Suchergebnis: Katalogdaten im Frühjahrssemester 2018

Ausbildung in Erziehungswissenschaften für Lehrdiplom und DZ Information
Hier ist das allgemeine Lehrangebot für das Lehrdiplom (LD) - Ausbildungsbereiche Erziehungswissenschaften und Wahlpflicht - und Didaktik-Zertifikat (DZ) - Ausbildungsbereich Erziehungswissenschaften.
Erziehungswissenschaften Lehrdiplom für Maturitätsschulen
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
851-0242-07LMenschliche Intelligenz Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 30

Belegung für Studierende des Didaktik-Zertifikats (DZ) und des Lehrdiploms (LD) ohne das Fach Sport.

Diese Veranstaltung kann nur parallel zu oder nach dem erfolgreichen Abschluss von der Veranstaltung 851-0240-00L "Menschliches Lernen (EW 1)" belegt werden.
W1 KP1SE. Stern, Z. Lue
KurzbeschreibungDas Buch "Intelligenz: Grosse Unterschiede und ihre Folgen" von Stern/Neubauer steht im Mittelpunkt. Zum ersten Termin müssen alle Teilnehmer kommen. Danach muss das Buch vollständig gelesen werden. In zwei 90-minütigen Sitzungen werden in Kleingruppen (5-10 Personen) von den Studierenden ausgearbeitete Konzeptpapiere diskutiert.
Lernziel- Empirische humanwissenschaftliche Forschungsmethoden verstehen
- Intelligenztests kennenlernen
- Pädagogisch relevante Befunde der Intelligenzforschung verstehen
851-0242-08LForschungsmethoden der empirischen Bildungsforschung Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 30

Diese Veranstaltung kann nur parallel zu oder nach dem erfolgreichen Abschluss von der Veranstaltung 851-0240-00L "Menschliches Lernen (EW 1)" belegt werden.
W1 KP1SP. Edelsbrunner, M. Berkowitz Biran, Z. Lue, B. Rütsche
KurzbeschreibungLiteratur aus der empirischen Bildungsforschung wird gelesen und diskutiert. Forschungsmethodische Aspekte stehen im Vordergrund.
Am ersten Termin werden alle Teilnehmer in Kleingruppen eingeteilt und mit den Gruppen zwei weitere Termine vereinbart.
Die Kleingruppen verfassen kritische Kurzessays zur gelesenen Literatur. Die Essays werden am dritten Termin im Plenum vorgestellt und diskutiert.
Lernziel- Empirische bildungswissenschaftliche Forschungsmethoden verstehen
- Information aus wissenschaftlichen Journals und Medien verstehen und kritisch beleuchten
- Pädagogisch relevante Befunde der Bildungsforschung verstehen
851-0242-09LEmpirische Arbeit: Praktische Lehr- und Lernforschung Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 20

Voraussetzung für die Belegung ist der erfolgreiche Abschluss der Veranstaltungen 851-0240-00L "Menschliches Lernen (EW 1)" und 851-0238-01L "Unterstützung und Diagnose von Wissenserwerbsprozessen (EW 3)".
W3 KP2SA. Deiglmayr, P. Edelsbrunner, B. Rütsche, E. Stern
KurzbeschreibungDie Studierenden führen in Teams eine eigene Untersuchung durch und werden dabei von Forschenden der Abteilung für Lehr- und Lernforschung individuell betreut und angeleitet. In einzelnen Plenumssitzungen werden grundlegende methodische Kenntnisse erarbeitet; der Grossteil der Arbeit geschieht jedoch selbstorganisiert bzw. nach Abstimmung mit den Dozierenden.
LernzielDas Seminar richtet sich an fortgeschrittene Studierende, welche daran interessiert sind, unter Anleitung praktische Forschungserfahrung zu sammeln. Die Studierenden führen im Team eine eigene Untersuchung durch (Einzelarbeiten nach Absprache ebenfalls möglich); das Seminar stellt somit hohe Anforderungen an das eigenständige Arbeiten. Die Studierenden werden in ihrer Arbeit von Forschenden der Abteilung für Lehr- und Lernforschung individuell betreut und angeleitet. Im ersten Teil des Seminars werden zudem in Präsenzsitzungen und im individuellen Literaturstudium grundlegende methodische Kenntnisse erarbeitet.
Voraussetzungen / BesonderesDer erfolgreiche Abschluss von EW1 und EW3 ist Voraussetzung. In Ausnahmefällen und nach vorheriger Bewilligung durch die Dozierenden kann der Kurs auch auf der Grundlage äquivalenter Vorkenntnisse belegt werden.
851-0240-26LProfessionelles Begründungs- und Handlungswissen von Lehrpersonen
Belegung für Studierende des Lehrdiploms (LD) ohne das Fach Sport.

