Suchergebnis: Katalogdaten im Herbstsemester 2020

Raumentwicklung und Infrastruktursysteme Master Information
1. Semester
Vertiefungsfächer
Vertiefung in Raum- und Landschaftsentwicklung
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
103-0337-00LStandort- und Projektentwicklung Information W3 KP2GA. Gonzalez Martinez, M. Sudau, J. Van Wezemael
KurzbeschreibungIm Vordergrund der Vorlesung stehen Standort- und Projektentwicklungsfragen im Zusammenhang mit Industriebrachenrecycling. Eine Semesterübung behandelt ein konkretes Grossprojekt und dient der benoteten Semesterleistung (Projektbericht und Präsentation).
LernzielZiele der Vorlesung sind:
1) Kennenlernen von umfassenden und vielseitigen Grossprojekten und deren Problembereichen
2) Vertiefte Kenntnis in ausgewählten Fachbereichen erlangen (Standort- und Marktanalyse, Projektentwicklung, kooperative Planung und Partizipationsprozesse)
3) Berufliche Tätigkeitsfelder kennenlernen (Praxisbezug)
4) Selbständiges Erarbeiten und Erlernen von theoretischem Wissen
InhaltDie Vorlesung gliedert sich in verschiedene Module, wobei Standort- und Projektentwicklungsfragen zur Industriebrachenumnutzung im Vordergrund stehen. In Fachreferaten, gehalten durch teils externe Gastreferenten, werden verschiedene Themen behandelt.

Themen sind u.a.:
-Standort- und Marktanalyse
-Immobilienentwicklung und -bewertung
-Projektentwicklung aus Sicht der Projektentwickler und Investoren
-Mobilität, Parkraumthematik, Fahrtenmodelle
-Kooperative Planung und Partizipationsprozesse, Mediation
-Innenentwicklung & urbane Qualität

Im Rahmen der Semesterübung werden der Vorlesungsstoff vertieft und das Erlernte angewandt. Die Studierenden begehen das Projektgebiet zu Beginn des Semesters im Rahmen einer Exkursion. Behandelt werden konkrete Grossprojekte wie das Gaswerkareal Bern, das Sihl-Manegg Areal Zürich (Greencity) oder das Areal Alter Pilatusmarkt (Nidfeld) Luzern. Zur möglichen Umnutzung der Industriebrache werden von den Studierenden Visionen entwickelt und ein Nutzungskonzept erarbeitet, die gemeinsam mit Experten aus der Praxis diskutiert werden.
SkriptDie Unterlagen, bestehend aus Präsentationsunterlagen der einzelnen Fachreferate, Auszüge aus wissenschaftlichen Artikeln und Lehrbüchern und Übungsunterlagen werden teilweise abgegeben und stehen auf der Homepage des Instituts für Raum- & Landschaftsentwicklung zum Download bereit.

Download: Link
LiteraturVerweise in den Kursunterlagen
103-0417-02LMethoden der Planung in Forschung und Praxis
Nur für Master-Studierende, ansonsten ist eine Spezialbewilligung des Dozierenden notwendig.
W3 KP2GR. Streit, T. Hug, A. Peric Momcilovic
KurzbeschreibungDieser Kurs geht auf wissenschaftliche und angewandte Methoden und Denkweisen ein, die sowohl in der Planungspraxis und in der wissenschaftlichen Forschung von Nutzen sind. Es vermittelt Wissen aus Planungspraxis, Forschung, Verhaltensökonomie und Sozialwissenschaften. Es eröffnet neue Blickwinkel auf die Planung, die in zukünftigen Projekten und Forschungen zu besseren Resultaten führen können.
LernzielUnter Beibehaltung des allgemeinen Ziels, die grundlegenden Methoden in der Raumplanungsforschung und praxis zu erkunden, sind die spezifischen Lernziele des Kurses die folgenden:
- komplexe reale Raumprobleme in angemessener Weise zu behandeln
- relevante Theorien und Maximen zu kennen, die bestimmten Methoden der Problemlösung unterliegen
- Schlüsselfragen und Schlüsselkonzepte der gegenwärtigen Planungsforschung zu identifizieren
- geeignete Forschungsmethoden auszuwählen, um die Forschungsfragen angemessen zu behandeln

