Suchergebnis: Katalogdaten im Frühjahrssemester 2020

Umweltnaturwissenschaften Bachelor Information
Bachelor-Studium (Studienreglement 2016)
Naturwissenschaftliche und technische Wahlfächer
Biomedizin
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0614-00LAllergie und UmweltW1 KP1VP. Schmid-Grendelmeier
KurzbeschreibungAllergien sind ausgesprochen häufig und am Zunehmen. In diesem Kurs sollen Klinik und Pathophysiologie von allergischen Erkrankungen wie Pollinose, Asthma und Ekzeme sowie deren Abklärung und Behandlung vorgestellt werden. Die mannigfaltigen Zusammenhänge zwischen Umweltbedingungen wie Luftqualität, Klima, Ernährung und Auftreten von Allergien werden diskutiert.
LernzielKenntnis der Grundlagen der allergischen Erkrankungen bei Menschen, insbesonders der sogenannten Atopien. Kenntnis der Umweltallergene und der möglichen Mechanismen, welche für die Zunahme der allergischen Reaktionen verantwortlich sind. Kenntnis der Wechselbeziehungen zwischen individueller genetischer Prädisposition, Umweltallergenen und anderen Umweltfaktoren wie Luftschadstoffen.
InhaltGrundtypen der allergischen Erkrankungen. Begriff von Atopien und Pseudoallergien. Pathophysiologie IgE-vermittelter Reaktionen inkl. Mechanismen der IgE-Regulation. Epidemiologische Daten über die Zunahme der Allergien als Umweltkrankheiten Nr. 1 und Gründe für ihre Zunahme. Besprechung der wichtigsten inhalativen und nutritiven Allergene wie Pollen, Hausstaubmilben, Pilzsporen, Nahrungsmittel und Nahrungsmittelzusätze.
SkriptMerkblätter resp Vorlesungsunterlagen werden abgegeben.
LiteraturAxel Trautmann und Jörg Kleine-Tebbe:
Allergie-Diagnose/Allergie-Therapie
Thieme-Verlag. 2 Auflage (2013)
ISBN 978-3-13-142181-4

Merkblätter
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Teaching Kurzvideos
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Voraussetzungen / BesonderesGrundkenntnisse der Immunologie (T- und B-Lymphozyten, Antikörper-Reaktion)
Interesse an klinischen Beschwerden und Zusammenhäng Umwelt-Immunsystem

