeologie. - 671 S., 4. Aufl., Elsevier GmbH (Spektrum Verlag).

CADUTO, D.C. (1999): Geotechnical Engineering, Principles and Practices. 759 S., 1. Aufl., (Prentice Hall)

LANG, H.-J., HUDER, J. & AMMAN, P. (1996): Bodenmechanik und Grundbau. Das Verhalten von Böden und die wichtigsten grundbaulichen Konzepte. - 320 S., 5.Aufl., Berlin, Heidelberg etc. (Springer).

HOEK, E. (2007): Practical Rock Engineering - Course Notes. Link

HUDSON, J.A. & HARRISON, J.P. (1997): Engineering Rock Mechanics. An Introduction to the Principles. - 444 S. (Pergamon).
651-4088-03LPhysische Geographie III (Geomorphologie und Glaziologie) (Universität Zürich)
Der Kurs muss direkt an der UZH belegt werden.
UZH Modulkürzel: GEO231

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W5 KP1V + 1UUni-Dozierende
KurzbeschreibungDas Modul bietet eine kurze Einführung in einige Komponenten und
Prozesse des hydrologischen Kreislaufes. Dabei werden einzelne
Wasserspeicher (Schnee,- Boden und Grundwasser) und Flüsse zwischen den Speichern (Verdunstung, Niederschlag und Abfluss) betrachtet. Übungen ergänzen die Vorlesung.
Lernziel
Ergänzung in Produktionstechnik der Wald- und Holzwirtschaft
Produktionstechnik
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
101-0637-10LHolzstruktur und Funktion Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 15
W3 KP2GI. Burgert, E. R. Zürcher
KurzbeschreibungDie Vorlesung Holzstruktur und Funktion vermittelt den Studierenden grundlegende Kenntnisse über den Aufbau von Nadel- und Laubhölzern sowie über allgemeine und holzartspezifische Zusammenhänge zwischen Wachstumsprozessen, Holzeigenschaften und den Funktionen des Holzes im Baum.
LernzielLernziel ist ein grundlegendes Verständnis der Anatomie des Holzes sowie deren Beeinflussung durch endogene und exogene Einflussfaktoren. Dazu sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, prominente mitteleuropäische Holzarten auf der mikroskopischen und makroskopischen Ebene zu erkennen. Vertieft wird dies mit Bestimmungsübungen für die Nadelhölzer, welche mittels eines Bestimmungsschlüssels eindeutig zu bestimmen sind. Darüber hinaus sollen Kenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Baumwachstum, Holzeigenschaften und den Funktionen des Holzes im Baum vermittelt werden. Dabei steht die Funktion des Holzes im Baum im Vordergrund, es sollen allerdings auch Querbezüge zur technologischen Bedeutung, welche in den Vorlesungen Holzphysik sowie Holzeigenschaften und Holzbearbeitung behandelt wird, aufgezeigt werden.
InhaltIn einer allgemeinen Einführung in die Holzanatomie werden der generelle Aufbau von Nadel- und Laubholz behandelt. Dabei werden die Baumarten auch im Hinblick auf Diversität und grundlegende Variabilität sowie deren Einflussfaktoren betrachtet. Danach liegt der Schwerpunkt auf der Holzanatomie prominenter mitteleuropäischer Nadel- und Laubholzarten. Hierbei werden die Studierenden sowohl auf der mikroskopischen als auch auf der makroskopischen Ebene in der Holzartenerkennung geschult. Für die Nadelhölzer werden darüber hinaus vertiefende Bestimmungsübungen durchgeführt. In den weiteren Vorlesungen werden darauf aufbauend Zusammenhänge zwischen Holzstruktur, Eigenschaften und Funktion im Baum unter Berücksichtigung der Wachstumsdynamik dargestellt. Dabei werden insbesondere die Themenbereiche mechanische Stabilität und Wassertransport, Ästigkeit, Reaktionsholzbildung (Druckholz, Zugholz), Drehwuchs, Wachstumsspannungen und Verkernung sowie das adaptive Wachstum ausführlich behandelt.
101-0637-20LHolzbearbeitung und -verarbeitungW3 KP2GI. Burgert, M. Schubert