In praktischer lernen Studierende:
- mit Unsicherheiten umzugehen und Mengen zu schätzen
- ihre Fähigkeit zu verbessern, Entscheidungen auf der Grundlage unvollständiger Daten und Informationen zu treffen
- verschiedene (qualitative und quantitative) Methoden und Techniken der Raumforschung kennen
- verschiedene Arten der Forschung kennen (theoretische, empirische, handlungsorientierte, qualitative, quantitative)
- einfache Forschungsaufsätze zu verfassen
- ihr eigenes Wissen und spezifisch die Vorgehensweise in Planungsprozessen in Frage zu stellen
InhaltDer Kurs baut sich auf folgenden Fragestellungen auf:

Wie gehen wir mit komplexen Fragestellungen in der Planung um?
- Formen von Wissen, Halbwissen und Unwissen
- Vorkommen und Erklärungsmuster für irrationales Verhalten
- Raumforschung und Planungspraxis
- Maximen der Planung
- Komplexe Themen in Forschungsfragen abbilden

Wie generieren wir Wissen über komplexe Fragestellungen?
- Methoden zur wissenschaftlichen Datengenerierung
- Angewandte Umgang mit Quantitäten und Wahrscheinlichkeiten
- Schätzen trotz Ungewissheiten
- Chancen der Digitalisierung in der Planung (Partizipation, BigData)

Wie reagieren wir auf komplexe Fragestellung in der Planung?
- Methoden der wissenschaftlichen Datenanalyse
- Entscheidungen trotz unvollständiger Information treffen
- Umgang mit Robustheit und Fragilität

Spezifischer stehen in den Vorlesungen folgende Themen im Fokus (NB: Some content units will be presented in English, they are marked with *asterisk below):
- (Halb-) Wissen/Verhalten/Irrationalitäten
- Ausgangslage: Komplexe Probleme lösen
- Formen von Wissen, Wissen vom Unwissen, Unwissen vom Unwissen
- Verhaltensmuster, Vorkommen und Erklärungsmuster für irrationales Verhalten
- Methoden zur Lösung komplexer Aufgaben in der Planungspraxis
- Raumforschung und Planungspraxis – Zusammenhänge, Unterschiede, Überlappungen
- Herausforderungen bei der Lösung komplexer Aufgaben: Systemabgrenzung, Interdisziplinarität, retrospektive vs. prospektive Herangehensweise (beschreibend vs. aktionsorientiert, «Reflektierte Szenariobildung»)
- Maximen der Planung
- *Methodology in spatial research
- *Research design
- *Research questions (types of research questions; research questions, hypotheses and theories); justification of research question
- *Data generation methods (interviews and questionnaires, ethnography and observation, documents, official statistics)
- Umgang mit Quantitäten, Schätzen, Ankereffekt
- Bedeutung von Grössenordnungen und Schlüsselziffern in der Planung
- Schätzmethoden
- Gefahr des Ankereffekts
- Digitalisierung in der Planung
- Neue Datenquellen und -grössen
- Möglichkeiten und Herausforderungen durch Digitalisierung in der Planung
- *Data analysis methods (quantitative and qualitative data; quantitative analysis of survey data; qualitative analysis – content analysis, discourse analysis, case study, comparative research)
- *Research ethics
- Entscheiden auf Basis unvollständiger Information
- Umgang mit komplexen Systemen/Robustheit
- *Role of science in planning – the perspective of both research and practice
SkriptLernmaterialien: online verfügbar (Moodle) vor der entsprechenden Vorlesung.
Literatur• Farthing, S. (2015). Research Design in Urban Planning: A Student’s Guide. London: Sage.
• Schönwandt, W. (2008). Planning in Crisis. London: Ashgate.
851-0707-00LRaumplanungsrecht und Umwelt
Besonders geeignet für Studierende D-ARCH, D-BAUG, D-USYS
W2 KP2GO. Bucher
KurzbeschreibungSelbststudium mit Lösung praktischer Fallbeispiele