Möglichkeit zur Masterarbeit im translationalen klinischen Bereich
227-0398-10LPhysiology and Anatomy for Biomedical Engineers IIW3 KP2GM. Wyss
KurzbeschreibungThis course offers an introduction into the structure and function of the human body, and how these are interlinked with one another. Focusing on physiology, the visualization of anatomy is supported by 3D-animation, Computed Tomography and Magnetic Resonance imaging.
LernzielTo understand basic principles and structure of the human body in consideration of the clinical relevance and the medical terminology used in medical work and research.
InhaltDigestive system, nutrition and digestion
Thermal balance and thermoregulation
Kidneys and urinary system
Endocrine system and hormones
Reproductive System
Basic anatomy of neck, face and cranium
Basics of neurophysiology and neuroanatomy
Sense organs
SkriptLecture notes and handouts
LiteraturSilbernagl S., Despopoulos A. Color Atlas of Physiology; Thieme 2008
Faller A., Schuenke M. The Human Body; Thieme 2004
Netter F. Atlas of human anatomy; Elsevier 2014
752-1300-00LIntroduction to ToxicologyW3 KP2VR. Eggen, S. J. Sturla
KurzbeschreibungIntroduction to how chemical properties and biological interactions govern the disposition and influences of toxicants.
LernzielThe objectives are for the student to establish a framework for examining adverse effects resulting from exposures to toxicants by understanding key mechanisms that give rise to toxic responses and disease processes.
InhaltThis course will introduce mechanisms governing the chemical disposition and biological influences of toxicants. The course is geared toward advanced bachelors students in food science, environmental science, and related disciplines, such as chemistry, biology and pharmaceutical sciences. Examples of topics include: dose-response relationships and risk assessment, absorption, transport, and biotransformation of xenobiotic chemicals; Carcinogenesis; DNA damage, repair, and mutation; Immunotoxicity; Neurotoxicity; and modern toxicity testing strategies. These fundamental concepts in Mechanistic Toxicology will be integrated with examples of toxicants relevant to food, drugs and the environment.
LiteraturCasarett & Doull's Toxicology, The Basic Science of Poisons. Seventh Edition. Editor: Curtis D. Klaassen, 2008, McGraw-Hill. (available on-line)
Voraussetzungen / BesonderesBasic knowledge of organic chemistry and biochemistry is required.
Bodenwissenschaften
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0362-00LBöden und Vegetation der Alpen (Exkursion) Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Diese Exkursion (max. 24 Plätze) gehört zur Vorlesung «Flora und Vegetation der Alpen» (701-0364-00; A. Widmer). Sie kann nur gleichzeitig mit der Vorlesung oder nach bestandener Prüfung belegt werden. Alternativ ist eine Teilnahme möglich mit bestandenen Prüfungen in «Bodenchemie» (701-0533-00L; R. Kretzschmar, D.I. Christl) und «Pedosphäre» (701-0501-00L; R. Kretzschmar).
W2 KP2PA. Widmer, R. Kretzschmar
KurzbeschreibungDie Exkursion in die Region Davos veranschaulicht, wie Klima- und Bodenfaktoren das Vorkommen von Alpenpflanzen beeinflussen. Beim Besuch zahlreicher Standorte auf unterschiedlichem Muttergestein in der subalpinen und alpinen Stufe wird der Zusammenhang zwischen den klimatischen Bedingungen, der Bodenentwicklung und der Vegetation erkennbar.
LernzielDie Studierenden
- verstehen, wie Gestein, Relief, Klima und Vegetation die Bodenbildungsprozesse und resultierende Bodeneigenschaften (z.B. Nährstoffe, Wasser) in den Alpen beeinflussen.
- verstehen, wie Klima- und Bodenfaktoren das Vorkommen und die Verbreitung von Alpenpflanzen beeinflussen.
- sind vertraut mit charakteristischen Pflanzengesellschaften auf sauren, basischen und ultrabasischen Böden der subalpinen und alpinen Stufe.
- kennen charakteristische Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften der subalpinen und alpinen Stufe in den Alpen.
Inhalt4-tägige Exkursion in der Region Davos mit Begehung von Standorten auf verschiedenen Ausgangsgesteinen (Dolomit, Gneis/Glimmerschiefer, Amphibolit, Serpentinit) in der subalpinen und alpinen Stufe.
Aufbau, Entwicklung und Eigenschaften der Böden, sowie deren Auswirkungen auf die Pflanzen; charakteristische Pflanzenarten und -gesellschaften auf den unterschiedlichen Böden.
SkriptEin Exkursionsführer wird abgegeben.
LiteraturLandolt E. 2003: Unsere Alpenflora. 7.Aufl., SAC-Verlag.
Voraussetzungen / BesonderesDiese Exkursion gehört zur Vorlesung «Flora und Vegetation der Alpen» (701-0364-00; A. Widmer). Sie kann nur gleichzeitig mit der Vorlesung oder nach bestandener Prüfung belegt werden. Alternativ ist eine Teilnahme möglich mit bestandenen Prüfungen in «Bodenchemie» (701-0533-00L; R. Kretzschmar, D.I. Christl) und «Pedosphäre» (701-0501-00L; R. Kretzschmar). Falls gleichwertige Voraussetzungen (z.B. von anderen Hochschulen) vorliegen, muss eine Teilnahme zuvor mit den Dozenten abgesprochen werden.

Besonderes
Die viertägigen Exkursion in der Region Davos findet statt vom Mittwoch, 1. Juli 2020 bis Samstag, 4. Juli 2020. Die Reisekosten werden von der ETH Zürich übernommen; die Departemente Biologie und Umweltsystemwissenschaften leisten einen Beitrag an die Unterkunftskosten; die restlichen Kosten (Unterkunft inkl. Vollpension und Exkursionsführer) von 180 Fr. müssen von den Teilnehmenden übernommen werden.
Die Exkursionen finden in den Bergen statt. Die Teilnehmenden müssen deshalb geländegängig sein, auch in steilem Gelände. Bei Bedenken bitten wir um rechtzeitige Kontaktaufnahme, damit wir die Situation vorgängig analysieren und besprechen können.
701-0518-00LBodenressourcen und Global ChangeW3 KP2GS. Dötterl, M. W. Evangelou
KurzbeschreibungEinführung in Bedeutung, Problemstellungen und Konzepte des Themas Bodenentwicklung und der Nutzung von Bodenressourcen in einer Welt im Wandel.
LernzielVerständnis der
- global unterschiedlichen Rahmenbedingungen unter denen Böden sich entwickeln und genutzt werden

- Folgen und Probleme der Nutzung von Böden und die daraus entstehenden Belastungen und Gefahren für Bodenressourcen

- Folgen des Klimawandels auf die Entwicklung von Bodenressourcen
InhaltBodenfunktionen und Bodenbildung; Regionale und global Bodenentwicklung, Eingriffe in den Wasser- und Lufthaushalt von Böden; stoffliche und nichtstoffliche Formen von Bodenbelastung; Regionale und globale Abschätzungen der Belastungen von Böden; Bodenverbesserung und Sanierung von schadstoffbelasteten Böden; Planerische und gesetzliche Umsetzung des Bodenschutzes.
SkriptUnterlagen werden zum Download bereitgestellt. Nach jeder Session werden aktuelle wissenschaftliche Artikel zur Nachbereitung empfohlen.
LiteraturLehrbücher zum nachschlagen:

- Scheffer/Schachtschabel - Lehrbuch der Bodenkunde, 17th ed., Springer, Heidelberg, 2016.