Voraussetzung für die Belegung ist der erfolgreiche Abschluss von 851-0240-01L "Menschliches Lernen (EW1)".
Die Lerneinheiten 851-0240-01L "Die Gestaltung schulischer Lernumgebungen (EW2 LD)" und 851-0240-24L "Die Gestaltung schulischer Lernumgebungen - Portfolio (EW2 - LD)", 851-0238-01L "Unterstützung und Diagnose von Wissenserwerbsprozessen (EW3)" und 851-0242-01L "Bewältigung psychosozialer Anforderungen im Lehrberuf (EW4)" müssen ebenfalls absolviert sein oder aber parallel zu dieser Veranstaltung belegt werden.
W1 KP2KE. Stern, P. Greutmann
KurzbeschreibungDie Studierenden setzen sich mit professionellem Begründungs- und Handlungswissen von Lehrpersonen auseinander. Anhand eines Buchmanuskriptes des Teams für Lehr- und Lernforschung werden relevante Aspekte zu diesem Thema vertieft. Die Studierenden geben den Autor/innen aus theoretischer und praktischer Sicht kritische Rückmeldungen.
Lernziel1. Die Studierenden kennen alle relevanten Elemente des professionellen Wissens von Lehrpersonen.
2. Die Studierenden erarbeiten sich detaillierte Kenntnisse (intelligente Wissensbasis) zu einem oder mehreren Unteraspekten des professionellen Wissens von Lehrpersonen.
3.Die Studierenden sind in der Lage, sich kritisch (im positiven wie im negativen Sinn) zu den von ihnen vertieft erlernten Aspekten des professionellen Wissens von Lehrpersonen zu äussern.
4. Die Studierenden werden einen Bericht zuhanden der Autor/innen verfassen, in dem sie ihre Beurteilung der von ihnen vertieft erlernte Aspekten des professionellen Wissens von Lehrpersonen schriftlich niederlegen. Geplant ist die Aufnahme der Argumente in das Buch unter Nennung der Namen, wenn gewünscht.
InhaltDie Vorbereitung und Durchführung von lernwirksamem Unterricht an Gymnasien (und auf anderen Schulstufen) ist ein komplexer Vorgang. Er beinhaltet u.a. die folgenden Aspekte:

• Wissen über das menschliche Lernen
• Fähigkeit Unterricht langfristig zu planen
• Fähigkeit, den Schulstoff in einer für die SuS nachvollziehbaren Weisen zu sequenzieren
• Fähigkeiten, den Stoff in Form von konkreten Lernzielen zu formulieren
• Kompetenz, für das Erreichen der Lernziele die jeweils passende Methode auszuwählen und lernwirksam zu implementieren
• Kompetenzen zur Wissensdiagnose und zur förderlichen Lernbegleitung (Formative Assessment)
• Fähigkeit, Lernleistungen adäquat zu bewerten (Summative Assessment)
• Kompetenz, eine Lerngruppe erfolgreich zu führen (Classroom Management)
• Fähigkeiten, um mit den psychosozialen Anforderungen des Lehrberufs umgehen zu können
• Fähigkeit, mit Stress umgehen zu können, um Lehrberuf langfristig gesund zu bleiben
• Kenntnisse zu haben über die Methoden der empirischen Lehr- und Lern-Forschung

Das an der ETH entstehende Buch „Professionelles Begründungs- und Handlungswissen für Lehrpersonen“ führt alle diese Aspekte auf der Grundlage des Angebot-Nutzen-Ertragsmodell in detaillierter und kohärenter Weise aus. Die Studierenden bekommen im Rahmen der Lehrveranstaltung die Gelegenheit, ein Manuskript des Buches in der ersten Fassung zu lesen und den Autor/innen aus ihrer Sicht eine Rückmeldung zu den einzelnen Kapiteln zu geben.

Diese Rückmeldungen werden dann in geeigneter Weise bei der Überarbeitung des Manuskriptes in die Endfassung einfliessen und die Studierenden werden, sofern sie dies wünschen, im Vorwort mit einem Dank erwähnt.
SkriptDie Studierenden bekommen ein Manuskript des an der ETH entstehenden Buches „Professionelles Begründungs- und Handlungswissen für Lehrpersonen“. Sie verpflichten sich, alle Teile des Manuskriptes absolut vertraulich zu behandeln und Rückmeldungen zu ausgewählten Kapiteln zu geben.
Voraussetzungen / BesonderesBelegung für Studierende des Lehrdiploms (LD) ohne das Fach Sport.

Voraussetzung für die Belegung ist der erfolgreiche Abschluss von 851-0240-01L "Menschliches Lernen (EW1)". Die Lerneinheiten 851-0240-01L "Die Gestaltung schulischer Lernumgebungen (EW2 LD)" und 851-0240-24L "Die Gestaltung schulischer Lernumgebungen - Portfolio (EW2 - LD)", 851-0238-01L "Unterstützung und Diagnose von Wissenserwerbsprozessen (EW3)" und 851-0242-01L "Bewältigung psychosozialer Anforderungen im Lehrberuf (EW4)" müssen ebenfalls absolviert sein oder aber parallel zu dieser Veranstaltung belegt werden.
Wahlpflicht Lehrdiplom für Maturitätsschulen
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
851-0236-01LEinführung in die Berufspädagogik, Teil 1 (Universität Zürich)
Der Kurs muss direkt an der UZH belegt werden.
UZH Modulkürzel: 222BP1

Belegung nur mit Zusatzimmatrikulation Lehrdiplom möglich.
Dieser Kurs muss zusammen mit dem Kurs "Einführung in die Berufspädagogik,Teil 2" (UZH Modulkürzel: 222BP2) belegt werden.

Beachten Sie die Einschreibungstermine an der UZH: Link
("Anmeldung hochschulübergreifendes Studium Lehrdiplom für Maturitätsschulen", Philosophische Fakultät)
W2 KP2VUni-Dozierende
KurzbeschreibungBerufspädagogik, d.h. Berufs- und Wirtschaftspädagogik, ist eine Teildisziplin der Erziehungswissenschaft, die sich mit der Integration Jugendlicher in die Arbeitswelt beschäftigt. In der Vorlesung werden historische Entstehungsbedingungen, Begriffe und Modelle und neuere Forschungsergebnisse behandelt.
LernzielDie Teilnehmenden lernen die Berufspädagogik als Theorie und Forschungsbereich der Berufsbildung kennen. Neben dem Aufbau des schweizerischen Systems erhalten sie eine Vorstellung zur Problematik der Bildung, Erziehung und zum lebenslangen Lernen in der beruflichen Vor-, Aus- und Weiterbildung.
Die Studierenden eignen sich Kenntnisse zum rechtlichen, beraterischen und schulischen Umfeld an, die für die Planung und Durchführung des Unterrichtes an Berufsfachschulen relevant sind. Die Diskussion von aktuellen Forschungsfragen befähigt die Teilnehmenden, sich mit den Themen der Berufsbildungsforschung auseinanderzusetzen und deren Bedeutung für die Unterrichtsdurchführung zu reflektieren.
InhaltThematische Schwerpunkte
• Entstehung, Bedeutung und zentrale Begriffe der Berufs- und Wirtschaftspädagogik
• Das Schweizerische Berufsbildungssystem
• Berufsbildung im Kontext des Bildungssystems
• Berufsbildung und Allgemeinbildung
• Lernende Gesellschaft und lebenslanges Lernen
• Berufspädagogische Klassiker
• Berufspädagogische Utopien
• Berufsbildungsforschung: Kompetenzen, lernende Organisation
• Qualität in der Berufsbildung

