Suchergebnis: Katalogdaten im Frühjahrssemester 2021

Erd- und Klimawissenschaften Bachelor Information
Grundlagenfächer I
Fächer der Basisprüfung
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
529-2002-02LChemie IIO5 KP2V + 2UJ. Cvengros, J. E. E. Buschmann, P. Funck, H. Grützmacher, S. Hug, E. C. Meister, R. Verel
KurzbeschreibungChemie II: Redoxreaktionen, Chemie der Elemente, Einführung in die organische Chemie
LernzielErarbeiten der Grundlagen von anorganischer und organischer Stoffchemie
Inhalt1. Redoxreaktionen

2. Anorganische Stofflehre
Regeln und Beispiele anorganischer Nomenklatur: Verbindungen, Ionen, Säuren, Salze, Komplexverbindungen. Ein Gang durch die Elementgruppen, ihrer Typologie und ihrer wichtigen Verbindungen. Beschreibung einiger bedeutender industrieller Produktionsverfahren. Das Entstehen von Verbindungen als Konsequenz der Elektronenstruktur der Valenzschale.

3. Einführung in die Organische Chemie
Stofflehre: Beschreibung der wichtigsten Stoffklassen und funktionellen Gruppen, Einführung in deren Reaktivität.
Stereochemie: Raumanordnung von Molekülbausteinen. Reaktionsmechanismen: SN1 und SN2- Reaktionen; Elektrophile aromatische Substitution; E1- und E2- Eliminationsreaktionen;
Additionsreaktionen an C=C-Doppelbindungen; Chemische Reaktivität von Carbonyl- und von Carboxylgruppen.
SkriptC.E.Housecroft, E.C.Constable, Chemistry, 4rd Edition, Pearson, Harlow (England), 2010 (ISBN 0-131-27567-4), Kap. 18-33
LiteraturTheodore L. Brown, H. Eugene LeMay, Bruce E. Bursten, CHEMIE. 14. Auflage, Pearson Studium, 2018.

D.W.Oxtoby, H.P.Gillis, N.H.Nachtrieb, PRINCIPLES OF MODERN CHEMISTRY, 8th Edition, Thomson, London, 2016.
401-0252-00LMathematik II: Analysis II Belegung eingeschränkt - Details anzeigen O7 KP5V + 2UL. Halbeisen
KurzbeschreibungFortführung der Themen von Mathematik I. Schwergewicht: mehrdimensionale Differential- und Integralrechung und partielle Differentialgleichungen.
LernzielMathematik ist von immer grösserer Bedeutung in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Grund dafür ist das folgende Konzept zur Lösung konkreter Probleme: Der entsprechende Ausschnitt der Wirklichkeit wird in der Sprache der Mathematik modelliert; im mathematischen Modell wird das Problem - oft unter Anwendung von äusserst effizienter Software - gelöst und das Resultat in die Realität zurück übersetzt.

Ziel der Vorlesungen Mathematik I und II ist es, die einschlägigen mathematischen Grundlagen bereit zu stellen. Differentialgleichungen sind das weitaus wichtigste Hilfsmittel im Prozess des Modellierens und stehen deshalb im Zentrum beider Vorlesungen.
Inhalt- Mehrdimensionale Differentialrechnung:
Funktionen von mehreren Variablen, partielle Ableitungen, Kurven und Flächen im Raum, Skalar- und Vektorfelder, Gradient, Rotation und Divergenz.

- Mehrdimensionale Integralrechnung:
Mehrfachintegrale, Linien- und Oberflächenintegrale, Arbeit und Fluss, Integralsätze von Gauss und Stokes, Anwendungen.