- Brady N.C. and Weil, R.R. The Nature and Properties of Soils. 14th ed., Prentice Hall, 2007.

- Press & Siever: Allgemeine Geologie, 7th ed., Springer, Heidelberg, 2016

- Mason/Burt - Physical Geography -5th edition, Oxford, 2015
Voraussetzungen / BesonderesInteresse an physischer Geographie und Bodenentwicklung. Grundkenntnisse Chemie, Biologie, Geologie. Vorherige Teilnahme an der Vorlesung "Pedosphere" (701-​0501-00L) empfohlen.
701-0524-00LBodenbiologieW3 KP2VO. Daniel, B. W. Frey
KurzbeschreibungDem Bodenleben kommt eine Schlüsselrolle bei den natürlichen Bodenfunktionen zu. Im Zentrum des Kurses steht das Thema: Anthropogene Auswirkungen wie Bewirtschaftung, Landnutzungsänderung und Klimawandel auf die Biodiversität im Boden.
LernzielGrundkenntnis der Strukturen und Funktionen der Biozönosen im Boden. Verständnis von Konzepten, die erlauben, die biologisch katalysierten Prozesse im Boden qualitativ und quantitativ zu erfassen. Hier gehen wir folgenden Fragen nach: Wie beeinflussen Umweltfaktoren die Bodenorganismen? Wie lassen sie sich untersuchen und wie werden sie beeinflusst? Welche ökosystemaren Funktionen werden von Bodenorganismen ausgeführt? Was sind wichtige mikrobielle Prozesse im Kohlenstoff- und Stickstoffkreislauf?
InhaltStruktur des Biotops Boden: Chemische, physikalische und biologische Faktoren Kopplung Boden-Wasser-Luft. Struktur der Biozönosen im Boden. Interaktionen Bodenfauna-Umwelt und Bodenmikroorganismen-Umwelt. Stoffkreisläufe und biologisch katalysierte Prozesse im Boden. Evaluation von bodenbiologischen Methoden.
SkriptSkript und Übungsaufgaben werden abgegeben.
LiteraturRelevante Literatur wird im Verlaufe der Vorlesung vorgestellt.
Voraussetzungen / BesonderesVoraussetzungen: Grundlagen der Bodenphysik, Bodenchemie, Zoologie und Mikrobiologie.
701-0972-00LE in biologische LandbausystemeW3 KP2VP. J. Mäder, D. M. Dubois, B.  Oehen
KurzbeschreibungDie Vorlesung gibt einen Überblick über die Grundsätze und Praktiken des biologischen Landbaus. Die Lektionen in den Disziplinen Boden, Pflanzenbau, Tierhaltung und Sozioökonomie werden von Experten und Expertinnen des jeweiligen Fachgebiets gehalten. Die Studierenden vertiefen sich im Rahmen einer Übung zum Thema Resilienz. Auf einer Exkursion auf 2 Biobetriebe wird das Gelernte veranschaulicht.
LernzielDie Studierenden kennen die Grundsätze und Praktiken des biologischen Landbaus und können seine Leistungen und Defizite beurteilen. Sie kennen die besonderen Herausforderungen im Pflanzenbau, in der Tierhaltung und Fütterung und können sich kritisch mit den Lösungsansätzen des Biolandbaus im Rahmen einer nachhaltigen Prodiktion auseinandersetzen.


Die detaillierten Lernziele werden auf Moodle aufgeführt.
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InhaltLehrinhalt Teil I: Vorlesung: Einführung in biologische Landbausysteme

EINFÜHRUNG
1. Ziele der Vorlesung
Wurzeln des Biolandbaus, heutige Verbreitung, Grundprinzipien, Richtlinien Biolandbau

PFLANZENBAU
2. Bodenfruchtbarkeit - Ergebnisse von Langzeit-Versuchen

3. Schonende Bodenbearbeitung und nicht-chemische Unkrautregulierung

4. Nachhaltige Fruchtfolgesysteme
Organische Düngungskonzepte

5. Pflanzenschutz: Regulierung von Krankheiten und Schädlingen

6. Förderung der Biodiversität/Biozüchtung und Sortenwahl

TIERHALTUNG
7. Tiergesundheit und komplementäre Tiermedizin

8. Nachhaltigkeit, Ethik und Produktequalität in der Bio-Tierhaltung

LEBENSMITTEL
9. Lebensmittelqualität: Verarbeitungsrichtlinien, Sensorik, neueste Metaanalysen zur Produktequalität, Kontrolle und Zertifizierung


ÖKONOMIE
10. Gesellschaftliche Leistungen des Biolandbaus
Landwirtschaftspolitik für den Biolandbau

EXKURSION
11. Besuch Biobetriebe Goetsch, Zürich und optional "Mehr als Gemüse"

NACHHALTIGKEITSANALYSE
12. Nachhaltigkeitsbewertung landwirtschaftlicher Betriebe
SMART, LCA

RESILIENZ
13. Diskussion der studentischen Arbeiten

14. Schriftliche Prüfung
SkriptPower Point Präsentationen auf Moodle für eingeschriebene Studierende.

Skripte auf Moodle für eingeschriebene Studierende.