Aufbau des schweizerischen Raumplanungsrechts,
Verfassungs- und Gesetzesrecht,
Raumplanung und Grundrechte,
Instrumente,
Anwendung, Rechtsschutz, Durchsetzung,
Bearbeitung von praktischen Fällen.
LernzielGrundverständnis des Wesens und der Aufgaben der Raumplanung aus rechtlicher Sicht. Grundkenntnisse der raumplanerischen Instrumente (Richt-, Nutzungs- und Sondernutzungspläne sowie übriges Instrumentarium), Vermittlung des Bezugs zwischen Raumplanung und der verfassungsrechtlichen Ordnung, namentlich der Eigentumsgarantie (inkl. Entschädigungsordnung).
Lösen von einfachen bis schwierigeren Fällen.
InhaltDie Vorlesung basiert wesentlich auf der Mitwirkung der Studenten. Es finden 3 Sitzungen im Hörsaal statt, in welchen sich in der Praxis stellende Probleme erörtert werden. Die Vorbereitung auf die jeweiligen Sitzungen erfolgt an Hand von Fallbearbeitungen und einem Selbststudium an Hand des Lehrbuchs zum Raumplanungs- und Baurecht. Lösen von drei Aufgaben (praktischen Fällen) mit je genügender Leistung für die Erlangung der KP. Als Lernhilfe werden Anleitungen und insbesondere ein Musterfall mit Musterlösung zur Verfügung gestellt.
SkriptHaller, Walter/Karlen, Peter, Raumplanung-, Bau- und Umweltrecht, 3.A., Zürich 1999

Hänni, Peter, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 6.A., Bern 2016
103-0327-00LGeschichte der RaumplanungW3 KP2VM. Koll-Schretzenmayr
KurzbeschreibungDie Vorlesung gibt einen Überblick über die Ideen- und Institutionalisierungsgeschichte der Raumplanung Schweiz und stellt den Bezug zum internationalen Fachdiskurs und zur Entwicklung in ausgewählten europäischen Ländern her. Thematisiert werden zudem historische und aktuelle Konfliktlinien und die Motive der Pioniere, die sich für eine "geordnete Besiedlung" einsetzten.
LernzielZiel der Lehrveranstaltung ist es, die räumliche Struktur, das raumplanerische Instrumentarium und raumentwicklungspolitische Aktualitäten aus ihrer Ideen- und Entstehungsgeschichte heraus zu begreifen. Im Vordergrund stehen dabei die Entwicklung, die Wandlungen und Wirkungen raumplanerischer Ideen, Denkweisen und Fragestellungen im jeweiligen gesellschaftlichen, politischen und institutionellen Umfeld. Die Studierenden lernen sich kritisch mit verschiedenen politischen Positionen auseinanderzusetzen, sozio-ökonomische Einflüsse zu reflektieren und sich zu aktuellen und auch historischen Fragestellungen zu positionieren. Anhand unterschiedlicher historischer Quellen, darunter auch Pläne und audiovisuelle Dokumente, findet eine diskursive Auseinandersetzung statt.
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die Geschichte der Raumplanung. Sie möchte das Verständnis für die Ideengeschichte wecken und den historischen Kontext für die gegenwärtige Raumplanung und Raumstruktur vermitteln.
SkriptDas Skript wird während des Semesters abgegeben.
LiteraturMartina Koll-Schretzenmayr (2008): gelungen-misslungen? Die Geschichte der Raumplanung Schweiz. NZZ Libro.

Martina Schretzenmayr, Andreas Teuscher, Simona Casaulta-Meyer: Die Schweiz plant. Zürich 2017.

Michael Koch, Städtebau in der Schweiz 1800-1990, Zürich 1992.

Angelus Eisinger: Städte bauen: gta Verlag 2004.