KurzbeschreibungDie Vorlesung Holzbearbeitung und -verarbeitung vermittelt den Studierenden grundlegende Kenntnisse über technologische Eigenschaften des Holzes und der Holzwerkstoffe sowie deren Bearbeitung und Verarbeitung zur Herstellung einer breiten Palette von industriellen Holzprodukten und geht auf neueste Entwicklungen bezüglich digitaler Technologien ein.
LernzielLernziel ist ein grundlegendes Verständnis der dominierenden Holzbe- und -verarbeitungsprozesse, welche zur Herstellung von industriellen Holzprodukten zur Anwendung kommen. Hierzu wird einleitend die wirtschaftliche Bedeutung der Ressource Holz vorgestellt und erforderliche Kenntnisse über die technologischen Eigenschaften des Holzes vermittelt. Abschliessend wird die digitale Transformation betrachtet, welche alle Wirtschaftsbereiche der Holzindustrie erfassen wird und sich auf die gesamte Wertschöpfungskette auswirken und so ganze Geschäftsmodelle verändern wird. So können beispielsweise Fertigungsprozesse noch flexibler, effizienter und ressourcenschonender ausgeführt werden. Die Studierenden sollen mit Abschluss der Vorlesung in der Lage sein, schlüssige Zusammenhänge zwischen Holzarten und deren Eigenschaften sowie geeigneten Bearbeitungsprozessen und den daraus resultierenden Holzprodukten herzustellen.
InhaltDie allgemeine Einführung stellt die wirtschaftliche Bedeutung des Rohstoffs Holz im globalen, europäischen und schweizerischen Kontext vor und beleuchtet Aspekte der Nachhaltigkeit in der Holzproduktion und der Zertifizierung. Im Folgenden werden erforderliche Kenntnisse zu den allgemeinen und holzartspezifischen Zusammenhängen zwischen Struktur und Eigenschaften vermittelt. Danach werden verschiedene volkswirtschaftlich relevante Holzbe- und -verarbeitungsprozesse vorgestellt und detailliert hinsichtlich Holzartenwahl, Prozessparametern sowie Produkteigenschaften betrachtet. Der Hauptaugenmerk wird dabei im Bereich von Vollholzprodukten auf die Schnittholzherstellung und die Trocknung gelegt. Mit Blick auf die Furnierherstellung werden Kenntnisse über das Dämpfen, den Furnierschnitt und die Herstellung von Lagenholzwerkstoffen vermittelt. Desweitern wird die Technologie zur Herstellung von Span- und Faserwerkstoffen sowie die gängige Produktpalette vorgestellt und bearbeitet. Dieser Themenblock wird durch grundlegende Einblicke in die Papierherstellung abgerundet. Im Anschluss werden die Themenbereiche Verklebung und Holzschutz betrachtet und dabei Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Holz und Holzwerkstoffen erörtert. In einem weiteren Teil der Vorlesung werden anhand von Beispielen die wichtigsten digitalen Technologien wie z.B. Internet of Things, künstliche Intelligenz näher erläutert und die Auswirkungen auf die Holzwirtschaft erarbeitet. Zum Abschluss der Vorlesung wird durch eine Exkursion zu einem Schweizer Holzbearbeitungs-unternehmen der Praxisbezug vertieft.
Produktionsmanagement
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
363-0445-00LProduction and Operations ManagementW3 KP2GT. Netland
KurzbeschreibungThis core course on Production and Operations Management provides the students insights into the basic theories, principles, concepts, and techniques used to design, analyze, and improve the operational capabilities of an organization.
LernzielThis POM core course provides students a broad theoretical basis for understanding, analyzing, designing, and improving operations. After completing this course:
1. Students can apply key concepts of operations strategy for analyzing production processes.
2. Students can conduct basic process mapping analysis and elaborate the limitations of the chosen method.
3. Students can calculate the needed capacity for production and service operations.