Link
LiteraturAls Grundlage empfehlenswert:

Lehrmittel "Biologischer Landbau" (O. Schmid und Robert Obrist, Landwirtschaftliche Lehrmittelzentrale, Zollikofen, 2001)
Voraussetzungen / BesonderesDiese Vorlesung (Teil I) "Einführung in biologische Landbausysteme 701-0972-00L FS 2020" wird empfohlen für den Blockkurs (Teil II) "Vergleich von Landbausystemen" 701-0974-00L FS 2020.

Die Vorlesung kann für sich allein besucht werden, ohne Blockkurs.

Voraussetzung für die Kreditpunkte ist ein Test. Eine schriftliche Übung ist verlangt und wird für die Prüfung angerechnet werden.

Struktur:
Vorlesung (Teil I): 14 x 2 Wochenstunden Vorlesung plus Übung (3 CRPT)
Praxisergänzung:
Blockkurs (Teil II): Einwöchige Studienwoche mit Exkursionen und Übungen (Ende Frühjahr-Semester: 8. - 12. Juni 2020) (3 CRPT)
701-0974-00LVergleich von Landbausystemen Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 30
W3 KP3GB.  Oehen, P. J. Mäder
KurzbeschreibungDie Studierenden lernen verschiedene Landbaumethoden (z. B. biologischer Landbau, integrierte, konventionelle Produktion) kennen und können deren Beitrag zu einer nachhaltigen Landnutzung und Lebensmittelproduktion beurteilen.
LernzielDie Studierenden können verschiedene Landbaumethoden (z. B. biologischer Landbau, integrierte, konventionelle Produktion) erkennen und den Beitrag zu einer nachhaltigen Landnutzung und Lebensmittelproduktion beurteilen.
InhaltLehrinhalt Block II: Vergleich von Landbau-Systemen (IP und Bio)

Wir werden das Forschungsinstitut für Biologischen Landbau besuchen und Forschungsprojekte für die weitere Entwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft kennen lernen.

Die Umsetzung des Konzeptes einer nachhaltigen Landwirtschaft in die Praxis werden wir mit dem Besuch von 6 verschiedenen Betrieben vertiefen. Die Betriebsleiter und -leiterinnen schildern ihre Betriebsstrategie, ihre Ziele, die Schwierigkeiten und Chancen, die sie für ihren Betrieb sehen.

Am letzten Tag werden die verschiedenen Elemente reflektiert und ein Feedback für die Betriebe erarbeitet.

Der Kurs findet ganztags statt vom Montag, 08.06. 2020 - Freitag, 12. 06. 2020. Vom 09.06. 2020 auf den 10.06. 2020 übernachten wir auf einem Betrieb.

Für die Übernachtung/Verpflegung und Transporte beteiligen sich die Studierenden mit max Fr. 100.-/pro Person an den Kosten.
SkriptAbgabe schriftlicher Unterlagen im Unterricht.

Skripte auf Internet abrufbar über Zugangscode über MOODLE: Link
Voraussetzungen / BesonderesVoraussetzung für diesen Kurs ist der Besuch des Einführungskurses "Einführung in biologische Landbau-Systeme" in Vorjahren bzw. der Nachweis der entsprechenden Kenntnisse.

Voraussetzung für Kreditpunkte ist der aktive Besuch des Kurses und die Erarbeitung einer Beurteilung/Empfehlung/Rückmeldung an die Betriebe.