Daniel Kurz: Die Disziplinierung der Stadt - Moderner Städtebau in Zürich 1900 bis 1940. gta Verlag 2008

Leendertz, Ariane: Ordnung schaffen. Deutsche Raumplanung im 20. Jahrhundert. Wallstein Verlag, Göttingen 2010

Jörn Düwel, Niels Gutschow: Ordnung und Gestalt: Geschichte und Theorie des Städtebaus in Deutschland 1922 bis 1975. 2019.
103-0569-00LEuropean Aspects of Spatial DevelopmentW3 KP2GA. Peric Momcilovic
KurzbeschreibungFollowing the insight into historical perspective and contemporary models of governance and planning, the course focuses on the international dimension of spatial planning in Europe. This includes a discussion of how European spatial policy is made and by whom, how planners can participate in such process and how they can address transnational challenges of spatial development cooperatively.
LernzielKeeping the general aim of exploring the European dimension of spatial planning in mind, the specific course learning objectives are as follows:
- to interpret the history of spatial planning at the transnational scale
- to understand and explain the content of the European spatial policy agenda
- to describe and analyse the role of territorial cooperation in making European spatial development patterns and planning procedures
- to discuss the changing role of planners and evaluate the ways of their engagement in European spatial policy-making
Inhalt- European spatial policy agenda: introduction and basic directives
- governance models
- planning models; collaborative planning model (main concepts & critics)
- post-positivist approach to spatial planning
- transnational spatial planning in Europe; questioning the European spatial planning; spatial development trends in Europe
- EU as a political system: EU institutions & non-EU actors
- planning families in Europe; the European spatial planning agenda
- spatial planning strategies and programmes on territorial cooperation
- the notion of planning culture and planning system; planning cultures in Europe
- basic characteristics of planning systems in Europe
- the relevance of European transnational cooperation for spatial planning
- European transnational initiatives
SkriptThe documents for the lecture will be provided at the moodle.
LiteraturObligatory literature:
- Dühr, S., Colomb, C. & Nadin, V. (2010). European Spatial Planning and Territorial Cooperation. London: Routledge.

Recommended literature:
Governance models:
- Martens, K. (2007). Actors in a Fuzzy Governance Environment. In G. de Roo & G. Porter (Eds.), Fuzzy Planning: The Role of Actors in a Fuzzy Governance Environment (pp. 43-65). Abingdon, Oxon, GBR: Ashgate Publishing Group.

Planning models:
- Davoudi, S. & Strange, I. (2009). Conceptions of Space and Place in Strategic Spatial Planning. Abingdon, Oxon, GBR: Routledge.
- Allmendinger, P. (2002). The Post-Positivist Landscape of Planning Theory. In P. Allmendinger & M. Tewdwr-Jones (Eds.), Planning Futures: New Directions for Planning Theory (pp. 3-17). London: Routledge.
- Healey, P. (1997). Collaborative Planning - Shaping places in fragmented societies. London: MacMillan Press.

EU as a political context:
- Williams, R. H. (1996). European Union Spatial Policy and Planning. London: Sage.

Territorial cooperation in Europe:
- Dühr, S., Stead, D. & Zonneveld, W. (2007). The Europeanization of spatial planning through territorial cooperation. Planning Practice & Research, 22(3), 291-307.
- Dühr, S. & Nadin, V. (2007). Europeanization through transnational territorial cooperation? The case of INTERREG IIIB North-West Europe. Planning Practice and Research, 22(3), 373-394.
- Faludi, A. (Ed.) (2002). European Spatial Planning. Cambridge, Mass.: Lincoln institute of land policy.
- Faludi, A. (2010). Cohesion, Coherence, Cooperation: European Spatial Planning Coming of Age? London: Routledge.
- Faludi, A. (2014). EUropeanisation or Europeanisation of spatial planning? Planning Theory & Practice, 15(2), 155-169.
- Kunzmann, K. R. (2006). The Europeanisation of spatial planning. In N. Adams, J. Alden & N. Harris (Eds.), Regional Development and Spatial Planning in an Enlarged European Union. Aldershot: Ashgate.