Lernformen
Die grundlegenden Inhalte werden in Form einer Vorlesung präsentiert. Die Studierenden vertiefen die dargestellten Inhalte durch Einzel- oder Gruppenarbeit, Kurzdokumentationen und Diskussionen im Plenum.
SkriptDie Folien werden auf OLAT zur Verfügung gestellt.
LiteraturArnold, R. / Gonon, Ph.: Einführung in die Berufspädagogik. Opladen: Budrich 2006.

Wettstein, E. / Gonon, Ph.: Die Berufsbildung in der Schweiz. Bern: hep Verlag 2009.
Voraussetzungen / BesonderesVeranstaltung muss mit der "Einführung in die Berufspädagogik, Teil 2 / Berufliche Bildung: Aktuelle Themen und Ansätze" belegt werden
851-0236-02LEinführung in die Berufspädagogik, Teil 2 (Universität Zürich)
Der Kurs muss direkt an der UZH belegt werden.
UZH Modulkürzel: 222BP2

Belegung nur mit Zusatzimmatrikulation Lehrdiplom möglich.
Dieser Kurs muss zusammen mit dem Kurs "Einführung in die Berufspädagogik,Teil 1" (UZH Modulkürzel: 222BP1) belegt werden.

Beachten Sie die Einschreibungstermine an der UZH: Link
("Anmeldung hochschulübergreifendes Studium Lehrdiplom für Maturitätsschulen", Philosophische Fakultät)
W2 KP2VUni-Dozierende
KurzbeschreibungIm Mittelpunkt der Veranstaltung steht das schweizerische System der beruflichen Bildung mit den Lernorten Schule, Betrieb und dem dritten Lernort. Neben alternativen Formen der Berufsbildung steht insbesondere das duale System der Berufsausbildung im Fokus der Veranstaltung.
LernzielDie Teilnehmenden erwerben eine Vorstellung vom Aufbau des schweizerischen Systems beruflicher Vor-, Aus- und Weiterbildung. Sie lernen verschiedene Lernorte der Berufsbildung (Betrieb, Berufsfachschule sowie alternative Formen wie z.B. die Lehrwerkstätte) kennen. Die Studierenden eignen sich Kenntnisse über den Aufbau des Schweizerischen dualen Systems und über aktuelle Reformbestrebungen an. Die Anbindung an die Praxis wird u.a. durch Exkursionen und Gespräche mit Lehrenden und Lernenden gewährleistet. Dadurch wird ein grundlegendes Verständnis für den gesamten Bereich Berufsbildung erreicht, welches für das Unterrichten an Berufsfachschulen relevant ist. Die Diskussion von aktuellen Forschungsfragen befähigt die Studierenden, sich mit Themen der Berufsbildungsforschung auseinanderzusetzen und deren Relevanz für die Unterrichtsdurchführung zu reflektieren.
InhaltThematische Schwerpunkte
• Struktur der beruflichen Grundbildung
• Lernorte: Berufsfachschule, Betrieb und dritter Lernort, sowie
Lernortkooperation
• Berufsmittelschule, Berufsmaturität
• Berufsbildung auf der Tertiärstufe
• Berufsbildung für jugendliche mit speziellen Bedürfnissen
• Recht und Vollzug in der Berufsbildung
• Gender in der Berufsbildung¨
• Übergangsprozesse zwischen Schule und Arbeitswelt
• Organisationen der Arbeitswelt

Lernformen
Die grundlegenden Inhalte werden in Form einer Vorlesung präsentiert. Die Studierenden vertiefen die dargestellten Inhalte durch Einzel- oder Gruppenarbeit, Präsentationen und Diskussionen im Plenum.
SkriptFolien, so wie weiterführende Informationen werden zur Verfügung gestellt.
Literatur• Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT: Berufsbildung in
der Schweiz 2011 – Fakten und Zahlen. Bern: BBT 2011.
• Dubs, Rolf: Gutachten zu Fragen der schweizerischen Berufsbildung.
Bern: hep Verlag 2005.
• Deutschschweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz:
Dokumentation Berufsbildung. Link
• Deutschschweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz: Lexikon der
Berufsbildung. Link
• Wettstein, Emil / Gonon, Philipp: Berufsbildung in der Schweiz.
Bern: hep Verlag 2009.
Voraussetzungen / BesonderesVeranstaltung muss mit der "Einführung in die Berufspädagogik, Teil 1" belegt werden.
851-0237-01LLehr- und Lernort Berufsfachschule I: Unterrichtsgestaltung (Universität Zürich)
Belegung nur mit Zusatzimmatrikulation Lehrdiplom für Maturitätsschulen möglich.

Der Kurs muss direkt an der UZH belegt werden.
UZH Modulkürzel: 090LLB1
LE muss zusammen mit dem Kurs "Lehr- und Lernort Berufsfachschule II: Förderung und Unterstützung von Lernenden" (UZH Modulkürzel: 090LLB2) belegt werden.