Struktur:
Einwöchige Studienwoche mit Exkursionen und Übungen.
701-1802-00LÖkologie von Waldböden
Voraussetzungen sind theoretische und praktische Kenntnisse in Bodenkunde, wie sie z.B. der erfolgreiche Besuch der folgenden Lehrveranstaltungen vermittelt: 701-0501-00 Pedosphäre, 701-0034-06 Integriertes Praktikum: Boden, 701-0560-00 Praktikum Wald und Landschaft.
W3 KP2GS. Zimmermann, J. Luster
KurzbeschreibungFestigung, Anwendung und Erweiterung der ökologischen Grundkenntnisse über Waldböden aus der Bachelor-Stufe durch selbständiges Arbeiten sowie Anschauungsunterricht anhand von Fallbeispielen.
Lernziel- Festigung, Anwendung und Erweiterung der ökologischen Grundkenntnisse über Waldböden aus der Bachelor-Stufe.
- Kennenlernen aktueller Problemkreise der Waldbodenökologie anhand von Fallbeispielen aus laufenden Projekten mit praxisnahen Fragestellungen.
- Vertiefung durch selbständiges Bearbeiten ausgewählter Fragestellungen zur Ökologie von Waldböden. Dies beinhaltet auch eine selbständige Standortansprache im Feld.
Inhalt- Übersicht über Waldböden der Schweiz / Konzept der Leitprofile
- Wald und Wasser (Nassböden, Wasserrückhalt, Hochwasserschutz und Waldböden)
- Physikalischer Bodenschutz im Wald: Bodenschonende Holzernte, Regeneration von mechanischen Belastungszuständen
- Versauerung von Waldböden
- Belastung mit anorganischen Schadstoffen, insbesondere Schwermetalle
- räumliche Bodeninformationen (Bodenkarten, Extrapolation Punkt-Fläche)
- Langfristige Waldökosystem-Forschung: Zeitliche Entwicklung von Stoffeinträgen und der Reaktion des Bodens (Bodenlösung / Bodenfestphase)
- Nährstoffausstattung von Waldböden / Nährstoffkreisläufe
- Boden-Pflanze-Interaktionen / Prozesse in der Rhizosphäre
- Kohlenstoff-Haushalt und Klimawandel
- Einfluss der Landnutzung auf den Kohlenstoff-Haushalt
- Trockenheit und Waldböden
SkriptPower-Point Folien zu allen Vorlesungen, Arbeitsunterlagen und Übungsbeispiele werden abgegeben.
Literatur- Walthert, L., Zimmermann, S., Blaser, P., Luster, J., Lüscher, P., 2004: Waldböden der Schweiz. Band 1. Grundlagen und Region Jura. Birmensdorf, Eidgenössische Forschungsanstalt WSL. Bern, Hep Verlag, 768 S.
- Blaser, P., Zimmermann, S., Luster, J., Walthert, L., Lüscher, P. 2005: Waldböden der Schweiz. Band 2. Regionen Alpen und Alpensüdseite. Birmensdorf, Eidgenössische Forschungsanstalt WSL. Bern, Hep Verlag, 920 S.
- Zimmermann, S., Luster, J., Blaser, P., Walthert, L., Lüscher, P. (2006): Waldböden der Schweiz. Band 3. Regionen Mittelland und Voralpen. Birmensdorf, Eidgenössische Forschungsanstalt WSL. Bern, Hep Verlag. 848 S.
- Ott, E., Frehner, M., Frey, H.-U., Lüscher, P., 1997: Gebirgsnadelwälder. Ein praxisorientierter Leitfaden für eine standortgerechte Waldbehandlung. Haupt, Bern. 287 S.
- Blume, H.P., Brümmer, G., Horn, R., Kandeler, E., Kögel-Knabner, I., Kretzschmar, R., Stahr, K., Wilke, B.M. 2010. Scheffer/Schachtschabel, Lehrbuch der Bodenkunde, 16. Auflage, Spektrum Akademischer Verlage, Heidelberg, 569 S.
Voraussetzungen / Besonderes- Selbständige Standortsansprache (Profilansprache) im Gelände als Grundlage für eine Präsentation gehören zum Unterricht. Aufwand ca. 1 Tag.
- Arbeitsweise im Hörsaal: Eine Stunde Vorlesung / eine Stunde selbständiges Arbeiten zum Thema
- Voraussetzung sind praktische Kenntnisse in Bodenkunde (empfohlen sind: Integriertes Praktikum Boden, 4. Semester und Teil Standort des Praktikums Wald und Landschaft, 6. Semester)
751-3402-00LPflanzenernährung II - Integriertes Nährstoffmanagement Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Nur für Studierenden BSc/MSc Agrar-, MSc Umweltnatur- und MSc Lebensmittelwissenschaften.
Maximale Teilnehmerzahl: 40
W2 KP2VA. Oberson Dräyer
KurzbeschreibungUmfassendes Verständnis der Nährstoffflüsse in Agrarökosystemen mit dem Ziel, die Nährstoffausnutzungseffizienz im System Boden/Pflanze/Dünger zu maximieren und Nährstoffverluste an die Umwelt zu minimieren, bei gleichzeitig optimaler Nährstoffversorgung der Pflanzen. Methoden zur Nährstoffbilanzierung, Nährstoffzufuhr- und -wegfuhrgrössen und deren optimale Handhabung werden behandelt.
LernzielNach dieser Vorlesung können die Studierenden i) Nährstoffbilanzen erstellen, ii) Agrarökosysteme als Nährstoffemittenten an die Umwelt evaluieren und iii) Massnahmen vorschlagen, welche diese Nährstoffverluste minimieren unter gleichzeitig maximaler Nährstoffausnutzung und optimaler Nährstoffversorgung der Pflanze.
InhaltDer Kurs vermittelt fundierte Kenntnisse über Integriertes Nährstoffmanagement in Agrarökosystemen mit dem Ziel, die Nährstoffausnutzungseffizienz durch die Kulturpflanzen zu maximieren und Nährstoffverluste an die Umwelt bei gleichzeitig optimaler Nährstoffversorgung der Kulturpflanzen zu minimieren. Zuerst werden Nährstoffzufuhr- und -wegfuhrgrössen behandelt. Diese umfassen organische (z.B. Hofdünger, Pflanzenrückstände, rezyklierte organische Abfälle) und mineralische Dünger (z.B. Mineralien, Produkte der Rezyklierung), symbiotische Stickstofffixierung, Nährstoffdeposition und Nährstoffverluste durch verschiedene Pfade. Massnahmen zur Reduktion von Nährstoffverlusten an die Umwelt werden vorgestellt. Danach werden Methoden der Nährstoffbilanzierung erlernt und Bilanzen auf unterschiedlichen Agrarökosystem-Ebenen studiert. Anhand von Fallstudien aus nährstoffreichen und nährstoffarmen Agrarökosystemen werden Strategien für ein optimales Nährstoffmanagement diskutiert, welche die Eigenschaften von Boden, Pflanzen und Düngern integrieren.
Insbesondere das Behandeln von Fallstudien resultiert in interaktiven Vorlesungsstunden. Übungen dienen der Festigung des Stoffes. Darüber hinaus vertiefen die Studierenden ein Thema ihrer Wahl. Sie analysieren entweder eine wissenschaftliche Publikation oder den Nährstoffhaushaltes eines Betriebs mittels Suissebilanz, inkl. Erarbeitung eines Szenarios unter veränderter Bewirtschaftung. Dabei üben die Studierenden das Arbeiten in Gruppen, präsentieren die Ergebnisse in einem Vortrag (oder in einem kurzen Bericht), nehmen Rückmeldungen von Kommilitonen entgegen und geben selber Rückmeldungen zu den Vorträgen anderer ab.
701-0522-01LAngewandte BodenökologieW2 KP2GA. M. Gramlich
KurzbeschreibungDieser selbsterklärende E-learning-Kurs gibt den Studierenden die Möglichkeit, ihr Wissen und Verständnis in wichtigen Bereichen der Bodenwissenschaften zu vertiefen und es in Fallbeispielen auf praktische Probleme anzuwenden.
LernzielWissen und Verständnis von wichtigen bodenwissenschaftlichen Themen vertiefen und anhand von ausgewählten Fallbeispielen lernen, wie dieses Wissen zur Lösung praxisrelevanter Probleme in der Bodennutzung und im Bodenschutz angewandt werden kann.
InhaltDer Kurs besteht aus 8 Modulen, von denen 3 bearbeitet werden müssen, um 2 Kreditpunkte zu erwerben: 1. Wasserspeicherung von Böden, 2. Dynamik organischer Böden, 3. Bodenerosion, 4. Bodenbelüftung und -verdichtung, 5. Bodenversauerung, 6. Bodenfruchtbarkeit und nachhaltige Nutzung, 7. Bodenverschmutzung und -sanierung, 8. Bodenversalzung
Voraussetzungen / BesonderesGrundkenntnisse in Bodenwissenschaften.
Methoden der statistischen Datenanalyse
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0104-00LStatistical Modelling of Spatial DataW3 KP2GA. J. Papritz
KurzbeschreibungIn environmental sciences one often deals with spatial data. When analysing such data the focus is either on exploring their structure (dependence on explanatory variables, autocorrelation) and/or on spatial prediction. The course provides an introduction to geostatistical methods that are useful for such analyses.
LernzielThe course will provide an overview of the basic concepts and stochastic models that are used to model spatial data. In addition, participants will learn a number of geostatistical techniques and acquire familiarity with R software that is useful for analyzing spatial data.
InhaltAfter an introductory discussion of the types of problems and the kind of data that arise in environmental research, an introduction into linear geostatistics (models: stationary and intrinsic random processes, modelling large-scale spatial patterns by linear regression, modelling autocorrelation by variogram; kriging: mean square prediction of spatial data) will be taught. The lectures will be complemented by data analyses that the participants have to do themselves.
SkriptSlides, descriptions of the problems for the data analyses and solutions to them will be provided.
LiteraturP.J. Diggle & P.J. Ribeiro Jr. 2007. Model-based Geostatistics. Springer.