4. Students can select and use problem solving tools and methods.
5. Students can select and use the basic tools of lean thinking to improve the productivity of production and service operations.
6. Students can explain how new technologies and servitization affect production and operations management.
7. Additional skills: Students acquire experience in teamwork, report writing and presentation.
InhaltThe course covers the most fundamental strategic and tactical concepts in production and operations management. The lectures cover: Introduction to POM; Operations strategy; Capacity management; Production planning and control; Lean management; Performance measurement; Problem solving; Service operations and servitization; New technologies in POM.
LiteraturPaton, S.; Clegg, B.; Hsuan, J.; Pilkington, A. (2011) Operations Management, 1st ed., McGraw Hill.
363-0445-02LProduction and Operations Management (Additional Cases)
A parallel enrolment to the lecture 363-0445-00L Production and Operations Management is mandatory.
W1 KP2AT. Netland
KurzbeschreibungExtension to course 363-0445-00 Production and Operations Management.
LernzielExtension to course 363-0445-00 Production and Operations Management.
InhaltAdditional cases to course 363-0445-00 Production and Operations Management.
Voraussetzungen / BesonderesA parallel enrolment to the lecture 363-0445-00L Production and Operations Management is mandatory.
Umweltmanagement
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
102-0317-00LAdvanced Environmental Assessments
Masterstudierende Umweltingenieurwissenschaften mit Modul Ecological Systems Design dürfen die 102-0317-00 (3KP) nicht belegen, da diese bereits in 102-0307-01 Advanced Environmental, Social and Economic Assessments (5KP) enthalten ist.
W3 KP2GS. Hellweg, R. Frischknecht
KurzbeschreibungThis course deepens students' knowledge of the environmental assessment methodologies and their various applications.
LernzielThis course has the aim of deepening students' knowledge of the environmental assessment methodologies and their various applications. In particular, students completing the course should have the
- Ability to judge the scientific quality and reliability of environmental assessment studies, the appropriateness of inventory data and modelling, and the adequacy of life cycle impact assessment models and factors
- Knowledge about the current state of the scientific discussion and new research developments
- Ability to properly plan, conduct and interpret environmental assessment studies
- Knowledge of how to use LCA as a decision support tool for companies, public authorities, and consumers
Inhalt- Inventory developments, transparency, data quality, data completeness, and data exchange formats
- Allocation (multioutput processes and recycling)
- Hybrid LCA methods.
- Consequential and marginal analysis
- Recent development in impact assessment
- Spatial differentiation in Life Cycle Assessment
- Workplace and indoor exposure in Risk and Life Cycle Assessment
- Uncertainty analysis
- Subjectivity in environmental assessments
- Multicriteria analysis
- Case Studies
SkriptNo script. Lecture slides and literature will be made available on Moodle.
LiteraturLiterature will be made available on Moodle.
Voraussetzungen / BesonderesBasic knowledge of environmental assessment tools is a prerequisite for this class. Students that have not done classwork in this topic before are required to read an appropriate textbook before or at the beginning of this course (e.g. Jolliet, O et al. 2016: Environmental Life Cycle Assessment. CRC Press, Boca Raton - London - New York. ISBN 978-1-4398-8766-0 (Chapters 2-5.2)).