Beachten Sie die Einschreibungstermine an der UZH: Link
("Anmeldung hochschulübergreifendes Studium Lehrdiplom für Maturitätsschulen", Philosophische Fakultät)
W3 KP2SUni-Dozierende
KurzbeschreibungIm Modul "Lehr- und Lernort Berufsfachschule-Unterrichtsgestaltung" werden Möglichkeiten zur Umsetzung der Vorgaben im Rahmenlehrplan erarbeitet und diskutiert. Das Modul ist für Unterrichtende der Berufsmaturitätsschulen und Berufsfachschulen aller Richtungen konzipiert und thematisiert auch die Verbindung zum Lernort Betrieb.
Lernziel- Lernziele auf verschiedenen Ebenen formulieren, umsetzen und kontrollieren.
- Den Unterricht inhaltlich und methodisch von den Zielen her steuern.
- Aufgrund der Lernziele im Lehrplan und des Unterrichts Prüfungsfragen und- aufgaben formulieren.
- Prüfungsformen und -verfahren gezielt einsetzen/ ausgewählte Lerninhalte sach- und lernlogisch (vom Konkreten zum Abstrakten, vom Einfachen zum Schwierigen) gliedern und mit verschiedenen didaktischen Anschauungsmitteln umsetzen).
InhaltIn der Veranstaltung werden die Rahmen- und Schullehrpläne der Berufsmaturität (alle Richtungen) analysiert und deren Fachinhalt in Übungen und Hospitationen didaktisch umgesetzt. Der Unterricht an der Berufsmaturität wird im Hinblick auf die Herausforderung "Viel Stoff-wenig Zeit" erarbeitet.
SkriptVon den Dozierenden.
LiteraturUnterrichten an Berufsfachschulen: Berufsmaturität. hep Verlag Bern

M. Lehner (2006): Viel Stoff - wenig Zeit. Haupt

G. Steiner (2207): Der Kick zum effizienten Lernen. hep Verlag

Rahmen- und Schullehrpläne der Berufsmaturität
Voraussetzungen / BesonderesDie Lehrveranstaltung ist seit September 2008 vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie akkreditiert.
851-0237-02LLehr- und Lernort Berufsfachschule II: Förderung und Unterstützung von Lernenden (UZH)
Belegung nur mit Zusatzimmatrikulation Lehrdiplom für Maturitätsschulen möglich.

Der Kurs muss direkt an der UZH belegt werden.
UZH Modulkürzel: 090LLB2

LE muss zusammen mit dem Kurs "Lehr- und Lernort Berufsfachschule I: Unterrichtsgestaltung" (UZH Modulkürzel: 090LLB1) belegt werden.

Beachten Sie die Einschreibungstermine an der UZH: Link
("Anmeldung hochschulübergreifendes Studium Lehrdiplom für Maturitätsschulen", Philosophische Fakultät)
W3 KP2SUni-Dozierende
KurzbeschreibungDas Modul "Lehr- und Lernort Berufsfachschule: Förderung und Unterstützung von Berufslernenden" befasst sich damit, wie Lehrpersonen an Berufsfachschulen (Berufsmaturitätsschulen, kaufmännische Berufsfachschulen) Probleme der Lernenden, die in Zusammenhang mit Schulmüdigkeit, Berufswelt, Stellensuche, Übertritt in eine weiterführende Schule usw. entstehen, umgehen können.
Lernziel- Die spezielle Situation der Berufslernenden in ihrer Doppelbelastung Beruf und Schule wahrnehmen und pädagogisch berücksichtigen können.
- Die Übertrittsthematik in Bezug auf die Leistungsmotivation kennen Mit Konflikten, Störungen und allgemein schwierigen Situationen im BM-Unterricht lösungsorientiert umgehen können.
- Die Formen des betrieblichen Lernens kennen und diese für den Unterricht nutzbar machen.
- Krisenentwicklungen diagnostizieren und fördernde Massnahmen ergreifen.
- Wesentliche Aspekte eines förder- und unterstützungsorientierten Unterrichtsmanagements kennen.
- Rollensicherheit als Lehrperson finden und deren Grenzen definieren.
- Einblicke in die konkrete Ausbildungssituation der Berufslernenden gewinnen.
Inhalt- Positionierung des Berufsfachschulunterrichts innerhalb des dualen (trialen) Systems.
- Berufsmaturität: Entwicklung von Kernkompetenzen für die Wirtschaft?
- "Verakademisierung" der Berufsbildung?
- Lernenden-Porträt: Die Umwelten des Berufslernenden - Entwicklungschancen und Problembereiche im Zusammenhang mit der Ausbildungssituation.
- Sozialisations- und Lernprozesse im beruflichen Umfeld / Führungsverständnis im Umgang mit Jugendlichen an Berufsfachschulen.
- Konfliktmanagement I: Wahrnehmungsinstrumente und Interventionsstrategien, Konfliktprävention und niederschwelliges Konfliktmanagement.
- Konfliktmanagement II: Der ressourcenorientierte Ansatz im Umgang mit Störungen.
- Das lösungsorientierte Konfliktgespräch in schulischen Kontext / Beratung und Coaching: Beratungssituationen im Kontext des Unterrichtsalltags.
- Rollenverständnis und Rollengrenzen.
- Berufslernendengerechtes Unterrichtsmanagement.
- Mobbing in der Schule.
- Konzepte und Praxis der betrieblichen Betreuung und Förderung.
- Jugendkriminalität und Jugendgewalt.
- Jugendkrisen und Krisenintervention.
SkriptHandouts vom Dozenten und Sammlung von Arbeitsmaterialien auf dem BSCW-Server.
LiteraturSchäfer Ch. (2006). Wege zur Lösung von Unterrichtsstörungen. Baltmannsweiler. Schneider.
Hasselhorn, M. (2006). Pädagogische Psychologie. Stuttgart. Kohlhammer.
Fend. H. (2008). Schule gestalten. Wiesbaden. VS Verlag.
Meyer R. (2009) Soft Skills fördern. Bern. hep.
Flammer, A. (2002). Entwicklungspsychologie der Adoleszenz. Bern. Huber.
Rebmann K. (2008) Betriebliches Lernen. München. Reiner Hampp.
Mietzel G. (2007). Pädagogische Psychologie des Lehrens und Lernens. Göttingen. Hogrefe.
Dubs R. (2009) Lehrerverhalten. Zürich. Verlag SKV.
Voraussetzungen / BesonderesDie Lehrveranstaltung ist seit September 2008 vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie akkreditiert.
851-0242-03LEinführung in die allgemeine Pädagogik Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Belegung nur mit Zusatzimmatrikulation Lehrdiplom oder Didaktik-Zertifikat möglich.