Bivand, R. S., Pebesma, E. J. & Gómez-Rubio, V. 2013. Applied Spatial Data Analysis with R. Springer.
Voraussetzungen / BesonderesFamiliarity with linear regression analysis (e.g. equivalent to the first part of the course 401-0649-00L Applied Statistical Regression) and with the software R (e.g. 401-6215-00L Using R for Data Analysis and Graphics (Part I), 401-6217-00L Using R for Data Analysis and Graphics (Part II)) are required for attending the course.
252-0842-00LProgrammieren und Problemlösen Information Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 80
W3 KP2V + 1UD. Komm
KurzbeschreibungInformatikkonzepte und deren Umsetzung in Python.
LernzielDie Ziele der Lehrveranstaltung sind einerseits das Programmieren in Python zu vertiefen und andererseits Informatikkonzepte kennenzulernen, die im Algorithmendesign Anwendung finden. Hierbei liegt der Fokus auf dem algorithmischen Denken, also der Fähigkeit, Probleme systematisch mit Hilfe von entwickelten Algorithmen zu lösen. Es werden verschiedene Strategien für das Problemlösen vorgestellt, theoretisch analysiert und praktisch in Python umgesetzt. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis ist in dieser Lehrveranstaltung zentral.
Inhalt- Repetition von grundlegenden Programmierkonzepten wie Variablen, Listen, Kontrollstrukturen und Schleifen
- Einlesen und darstellen von Daten
- Komplexitätstheorie
- Sortieren und Suchen
- Dynamische Programmierung
- Rekursion
- Graph-Algorithmen
SkriptVorlesungswebseite: Link
Voraussetzungen / BesonderesEmpfehlung:
- Grundlagen der Informatik (252-0852-00)
- Anwendungsnahes Programmieren mit Python (252-0840-01)
401-0102-00LApplied Multivariate StatisticsW5 KP2V + 1UF. Sigrist
KurzbeschreibungMultivariate statistics analyzes data on several random variables simultaneously. This course introduces the basic concepts and provides an overview of classical and modern methods of multivariate statistics including visualization, dimension reduction, supervised and unsupervised learning for multivariate data. An emphasis is on applications and solving problems with the statistical software R.
LernzielAfter the course, you are able to:
- describe the various methods and the concepts behind them
- identify adequate methods for a given statistical problem
- use the statistical software R to efficiently apply these methods
- interpret the output of these methods
InhaltVisualization, multivariate outliers, the multivariate normal distribution, dimension reduction, principal component analysis, multidimensional scaling, factor analysis, cluster analysis, classification, multivariate tests and multiple testing
SkriptNone
Literatur1) "An Introduction to Applied Multivariate Analysis with R" (2011) by Everitt and Hothorn
2) "An Introduction to Statistical Learning: With Applications in R" (2013) by Gareth, Witten, Hastie and Tibshirani