102-0317-03LAdvanced Environmental Assessment (Computer Lab I)W1 KP1US. Pfister
KurzbeschreibungDifferent tools and software used for environmental assessments, such as LCA are introduced. The students will have hands-on exercises in the computer rooms and will gain basic knowledge on how to apply the software and other resources in practice
LernzielBecome acquainted with various software programs for environmental assessment including Life Cycle Assessment, Environmental Risk Assessment, Probabilistic Modeling, Material Flow Analysis.
102-0317-04LAdvanced Environmental Assessment (Computer Lab II) Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Not for master students in Environmental Engineering choosing module Ecological System Design as already included in Environment and Computer Laboratory I (Year Course): 102-0527-00 and 102-0528-00.
W2 KP2PS. Pfister
KurzbeschreibungTechnical systems are investigated in projects, based on the software and tools introduced in the course 102-0317-03L Advanced Env. Assessment (Computer Lab I). The projects are created around a complete but simplified LCA study, where the students will learn how to answer a given question with target oriented methodologies using various software programs and data sources for env. assessment
LernzielBecome acquainted with utilizing various software programs for environmental assessment to perform a Life Cycle Assessment and learn how to address the challenges when analyzing a complex system with available data and software limitations.
Voraussetzungen / BesonderesPrerequisite is enrolment of 102-0317-00 Advanced Environmental Assessments and of 102-0317-03 Advanced Environmental Assessments (Computer Lab I) in parallel or in advance (both courses in HS).
Ergänzung in Boden-Pflanzen Beziehungen und Raumnutzung
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-1681-00LElement Balancing and Soil Functions in Managed EcosystemsW3 KP2GA. Keller
KurzbeschreibungDie Stoffbilanzierung von landwirtschaftlichen Böden und die Bewertung von Bodenfunktionen wird in praktischen Computerübungen an realen Fallbeispielen angewandt, um Vorsorgemassnahmen gegen Bodenbelastungen zu planen, und um eine nachhaltige Nutzung von regionalen Agrarökosystemen auch im Kontext der Raumplanung zu unterstützen.
LernzielDie Studierende können veränderte Landnutzungen auf die Stoffkreisläufe von Agrarökosystemen und den Dienstleistungen des Bodens (Bodenfunktionen) abschätzen und kritisch beurteilen. Sie entwerfen Lösungsansätze für stoffliche Bodenschutzprobleme auf regionaler Ebene und lernen unterschiedliche Methoden zur Bewertung von Bodenfunktionen kennen.
InhaltDie Studenten wenden eine regionale Bilanzierungsmethode für schweizer Regionen in Computerübungen an und bewerten relevante Bodenfunktionen der landwirtschaftlichen Böden. Sie beurteilen die Nachhaltigkeit gegenwärtiger Landnutzungen und optimieren die Nährstoff- und Schwermetallflüsse in Agrarökosystemen mit geeigneten Massnahmen. Die StudentInnen werden die Gelegenheit haben spezifische Szenarien zu berechnen. Besonderes Augenmerk gilt den Dienstleistungen des Bodens (Regulierungs- , Produktions- und Lebensraumfunktion) und deren Bewertung auf der Basis von Bodenkartierungsdaten.
SkriptLiteratur und Übungsunterlagen Fallstudie
LiteraturLiteratur wird in der Vorlesung abgegeben.
Voraussetzungen / BesonderesDie Lehrveranstaltung ist aufgeteilt in Vorlesungsstunden und Übungsstunden im Computerraum. Die Veranstaltung findet 14 tägig im Block à 4 h statt.
Voraussetzung (Empfohlen):
- Bodenschutz und Landnutzung
- Biochemistry of Trace Elements
- Angewandte Bodenökologie
103-0317-00LIntroduction to Spatial Development and Transformation