- Partielle Differentialgleichungen:
Trennung der Variablen, Fourier-Reihen, Wärmeleitungs-, Wellen- und Potential-Gleichung, Fourier-Transformation.
SkriptSiehe Literatur
Literatur- Thomas, G. B., M.D. Weir und J. Hass: Analysis 2, Pearson.
- Hungerbühler, N.: Einführung in partielle Differentialgleichungen, vdf.
- Papula, L.: Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Vieweg, Bd. 2 und 3.
Voraussetzungen / BesonderesMathe-Lab (Präsenzstunden):
Mo 12:30-14:30 im Raum HIT K 51 (Hönggerberg) und Di 17-19 sowie Mi 17-19 im Raum HG E 41.
651-3078-00LGeologie der SchweizO2 KP2VI. Stössel
Kurzbeschreibung- Die Landschaft Schweiz und ihre geologische Geschichte
- Alpen und Juragebirge: Archive einer Ozeangeschichte
- Von der Plattentektonik zur Gebirgsbildung
- Landschaftsbildende Prozesse
Lernziel- Verständnis wichtiger erdwissenschaftlicher Informationsquellen sowie geologischer Prozesse mit Relevanz für die Interpretation des geologischen Untergrunds der Schweiz.
- Geschichte der in der Schweiz sichtbaren Gesteinsabfolgen von deren Bildung bis zum Anschnitt an der Erdoberfläche.
- Überblick zur geologisch-tektonischen Entwicklung der Alpen und des weiteren Umfelds der Schweiz.
- oberflächenbildende Prozesse und Landschaftsgeschichte.
InhaltErdplatten - Alpine Gebirge; Geologie der Schweiz im Überblick; tektonische Grosseinheiten und deren Charakteristika; geologische Geschichte von Gesteinen in der Schweiz (Grundgebirge, Karbon/Perm, Trias, Jura, Kreide, Känozoikum); Alpenbildung: Subduktion - Kollision - Deckenbildung; das nordalpine Vorlandbecken; Grabenbildungen im alpinen Umfeld; Hebung der Alpen und Jurafaltung; Eiszeiten und Landschaftsentwicklung
SkriptBeilagen (Moodle) zur Geologie der Schweiz
Voraussetzungen / BesonderesVoraussetzung: 651-3001-00 Dynamische Erde I
651-3002-00LDynamische Erde IIO5 KP2V + 2UI. Stössel, S. Willett, A. Fichtner, G. Haug
KurzbeschreibungProzesse der Erdoberfläche: Klima, Wasserkreislauf, Verwitterung und Erosion, Transport, Sedimentation. Gesteinsdeformation. Geochronologie, Stratigraphie und Erdgeschichte.
LernzielVermitteln der Grundlagen in allen Gebieten der Erdwissenschaften. Praktische Erarbeitung, Vertiefung, und Diskussion des Inhalts der Vorlesung Dynamische Erde II.
InhaltProzesse der Erdoberfläche: Klima, Wasserkreislauf, Verwitterung und Erosion, Transport, Sedimentation. Gesteinsdeformation. Geochronologie, Stratigraphie und Erdgeschichte.
SkriptPress, F. & Siever, R., 2003, Understanding Earth, W.H. Freeman & Co., New York, 4th.
dito: 2003, Allgemeine Geologie. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg.
dito: 1995, Introduzione alle Scienze della Terra. Edizione italian a cura di
E. Lupa Palmieri & M. Parotto. Casa Editrice Zanichelli, Bologna.
Voraussetzungen / BesonderesUebungen und Kurzexkursionen in Kleingruppen (10-15 Studenten), welche parallel zu den Themen der Vorlesung laufen, und von Hilfsassistierenden geleitet werden. Anhand von angewandten Fragestellungen und Fallstudien werden konkrete Besipiele erdwissenschaftlicher Themen diskutiert. Beschreibung und Interpretation der wichtigsten Gesteine in Handstücken. Verschiedene Kurzexkursionen in die Region Zürich erlauben das direkte Erfahren erdwissenschaftlicher Prozesse (z. Bsp. Oberflächenprozesse) und das Erkennen von erdwissenschaftlichen Fragestellungen und Lösungen in der heutigen Gesellschaft (z. Bsp. Bausteine, Wasser). Das Arbeiten in Kleingruppen ermöglicht auch die Diskussion und das Erarbeiten aktueller erdwissenhaftlicher Themen.
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