Planning families and cultures:
- Newman, P. & Thornley, A. (1996). Urban Plannning in Europe: international competition, national systems and planning projects. London: Routledge.
- Knieling, J. & Othengrafen, F. (Eds.). (2009). Planning Cultures in Europe: Decoding Cultural Phenomena in Urban and Regional Planning. Aldershot: Ashgate.
- Stead, D., de Vries, J. & Tasan-Kok, T. (2015). Planning Cultures and Histories: Influences on the Evolution of Planning Systems and Spatial Development Patterns. European Planning Studies, 23(11), 2127-2132.
- Scholl, B. (Eds.) (2012). Spaces and Places of National Importance. Zurich: ETH vdf Hochschulverlag.

Planning systems in Europe:
- Nadin, V. & Stead, D. (2008). European Spatial Planning Systems, Social Models and Learning. disP - The Planning Review, 44(172), 35-47.
- Commission of the European Communities. (1997). The EU compendium of spatial planning systems and policies. Luxembourg: Office for Official Publications of the European Communities.
Voraussetzungen / BesonderesOnly for master students, otherwise a special permission by the lecturer is required.
103-0307-00LMulti-Criteria Decision Analysis Information W3 KP2GA. Grêt-Regamey, M. J. Van Strien
KurzbeschreibungPlaner müssen Entscheidungen über optimale Landnutzungen und ihre räumliche Anordnung treffen. Dank erhöhter Verfügbarkeit räumlicher Daten und GIS-Analysefertigkeiten werden für die Planung wirksamere Entscheidungsunterstützungssysteme entwickelt. Im Kurs werden die Grundlagen räumlicher Analysen sowie die Integration räumlicher Daten in multikriterielle Entscheidungssysteme vermittelt.
LernzielDer Kurs soll:
1) Studierende in Techniken und Belange der räumlichen Entscheidungsunterstützungssystemen einführen, inklusive Analysetechniken
2) praktische Übungen dieser Ansätze mit R anbieten, welche reale Umwelt- und Landschaftsplanungsprobleme betreffen.

Der Fokus liegt auf Konzepten, Datenressourcen, und Analyseinstrumenten, welche Studierende in einer wissenschaftlichen Karriere oder in der Praxis einsetzen können.
SkriptDie Unterlagen, bestehend aus Präsentationsunterlagen der einzelnen Referate und einem Skript werden teilweise abgegeben und stehen auf der Homepage des Fachbereichs PLUS zum Download bereit.

Download: Link
Voraussetzungen / BesonderesDer Kurs setzt Grundkenntnisse von R Software voraus. RE&IS-Masterstudierende bekommen dies in der Lerneinheit "Basics of RE&IS" (103-0377-10L) vermittelt. Vorausgesetzt, dass es noch freie Plätze gibt, ist diese Lerneinheit auch für Studierende anderer Studiengänge offen (d.h. erste fünf Lektionen, ohne Vergabe von Kreditpunkten). Solche Studierenden können sich via Email bei Maarten van Strien (Link) anmelden. Alternativ können die Grundlagen zu R über Online-Tutorials, wie z.B. "Introduction to R" by W. N. Venables and D. M. Smith available online at Link erworben werden.
103-0347-01LLandscape Planning and Environmental Systems (GIS Exercises) Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W3 KP2UA. Grêt-Regamey, M. Galleguillos Torres, A. Stritih
KurzbeschreibungIm Kurs werden die Inhalte der Vorlesung Landschaftsplanung und Umweltsysteme (103-0347-00 V) verdeutlicht. Die verschiedenen Aspekte (z.B. Habitatmodellierung, ökosystemleistungen, Landnutzungsänderung, Vernetzung) werden in einzelnen GIS Übungen praktisch erarbeitet.
Lernziel- Praktische Anwendung der theoretischen Grundlagen aus der Vorlesung
- Quantitative Erfassung und Bewertung der Eigenschaften der Landschaft durchführen
- Zweckmässiger Einsatz von GIS für die Landschaftsplanung kennen
- Anhand von Fallbeispielen Massnahmen der Landschaftsplanung erarbeiten
Inhalt- Einsatz von GIS in der Landschaftsplanung
- Landschaftsanalyse
- Landschaftsstrukturmasse
- Modellierung von Habitaten und Landnutzungsänderungen
- Berechnung urbaner Landschaftsdienstleistungen
- ökologische Vernetzung
SkriptKein Skript.
Die Unterlagen, bestehend aus Präsentationsunterlagen der einzelnen Referate werden teilweise abgegeben und stehen auf Moodle zum Download bereit.
LiteraturWird in der Veranstaltung genannt.
Voraussetzungen / BesonderesGIS-Grundkenntisse sind von Vorteil.
701-1631-00LFoundations of Ecosystem Management Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Number of participants limited to 35.