Voraussetzung für die Belegung ist der erfolgreiche Abschluss der Vorlesung 851-0240-00L Menschliches Lernen (EW1).
W2 KP2GL. Haag
KurzbeschreibungVermittelt werden sollen Grundkenntnisse der Erziehungswissenschaft und des Tätigkeitsfeldes der Schule, insofern sie für das Tätigkeitsfeld von Lehrern von Bedeutung sind. Methodisch werden zentrale Wissensgrundlagen vom Dozenten vermittelt, die dann durch die Lektüre ausgewählter Texte und entsprechenden Arbeitsaufgaben in Einzelarbeit und Kleingruppen weiter vertieft werden.
Lernziel1. Grundlagen der Erziehungswissenschaft
1.1 Geschichtlicher Überblick von Erziehung und Schule
1.2 Grundbegriffe der Erziehungswissenschaft
- Bildung als Aufgabe der Schule
- Erziehung in Schule und Unterricht
- Sozialisation
2. Tätigkeitsfeld Schule
2.1 Theorie der Schule
- Theorie der Schule
- Lehrplan-/Curriculumtheorie
- Schulentwicklung
2.2 Theorie des Unterrichts
- Didaktische Modelle
- Unterrichtsprinzipien
- Umgang mit Heterogenität
851-0242-05LUnterrichtsprojekte im Freien gestalten und durchführen Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 25

Belegung möglich für alle Lehrdiplom-Studierenden, ausser für die Lehrdiplom-Studierenden im Fach Sport.
W2 KP2SH. Gubelmann, S. Peteranderl, L. Schalk
KurzbeschreibungIn der Flusslandschaft der Reuss bei Bremgarten erarbeiten die Studierenden Unterrichtsprojekte und führen sie zusammen. Die Studierenden erlernen so die Grundlagen der Klassenführung im Freien und sammeln exemplarische Erfahrungen in der Entwicklung interdisziplinärer Projekte.
LernzielDie Studierenden erlernen die praxisbezogene Umsetzungen theoretischer Grundlagen ihres Faches im Freien anhand konkreter Unterrichtsprojekte
InhaltAusgewählte Themen in den Naturwissenschaften werden auf gymnasialer Stufe vermehrt auch ausserhalb des Klassenzimmers vermittelt, etwa in Projektwochen, Schwerpunktfachwochen oder Exkursionen und Blockkursen im Rahmen der Ergänzungsfächer. Dabei werden praxisbezogene Umsetzungen theoretischer Grundlagen und Anwendungsnähe gesucht.

Die geplante Veranstaltung "Unterrichtsprojekte im Freien gestalten und durchführen" strebt eine interdisziplinäre Vernetzung an: In der Flusslandschaft der Reuss bei Bremgarten erarbeiten die Studierenden Unterrichtsprojekte und führen sie zusammen. Der Kurs vermittelt auch Planungs- und Organisationsgrundlagen für Schule im Freien: Übernachtet wird in einem Camp an der Reuss, das von den Beteiligten mitgestaltet und -organisiert wird. Die Studierenden erlernen so die Grundlagen der Klassenführung im Freien und sammeln exemplarische Erfahrungen in der Entwicklung interdisziplinärer Projekte.

Die Veranstaltung findet mit maximal 30 Teilnehmer/-innen statt und ist geöffnet für alle Lehrdiplom-Studierende, ausgenommen Studierende der Fachrichtung Sport. Die Veranstaltung wird einmal jährlich im Frühjahrssemester durchgeführt.
Skriptkein Skript
Voraussetzungen / BesonderesDie Veranstaltung findet mit maximal 25 Teilnehmer/-innen statt und ist geöffnet für alle Lehrdiplom-Studierende, ausgenommen Studierende der Fachrichtung Sport. Die Veranstaltung wird einmal jährlich im Frühjahrssemester durchgeführt.
851-0242-06LKognitiv aktivierender Unterricht in den MINT-Fächern Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Belegung für Studierende des Didaktik-Zertifikats (DZ) und des Lehrdiploms (LD) ohne das Fach Sport.

Diese Veranstaltung kann nur parallel zu oder nach dem erfolgreichen Abschluss von der Veranstaltung 851-0240-00L "Menschliches Lernen (EW 1)" belegt werden.
W2 KP2SR. Schumacher
KurzbeschreibungDie am MINT-Lernzentrum der ETH erarbeiteten Unterrichtseinheiten zu Themen der Chemie, Physik und Mathematik stehen im Mittelpunkt. In der ersten Veranstaltung wird die Mission des MINT-Zentrums vermittelt. In Zweiergruppen müssen die Studierenden sich intensiv in eine Einheit einarbeiten und sie im Sinne eines vorab besprochenen Ziel erweitern und optimieren.
Lernziel- Kognitiv aktivierende Lernformen kennen lernen
- Mit didaktischer Forschungsliteratur vertraut werden
Voraussetzungen / BesonderesFür eine reibungslose Semesterplanung wird um frühe Anmeldung und persönliches Erscheinen zum ersten Lehrveranstaltungstermin ersucht.
851-0242-07LMenschliche Intelligenz Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 30

Belegung für Studierende des Didaktik-Zertifikats (DZ) und des Lehrdiploms (LD) ohne das Fach Sport.