Nur für Master-Studierende, ansonsten ist eine Spezialbewilligung des Dozierenden notwendig.
W3 KP2GM. Nollert
KurzbeschreibungIn der Lehrveranstaltung werden die wichtigsten materiellen und methodischen Grundlagen für raumbedeutsames Handeln und Entscheiden vermittelt. Anhand aktueller und zukünftiger Herausforderungen der Raumentwicklung in der Schweiz und in Europas werden zentrale Auf-gaben und Möglichkeiten zu deren Behandlung vermittelt.
LernzielRaumentwicklung beschäftigt sich mit der Gestaltung unseres Lebensraumes. Um zwischen den unterschiedlichen Ansprüche, Interessen und Vorhaben verschiedener Akteure vermitteln zu können, bedarf es einer vorausschauenden, aktionsorientierten und auf Robustheit bedach-ten Planung. Sie ist - im Sinne einer nachhaltigen Raumentwicklung - dem haushälterischen Umgang mit Ressourcen verpflichtet, insbesondere der nicht vermehrbaren Ressource Boden.
In der Vorlesung wird das dafür notwendige grundlegende Fachwissen eingeführt und orientiert sich an folgenden Leitthemen:
– Innenentwicklung und Herausforderungen räumlicher Transformation
¬– Zusammenspiel formeller und informeller Verfahren und Prozesse über verschiedene Mass-stäbe räumlicher Entwicklung hinweg
– Methoden aktionsorientierter Planung in von Unsicherheit geprägten Situationen
– Integrierte Raum- und Infrastrukturentwicklung
Die Studierenden sind durch die Belegung der Vorlesung in der Lage, massstabsübergreifende, komplexe Aufgaben der Raumentwicklung und Transformation zu erkennen und ihr methodi-sches sowie fachliches Wissen zu deren Klärung einsetzen.
Inhalt– Aufgaben der Raumplanung und Raumentwicklung
– Örtliche und überörtliche Aufgaben
– Formelle und informelle Instrumente und Verfahren
– Regelmässigkeiten räumlicher Veränderungen, Einflussfaktoren und Kennziffern
– Raumbedeutsame Konflikte und Probleme
Methodologie aktionsorientierter Planung:
– Raumplanung als Sequenzen von Handlungen und Entscheidungen
– Der Einfluss von Wissen und Sprache in der Planung
– Raumplanerisches Argumentieren und Lagebeurteilung
– Verfahren- und Prozessmanagement
Schwerpunktaufgaben:
– Innenentwicklung und Transformation
– Integrierte Raum- und Infrastrukturentwicklung
– Grenzüberschreitende Fragen der Raumentwicklung
SkriptWeitere Informationen und Unterlagen zur Vorlesung werden auf den Internetseiten des IRL/STL bereitgestellt
103-0435-01LLandmanagement Information W5 KP4GS.‑E. Rabe, F. Frei, M. Huhmann, R. Michelon
KurzbeschreibungDie Lehrveranstaltung behandelt im Wesentlichen die folgenden Themenbereiche:
Moderne Meltiorationen
Sondernutzungsplanung (Quartierplanung).
Baulandumlegung als Instrument für die Umsetzung der Nutzungsplanung
Landwirtschaftliche Planung als partizipativer Prozess
LernzielPlanung und Landumlegung als interaktiven Prozess kennenlernen und anwenden.
InhaltLandmanagement und Meliorationen
- Grundprinzipien des Landmangements
- Eigentum
- Moderne Melioration

Raumplanung und Sondernutzungsplanung
- Übersicht über die kommunalen Planungsinstrumente
- Planungsabläufe und Planungsverfahren in den Gemeinden
- Einbezug der Öffentlichkeit
- Sondernutzungsplanung (Quartierplanung)

Landumlegungsverfahren
- Bedeutung und Funktion der Landumlegung
- die praktische Durchführung der Landumlegung
- Baulandumlegung

Landwirtschaftliche Planung
- die LP als partizipativer, akzeptanzsteigernder Prozess
- theoretisches und praktisches Erlernen des modularen Aufbaus der LP
SkriptDie Unterlagen, bestehend aus Präsentationsunterlagen der einzelnen Referate werden teilweise abgegeben und stehen auf der Homepage des Fachbereichs PLUS zum Download bereit.

Download: Link
LiteraturVerweise in den Kursunterlagen
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