Priority is given to MSc Environmental Sciences, MAS ETH in Spatial Planning, MSc ETH in Science, Technology and Policy, MSc ETH in Sustainable Water Resources and all Doctoral Programmes until 21.09.2020.
Waiting list will be deleted on September 25th, 2020
W5 KP3GJ. Ghazoul, C. Garcia, J. Garcia Ulloa, A. Giger Dray
KurzbeschreibungThis course introduces the broad variety of conflicts that arise in projects focusing on sustainable management of natural resources. It explores case studies of ecosystem management approaches and considers their practicability, their achievements and possible barriers to their uptake.
LernzielStudents should be able to
a) propose appropriate and realistic solutions to ecosystem management problems that integrate ecological, economic and social dimensions across relevant temporal and spatial scales.
b) identify important stakeholders, their needs and interests, and the main conflicts that exist among them in the context of land and resource management.
InhaltTraditional management systems focus on extraction of natural resources, and their manipulation and governance. However, traditional management has frequently resulted in catastrophic failures such as, for example, the collapse of fish stocks and biodiversity loss. These failures have stimulated the development of alternative ‘ecosystem management’ approaches that emphasise the functionality of human-dominated systems. Inherent to such approaches are system-wide perspectives and a focus on ecological processes and services, multiple spatial and temporal scales, as well as the need to incorporate diverse stakeholder interests in decision making. Thus, ecosystem management is the science and practice of managing natural resources, biodiversity and ecological processes, to meet multiple demands of society. It can be local, regional or global in scope, and addresses critical issues in developed and developing countries relating to economic and environmental security and sustainability.