Diese Veranstaltung kann nur parallel zu oder nach dem erfolgreichen Abschluss von der Veranstaltung 851-0240-00L "Menschliches Lernen (EW 1)" belegt werden.
W1 KP1SE. Stern, Z. Lue
KurzbeschreibungDas Buch "Intelligenz: Grosse Unterschiede und ihre Folgen" von Stern/Neubauer steht im Mittelpunkt. Zum ersten Termin müssen alle Teilnehmer kommen. Danach muss das Buch vollständig gelesen werden. In zwei 90-minütigen Sitzungen werden in Kleingruppen (5-10 Personen) von den Studierenden ausgearbeitete Konzeptpapiere diskutiert.
Lernziel- Empirische humanwissenschaftliche Forschungsmethoden verstehen
- Intelligenztests kennenlernen
- Pädagogisch relevante Befunde der Intelligenzforschung verstehen
851-0242-08LForschungsmethoden der empirischen Bildungsforschung Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 30

Diese Veranstaltung kann nur parallel zu oder nach dem erfolgreichen Abschluss von der Veranstaltung 851-0240-00L "Menschliches Lernen (EW 1)" belegt werden.
W1 KP1SP. Edelsbrunner, M. Berkowitz Biran, Z. Lue, B. Rütsche
KurzbeschreibungLiteratur aus der empirischen Bildungsforschung wird gelesen und diskutiert. Forschungsmethodische Aspekte stehen im Vordergrund.
Am ersten Termin werden alle Teilnehmer in Kleingruppen eingeteilt und mit den Gruppen zwei weitere Termine vereinbart.
Die Kleingruppen verfassen kritische Kurzessays zur gelesenen Literatur. Die Essays werden am dritten Termin im Plenum vorgestellt und diskutiert.
Lernziel- Empirische bildungswissenschaftliche Forschungsmethoden verstehen
- Information aus wissenschaftlichen Journals und Medien verstehen und kritisch beleuchten
- Pädagogisch relevante Befunde der Bildungsforschung verstehen
851-0242-09LEmpirische Arbeit: Praktische Lehr- und Lernforschung Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 20

Voraussetzung für die Belegung ist der erfolgreiche Abschluss der Veranstaltungen 851-0240-00L "Menschliches Lernen (EW 1)" und 851-0238-01L "Unterstützung und Diagnose von Wissenserwerbsprozessen (EW 3)".
W3 KP2SA. Deiglmayr, P. Edelsbrunner, B. Rütsche, E. Stern
KurzbeschreibungDie Studierenden führen in Teams eine eigene Untersuchung durch und werden dabei von Forschenden der Abteilung für Lehr- und Lernforschung individuell betreut und angeleitet. In einzelnen Plenumssitzungen werden grundlegende methodische Kenntnisse erarbeitet; der Grossteil der Arbeit geschieht jedoch selbstorganisiert bzw. nach Abstimmung mit den Dozierenden.
LernzielDas Seminar richtet sich an fortgeschrittene Studierende, welche daran interessiert sind, unter Anleitung praktische Forschungserfahrung zu sammeln. Die Studierenden führen im Team eine eigene Untersuchung durch (Einzelarbeiten nach Absprache ebenfalls möglich); das Seminar stellt somit hohe Anforderungen an das eigenständige Arbeiten. Die Studierenden werden in ihrer Arbeit von Forschenden der Abteilung für Lehr- und Lernforschung individuell betreut und angeleitet. Im ersten Teil des Seminars werden zudem in Präsenzsitzungen und im individuellen Literaturstudium grundlegende methodische Kenntnisse erarbeitet.
Voraussetzungen / BesonderesDer erfolgreiche Abschluss von EW1 und EW3 ist Voraussetzung. In Ausnahmefällen und nach vorheriger Bewilligung durch die Dozierenden kann der Kurs auch auf der Grundlage äquivalenter Vorkenntnisse belegt werden.
851-0242-10LNaturwissenschaften und Nachhaltigkeit vermitteln (Universität Zürich)
Der Kurs muss direkt an der UZH belegt werden
UZH Modulkürzel: 090MAFD2