Electronic versions (pdf) of both books can be downloaded for free from the ETH library.
Voraussetzungen / BesonderesThis course is targeted at students with a non-math background.

Requirements:
==========
1) Introductory course in statistics (min: t-test, regression; ideal: conditional probability, multiple regression)
2) Good understanding of R (if you don't know R, it is recommended that you study chapters 1,2,3,4, and 5 of "Introductory Statistics with R" from Peter Dalgaard, which is freely available online from the ETH library)

An alternative course with more emphasis on theory is 401-6102-00L "Multivariate Statistics" (only every second year).

401-0102-00L and 401-6102-00L are mutually exclusive. You can register for only one of these two courses.
401-6624-11LApplied Time SeriesW5 KP2V + 1UM. Dettling
KurzbeschreibungThe course starts with an introduction to time series analysis (examples, goal, mathematical notation). In the following, descriptive techniques, modeling and prediction as well as advanced topics will be covered.
LernzielGetting to know the mathematical properties of time series, as well as the requirements, descriptive techniques, models, advanced methods and software that are necessary such that the student can independently run an applied time series analysis.
InhaltThe course starts with an introduction to time series analysis that comprises of examples and goals. We continue with notation and descriptive analysis of time series. A major part of the course will be dedicated to modeling and forecasting of time series using the flexible class of ARMA models. More advanced topics that will be covered in the following are time series regression, state space models and spectral analysis.
SkriptA script will be available.
Voraussetzungen / BesonderesThe course starts with an introduction to time series analysis that comprises of examples and goals. We continue with notation and descriptive analysis of time series. A major part of the course will be dedicated to modeling and forecasting of time series using the flexible class of ARMA models. More advanced topics that will be covered in the following are time series regression, state space models and spectral analysis.
Ökologie und Naturschutz
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0303-00LWaldvegetation und Waldstandorte Information W2 KP1GH.‑U. Frey
KurzbeschreibungEine systematische Übersicht über die Waldvegetation der Schweiz, deren Standortsverhältnisse sowie Methoden der Vegetationserfassung werden aufgezeigt.
Lernziel* Erwerb einer Übersicht über wichtige Typen von Pflanzengemeinschaften und ihre Standortsverhältnisse (in geographischer und ökologischer Hinsicht) der Waldvegetation der Schweiz.

* Einordnen einzelner Standortstypen bezüglich ihrer Ökologie, Nutzung und Schutzwürdigkeit.

* Kennenlernen wichtiger Zeigerpflanzen der Waldvegetation.

* Wechselwirkungen zwischen Standorten und Pflanzengemeinschaften bestimmen die Erscheinung und Funktion von Ökosystemen. Deren Ursachen verstehen und deren Bedeutung für die Praxis (Wald- und Landschaftsmanagement, Naturschutz) beurteilen können.