This course provides an introduction to ecosystem management, and in particular the importance of integrating ecology into management systems to meet multiple societal demands. The course explores the extent to which human-managed terrestrial systems depend on underlying ecological processes, and the consequences of degradation of these processes for human welfare and environmental well-being. Building upon a theoretical foundation, the course will tackle issues in resource ecology and management, notably forests, agriculture and wild resources within the broader context of sustainability, biodiversity conservation and poverty alleviation or economic development. Case studies from tropical and temperate regions will be used to explore these issues. Dealing with ecological and economic uncertainty, and how this affects decision making, will be discussed. Strategies for conservation and management of terrestrial ecosystems will give consideration to landscape ecology, protected area systems, and community management, paying particular attention to alternative livelihood options and marketing strategies of common pool resources.
SkriptNo Script
LiteraturChichilnisky, G. and Heal, G. (1998) Economic returns from the biosphere. Nature, 391: 629-630.
Daily, G.C. (1997) Nature’s Services: Societal dependence on natural ecosystems. Island Press. Washington DC.
Hindmarch, C. and Pienkowski, M. (2000) Land Management: The Hidden Costs. Blackwell Science.
Millenium Ecosystem Assessment (2005) Ecosystems and Human Well-being: Synthesis. Island Press, Washington DC.
Milner-Gulland, E.J. and Mace, R. (1998) Conservation of Biological Resources. Blackwell Science.
Gunderson, L.H. and Holling, C.S. (2002) Panarchy: understanding transformations in human and natural systems. Island Press.
701-0565-00LGrundzüge des NaturgefahrenmanagementsW3 KP3GH. R. Heinimann, B. Krummenacher, S. Löw
KurzbeschreibungDurch die Überlagerung von Siedlungsflächen und Infrastrukturanlagen mit Prozessräumen von Naturgefahren entstehen Risiken für Leben und Sachwerte. Die Veranstaltung vermittelt das Vorgehenskonzept für den risikobasierten Umgang mit Naturgefahren, indem für reale Fallstudienobjekte Risiken analysiert, bewertet und Lösungen für den Umgang entwickelt werden.
LernzielDas Vorgehenskonzept wird Schritt für Schritt anhand eines Satzes von Fallstudienobjekten erklärt und von den Studierenden angewendet. Hierbei lernen Sie die Verknüpfung folgender Kompetenzen:
Risikoanalyse - Was kann passieren?
- Naturgefahren-Prozesse in ihren Grundzügen charakterisieren und Resultate aus Modellrechnungen integrieren.
- Einer bestimmten Gefahr exponierte Leben und Objekte identifizieren und ihre mögliche Beeinträchtigung oder Beschädigung abschätzen.
Risikobewertung - Was darf passieren?
- Ansätze zur Festlegung akzeptabler Risiken für Leben und Objekte anwenden, um Schutzdefizite im Raum zu bestimmen.
- Ursachen von Konflikten zwischen Risikowahrnehmung und Risikoanalyse erklären.
Risikomanagement - Was ist zu tun?
- Wirkungsprinzipien von Massnahmen zur Risikoreduktion erklären.
- Für die Bemessung von Massnahmen massgebende Gefährdungsbilder beschreiben.
- Anhand eines Zielkatalogs die beste Alternative aus einer Menge denkbarer Massnahmen bestimmen.
- Prinzipien der Risk-Governance erklären.
InhaltDie Vorlesung besteht aus folgenden Blöcken:
1) Einführung ins Vorgehenskonzept (1W)
2) Risikoanalyse (6W + Exkursion) mit:
- Systemabgrenzung
- Gefahrenbeurteilung
- Expositions- und Folgenanalyse
3) Risikobewertung (2W)
4) Risikomanagement (2W + Exkursion)
5) Abschlussbesprechung (1W)
701-1453-00LEcological Assessment and Evaluation Information W3 KP3GF. Knaus
KurzbeschreibungThe course provides methods and tools for ecological evaluations dealing with nature conservation or landscape planning. It covers census methods, ecological criteria, indicators, indices and critically appraises objectivity and accuracy of the available methods, tools and procedures. Birds and plants are used as main example guiding through different case studies.
LernzielStudents will be able to:
1) critically consider biological data books and local, regional, and national inventories;
2) evaluate the validity of ecological criteria used in decision making processes;
3) critically appraise the handling of ecological data and criteria used in the process of evaluation
4) perform an ecological evaluation project from the field survey up to the descision making and planning.
SkriptPowerpoint slides are available on the webpage. Additional documents are handed out as copies.
LiteraturBasic literature and references are listed on the webpage.
Voraussetzungen / BesonderesThe course structure changes between lecture parts, seminars and discussions. The didactic atmosphere is intended as working group.

Suggested prerequisites for attending this course are skills and knowledge equivalent to those taught in the following ETH courses:
- Pflanzen- und Vegetationsökologie
- Systematische Botanik
- Raum- und Regionalentwicklung
- Naturschutz und Naturschutzbiologie
052-0801-00LGlobal History of Urban Design I Information W2 KP2GT. Avermaete
KurzbeschreibungThis course focuses on the history of the city, as well as on the ideas, processes and actors that engender and lead their developments and transformations. The history of urban design will be approached as a cross-cultural field of knowledge that integrates scientific, economic and technical innovation as well as social and cultural advance.
LernzielThe lectures deal mainly with the definition of urban design as an independent discipline, which maintains connections with other disciplines (politics, sociology, geography) that are concerned with the transformation of the city. The aim is to make students conversant with the multiple theories, concepts and approaches of urban design as they were articulated throughout time in a variety of cultural contexts, thus offering a theoretical framework for students' future design work.
InhaltIn the first semester the genesis of the objects of study, the city, urban culture and urban design, are introduced and situated within their intellectual, cultural and political contexts:

01. The History and Theory of the City as Project
02. Of Rituals, Water and Mud: The Urban Revolution in Mesopotamia and the Indus
03: The Idea of the Polis: Rome, Greece and Beyond
04: The Long Middle Ages and their Counterparts: From the Towns of Tuscany to Delhi
05: Between Ideal and Laboratory: Of Middle Eastern Grids and European Renaissance Principles
06: Of Absolutism and Enlightenment: Baroque, Defense and Colonization
07: The City of Labor: Company Towns as Cross-Cultural Phenomenon
09: Garden Cities of Tomorrow: From the Global North to the Global South and Back Again
010: Civilized Wilderness and City Beautiful: The Park Movement of Olmsted and The Urban Plans of Burnham
011: The Extension of the European City: From the Viennese Ringstrasse to Amsterdam Zuid
SkriptPrior to each lecture a chapter of the reader (Skript) will be made available through the webpage of the Chair. These chapters will provide an introduction to the lecture, the basic visual references of each lecture, key dates and events, as well as references to the compulsory and additional reading.
LiteraturThere are three books that will function as main reference literature throughout the course:

-Ching, Francis D. K, Mark Jarzombek, and Vikramditya Prakash. A Global History of Architecture. Hoboken: Wiley, 2017.
-Ingersoll, Richard. World Architecture: A Cross-Cultural History. New York: Oxford University Press, 2018.
-James-Chakraborty, Kathleen. Architecture Since 1400. Minneapolis: University of Minnesota Press, 2014.

These books will be reserved for consultation in the ETH Baubibliothek, and will not be available for individual loans.

A list of further recommended literature will be found within each chapter of the reader (Skript).
Voraussetzungen / BesonderesStudents are required to familiarize themselves with the conventions of architectural drawing (reading and analyzing plans at various scales).

Hybrid teaching: 33/33/33 (face-to-face/online, changing)
052-0705-00LLandschaftsarchitektur I Information W2 KP2VC. Girot
KurzbeschreibungEinführung in die Geschichte und Theorie der Gartenkunst und Landschaftsarchitektur. Analyse der Gestaltung historischer Gärten und Landschaften vor dem jeweiligen kulturellen Hintergrund.
LernzielVermittlung von Grundkenntnissen in Geschichte und Theorie der Gartenkunst und Landschaftsarchitektur, von den Anfängen bis in das 21. Jahrhundert. Sensibilisierung für ein sich wandelndes Natur- und Landschaftsverständnis.
InhaltDie Vorlesungsreihe „Geschichte und Theorie der Gartenkunst und Landschaftsarchitektur“ behandelt die Entwicklungsgeschichte von gestalteter Natur von den Anfängen der Kulturlandschaft und des Gartens bis zur Landschaftsarchitektur des 21. Jahrhunderts. Dabei wird epochenweise besonders auf die räumliche und kulturelle Beziehung von Garten, Stadt und Landschaft, und auf das sich wandelnde Naturverhältnis eingegangen.
SkriptHandouts und eine Liste für prüfungsrelevante Literatur werden zur Verfügung gestellt.
LiteraturFür die Prüfung wird eine Literaturliste zusammengestellt.
Voraussetzungen / BesonderesAllgemeine Hinweise zur Prüfung:
Bachelorstudierende: Als Grundlage für die Prüfungsvorbereitung dienen das in der Vorlesung vermittelte Wissen und die prüfungsrelevante Literatur, die der Lehrstuhl zur Verfügung stellt. Die Vorlesung ist als Jahreskurs angelegt. Da in der schriftlichen Sessionsprüfung Kenntnisse aus den beiden Vorlesungsreihen Landschaftsarchitektur I und II überprüft werden, wird unbedingt angeraten, die Vorlesung über zwei Semester zu besuchen.
Kurz vor Semesterende werden die Prüfungsthemen bekannt gegeben. Die Professur stellt zu den Prüfungsthemen Texte als pdf zum Download zur Verfügung. Diese dienen dem vertieften Verständnis der Vorlesung.

Mobilitätsstudierende oder Studierende anderer Departemente: Studierende, welche die Vorlesung nur über ein Semester besuchen, schliessen die Vorlesung mit einer mündlichen Semesterendprüfung ab.
Auch hier stellt die Professur prüfungsrelevante Literatur als Download zur Verfügung.
Die Studierenden werden gebeten, sich vorab per Email bei der Professur zu melden.
  •  Seite  1  von  1