Beachten Sie die Einschreibungstermine an der UZH: Link
W3 KP2VUni-Dozierende
KurzbeschreibungDie Veranstaltung gibt eine Einführung in die empirischen, theoretischen und bildungspolitischen Grundlagen in der Vermittlung von Naturwissenschaften. Im Zentrum stehen Fragen von
Lernzielen und Kompetenzen, der Strukturierung von Vermittlungsinhalten, der didaktischen Rekonstruktion, gendergerechtem Unterricht und nachhaltiger Entwicklung.
LernzielDie Studierenden erwerben grundlegende Kenntnisse
- über die Vermittlung naturwissenschaftlicher Konzepte in
formellen, informellen und nicht-formellen Bildungskontexten.
- um die Auswahl naturwissenschaftlicher Bildungsinhalte
fachdidaktisch und bildungspolitisch zu begründen.
- zur theoriegeleiteten Auswahl, Aufbereitung und Reflexion von
naturwissenschaftlichen Bildungsinhalten
- um evidenzbasiert Naturwissenschaften z.B. entlang von
Kompetenzentwicklungsmodellen zu planen.
- naturwissenschaftliche Unterrichtskontexte hinsichtlich ihrer
Gesellschafts-, Zukunfts- und Wissenschaftsrelevanz zu erörtern.
851-0232-00LSozialpsychologie effektiver TeamarbeitW2 KP2VR. Mutz
KurzbeschreibungDie Vorlesung deckt folgende Themen der soziale Interaktion in Gruppen als Basis effektiver Teamarbeit in Organisationen ab: Gruppe; Gruppenstruktur; Gruppenprozesse und -leistung; Gruppenanalyse; Anwendungsbeispiele.
LernzielDie Arbeit im Team nimmt in Wirtschaft und Verwaltung einen immer höheren Stellenwert ein. Ziel dieser Lehrveranstaltung (Vorlesung und Übung) ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis über sozialen Interaktionen in Gruppen als Grundlage effektiver Teamarbeit in Organisationen zu vermitteln.
InhaltInhalte der Lehrveranstaltung sind:
- Gruppe: Definition und Typen
- Gruppenstruktur: Rollen und Führung
- Gruppenprozesse: Konformität und Konflikte in Gruppen
- Gruppenleistung: Leistungsvorteile von Gruppen
- Gruppenanalyse: Interaktionsprozessanalyse und Soziometrie
- Anwendungsbeispiele: Assessment-Center, teilautonome Gruppen
SkriptEs können Folien, die in der Vorlesung verwendet werden, im Anschluss an die Veranstaltung von einer Austauchplattform heruntergeladen werden.
LiteraturDie Literatur wird in Form eines Readers mit für die Themen der Vorlesung relevanten Textauszügen aus Fachbüchern angeboten.
Voraussetzungen / BesonderesDie Übungen dienen dazu, einzelne Themenbereiche der Vorlesung an praktischen Beispielen exemplarisch zu vertiefen.
851-0101-01LEinführung in die praktische Philosophie
Besonders geeignet für Studierende D-MAVT, D- MATL
W3 KP2GL. Wingert
KurzbeschreibungDie praktische Philosophie hat es beschreibend und bewertend mit dem Praktischen, also mit dem Bereich des Handelns und der Praktiken, mit Normen für Handlungen und mit Werten von Personen und Gesellschaften zu tun. Ethik und politische Philosophie sind ein Teil von ihr. In diesem Einführungskurs werden eine Reihe von zentralen Autoren und Problemen der praktischen Philosophie erörtert werden.
LernzielAm Ende des Kurses hat man bei aktiver Teilnahme (1) kulturell bis heute einflussreiche Antworten auf einige zentrale Fragen (siehe unter "Inhalt") der praktischen Philosophie kennengelernt. Man kann (2) ihre Überzeugungskraft schon etwas abschätzen, und (3) man denkt präziser in normativen, darunter ethischen Fragen. Denn man macht im eigenen Urteilen einen disziplinierteren Gebrauch von Schlüsselbegriffen wie dem Guten, dem Richtigen, von Moralität, Recht, Freiheit usw.
InhaltDie Ethik ist die Lehre vom Guten, das vom bewussten, intentionalen Verhalten (=vom Handeln) erreicht werden kann. Sie ist ein wesentlicher Teil der praktischen Philosophie. Deshalb gehört zu den zentralen Fragen der praktischen Philosophie, die im Kurs behandelt werden, die Frage:

1. Was bedeutet "gut" und "schlecht" in der ethischen Sprache? Was meint man mit "gut", wenn man sagt: "Freiwilligen Arbeit beim <Roten Kreuz> ist gut"? Meint man zum Beispiel, das Tun sei nützlich oder es sei altruistisch oder fair?

Weitere Fragen werden sein:

2. Lassen sich moralische Urteile wie "Niedrigere Steuern für reiche Ausländer im Kanton <Zug> sind ungerecht" oder "Jede Person muss das Recht haben, jede Religionsgemeinschaft zu verlassen" begründen? Wenn ja, wie weit reicht die Begründung dafür?
Stimmt es, wenn man sagt: "Man kann zwar nachweisen, dass die Aussage wahr ist: (a) Die Stickstoffdioxid-Belastung in Zürich hat den zulässigen Grenzwert überschritten (80 mg/m3). Man kann aber nicht nachweisen, dass die Aussage wahr ist: (b) Heutzutage hat die Ungleichverteilung von Reichtum auf der Erde die zulässigen Grenzen überschritten. (a) stellt objektive Tatsachen fest, (b) drückt eine bloß subjektive, wenn auch vielleicht verbreitete Wertung aus."

3. Was charakterisiert gerechte Gesetze, und wie ist das Verhältnis zwischen Recht und Moral zu verstehen?

4. Recht und Moral setzen voraus, dass Personen frei sind. Ist diese vorausgesetzte Freiheit eine Illusion?

Solche Fragen sollen zum Teil im Rückgriff auf klassische Texte aus der westlichen Philosophiegeschichte behandelt werden (u.a. Platon, Aristoteles, Thomas Hobbes, David Hume, Immanuel Kant). Zeitgenössische Philosophen wie Jürgen Habermas, Thomas Nagel, Ernst Tugendhat oder Bernard Williams werden ebenfalls einbezogen werden.
LiteraturZur Vorbereitung:

-Dieter Birnbacher, Analytische Einführung in die Ethik, 2. Aufl. Berlin: de Gruyter Verlag 2006.
- Simon Blackburn, Denken, Darmstadt: Primus Verlag 2001, Kapitel 3 und 8.
- Philippa Foot, <Tugenden und Laster> sowie <Moral, Handlung und Ergebnisse> beide in: dies., Die Wirklichkeit des Guten. Moralphilosophische Aufsätze, Frankfurt/M.: Fischer Taschenbuch 1997.
- H.L.A. Hart, <Der Positivismus und die Trennung von Recht und Moral> (1958), in: ders., Recht und Moral, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1971, S. 5-57.
- Detlef Horster, Rechtsphilosophie zur Einführung, Hamburg: Junius Verlag 2002
- Robert Kane, <Introduction: The Contours of the Contemporary Free Will Debates>, in: ders., (Hg.), The Oxford Handbook of Free Will, Oxford 2002.
– Thomas Nagel, Die Grenzen der Objektivität. Philosophische Vorlesungen, Stuttgart: Reclam 1991.
- Ulrich Pothast, <Einleitung> in: ders., (Hg.), Seminar: Freies Handeln und Determinismus, Frankfurt/M.: suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1978, S. 7-31.
- Bernard Williams, Der Begriff der Moral. Eine Einführung in die Ethik, Reclam: Stuttgart 1976.
- Peter Winch, Die Idee der Sozialwissenschaft und ihr Verhältnis zur Philosophie, Frankfurt/M.: suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1974 (Kap. II: <Das Wesen sinnvollen Verhaltens>).
Voraussetzungen / BesonderesDer Kurs wird eine Mischung aus Vorlesung und Seminar sein. Leistungspunkte können durch Essays zu vorgegebenen und zu frei gewählten Themen erworben werden.
851-0585-14LEvaluationsforschungW2 KP2GH.‑D. Daniel
KurzbeschreibungDie Lehrveranstaltung stellt verschiedene Formen von Evaluation im Bereich der Bildungs- und Hochschulforschung vor (z. B. Lehrveranstaltungsbeurteilung, Studiengangsevaluation, Peer-Review-Verfahren, mehrstufige Evaluationsverfahren) und geht der Frage ihrer wissenschaftlichen Güte nach (Reliabilität, Fairness, Validität).
LernzielEvaluationen nach wissenschaftlichen Grundsätzen selbständig planen und durchführen zu können.
701-0701-00LWissenschaftsphilosophieW3 KP2VC. J. Baumberger
KurzbeschreibungDie Vorlesung behandelt den Begriff wissenschaftlicher Rationalität in kritischer Auseinandersetzung mit verschiedenen wissenschaftsphilosophischen Positionen und am Beispiel der Umweltforschung. Sie geht auf empirische, mathematische und logische Methoden ein und diskutiert Probleme sowie ethische Fragen, die sich bei der praktischen Verwendung von Wissenschaft in der Gesellschaft stellen.
LernzielStudierende können sich mit wissenschaftsphilosophischen Fragestellungen auseinandersetzen und diese auf die Umwelt- oder Naturwissenschaften beziehen. Sie kennen wichtige Positionen der Wissenschaftsphilosophie und zentrale Kritikpunkte daran. Sie können kritische Fragen, welche sich mit der Verwendung von Wissenschaft in der Gesellschaft stellen, identifizieren, strukturieren und diskutieren.
Inhalt1. Wesentliche Unterschiede zwischen antikem und neuzeitlichem Wissenschaftsbegriff.
2. Klassische Positionen der Wissenschaftsphilosophie im 20 Jh.: logischer Empirismus und kritischer Rationalismus (Popper); die Analyse wissenschaftlicher Erklärungen und Begriffsbildungen.
3. Kritik am logischen Empirismus und kritischen Rationalismus sowie weitere Entwicklungen: Was unterscheidet Naturwissenschaften und Geistes-, Sozial- und Geschichtswissenschaften? Was bedeutet Erkenntnisfortschritt (Kuhn, Fleck, Feyerabend)? Ist wissenschaftliche Erkenntnis relativistisch zu verstehen? Welche Funktionen haben Experimente und Computersimulationen?
4. Probleme der Verwendung von Wissenschaft in der Gesellschaft: das Verhältnis von Grundlagenforschung und angewandter Forschung; Inter- und Transdisziplinarität; Verantwortung in den Wissenschaften.
SkriptEin Reader wird zu Beginn der Lehrveranstaltung abgegeben
LiteraturEine Literaturliste wird zu Beginn der Lehrveranstaltung abgegeben.
Voraussetzungen / BesonderesDer Leistungsnachweis für Studierende an der ETH findet im Rahmen einer mündlichen Sessionsprüfung statt.
In zusätzlichen fakultativen Uebungen werden ausgewählte Texte des Readers vertieft diskutiert. Für die Uebungen wird ein Kreditpunkt angerechnet. Sie erfordern eine zusätzliche Einschreibung unter 701-0701-01 U.
701-0701-01LWissenschaftsphilosophie: ÜbungenW1 KP1UC. J. Baumberger
KurzbeschreibungIn den Übungen zur Wissenschaftsphilosophie werden Fähigkeiten kritischen Denkens entwickelt. Dies erfolgt anhand der Diskussion von Texten über wissenschaftliche Rationalität. Fragestellungen sind Sinn und Grenzen empirischer, mathematischer und logischer Methoden sowie Probleme und ethische Fragen, die sich bei der praktischen Verwendung von Wissenschaft in der Gesellschaft stellen.
LernzielStudierende können sich mit wissenschaftsphilosophischen Fragestellungen auseinandersetzen und diese auf die Umwelt- oder die Naturwissenschaften beziehen. Sie lernen, philosophische Texte zu analysieren und zusammenzufassen. Sie entwickeln dabei ihre Fähigkeiten zu kritischem Denken in Bezug auf die Naturwissenschaften und deren Anwendungen.
InhaltDie Übungen sind eine fakultative Ergänzung zur Vorlesung. Sie dienen dazu, Fähigkeiten kritischen Denkens zu entwickeln, und zwar anhand der Diskussion von klassischen Texten über wissenschaftliche Rationalität. Die Texte stellen wichtige Positionen der Wissenschaftstheorie und deren Kritiker vor. Sie gehen auf Sinn und Grenzen empirischer, mathematischer und logischer Methoden ein, sowie auf Probleme und ethische Fragen, die sich bei der praktischen Verwendung von Wissenschaft in der Gesellschaft stellen.
SkriptEin Reader wird zu Beginn der Lehrveranstaltung abgegeben.
LiteraturEine Literaturliste wird zu Beginn der Lehrveranstaltung abgegeben.
Voraussetzungen / BesonderesDie Teilnahme an den Uebungen ist nur möglich, wenn auch die Vorlesung 701-0701-00 V "Wissenschaftsphilosophie" besucht wird. Der Leistungsnachweis für Kreditpunkte wird in Form einer Gliederung und einer Zusammenfassung eines Textes erbracht.
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