* Faktoren kennen lernen, die für das Vorkommen bestimmter Standortstypen entscheidend sind, und wie diese Faktoren die Zusammensetzung der Pflanzengemeinschaften beeinflussen.

* Kennenlernen von Methoden für die Erhebung, Auswertung und Darstellung von Vegetationsdaten und kritische Würdigung deren Aussagewerte.
InhaltEine systematische Übersicht über die Waldvegetation der Schweiz und deren Standortsverhältnisse wird aufgezeigt. Wichtige Standortstypen, deren charakteristische Pflanzenzusammensetzung, ausschlaggebende Faktoren und Bewirtschaftungshinweise werden vermittelt. Besprochen werden zudem grundlegende Konzepte und Methoden der Vegetationskunde, Probleme der Datenerhebung und verschiedene Ansätze der Datenauswertung. Die Disziplin wird in der Geschichte der Naturwissenschaften positioniert.
SkriptWird während dem Unterricht verteilt.
Die Unterlagen stehen auch unter Link, Rubrik Lehre/Lehrmaterialien/Lehrmaterialien zum Herunterladen zur Verfügung (nethz-Zugriff).
Sämtliche während der Vorlesung gezeigten Abbildungen stehen auf Link zur Verfügung.
Ein eigens zusammengestelltes e-learning Programm kann auf Link heruntergeladen werden.
LiteraturBAFU (2005) Nachhaltigkeit und Erfolgskontrolle im Schutzwald.
Link
Ellenberg, H. (1996) Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen 5.Aufl. Ulmer, Stuttgart.
Ott E., Frehner M., Frey, H.U., Lüscher, P. (1997) Gebirgsnadelwälder. Haupt, Bern.
Steiger P., (2010) Wälder der Schweiz 4.Aufl. Ott Thun
Voraussetzungen / BesonderesDie Lehrveranstaltung "Waldvegetation und Waldstandorte" ist Voraussetzung zum Verständnis der im Praktikum "Wald und Landschaft - Teil Standortskunde" gebotenen Inhalte!
701-0310-00LNaturschutz und Naturschutzbiologie Information W2 KP2GF. Knaus
KurzbeschreibungIn dieser Vorlesung setzen sich die Studierenden mit biologisch-ökologischen Konzepten, philosophischen Grundlagen und praktischen Umsetzungsmöglichkeiten des Naturschutzes auseinander. Anhand konkreter Beispiele werden sie sich unterschiedlicher Betrachtungsweisen und Wertvorstellungen im Zusammenhang mit naturschützerischen Aktivitäten bewusst.
LernzielStudierende dieser Vorlesung können:
- die zeitliche Entwicklung und den aktuellen Zustand der Biodiversität nachvollziehen und mögliche weitere Entwicklungen abschätzen
- die ökonomischen, rechtlichen, politischen und philosophischen Grundlagen des Naturschutzes darlegen
- verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie Naturschutz in der Praxis umgesetzt werden kann
- normative Elemente im Naturschutz identifizieren und kritisch hinterfragen
- ein Naturschutzprojekt von A-Z analysieren und evaluieren
InhaltDie Vorlesung deckt folgende Inhalte ab:
- Beschreiben und analysieren des historischen, aktuellen und zukünftigen menschlichen Einflusses auf die Biodiversität.
- Erkunden unterschiedlicher Ansätze des Naturschutzes und deren Umsetzungsinstrumente wie Arten- und Lebensraumschutz, Vertragsnaturschutz, Renaturierungen, Natur- und Nationalparks.
- Betrachten von ethisch-moralischen, gesetzlichen, ökonomischen, praktischen und anderen Beweggründen für den Naturschutz.
- Kennenlernen von relevanten Theorien rund um den Naturschutz, z.B. Verletzlichkeit von kleinen Populationen, Ecosystem Services, Biodiversität, etc.
- Kennenlernen von praktischen Beispielen auf Exkursionen, selbständiges analysieren und bewerten von konkreten Naturschutzprojekten.
SkriptKein Skript
LiteraturKüster H. 1999: Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa. Von der Eiszeit bis zur Gegenwart. Beck, München, Germany. 424p.
Piechocki R. 2010: Landschaft, Heimat, Wildnis. Schutz der Natur - aber welcher und warum? Beck'sche Reihe, Beck, München, Germany. 266p.
Primack R.B. 2008: A primer of Conservation Biology. Fourth Edition. Sinauer Associates, Sunderland MA, USA. 349p.
Voraussetzungen / BesonderesKenntnisse aus den folgenden LV sind vorausgesetzt:
- Allgemeine Biologie I
- Allgemeine Biologie II
- Biologie III: Ökologie
- Biologie IV: Diversität der Pflanzen und Tiere
701-0314-00LPflanzendiversität: kollin/montan Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Voraussetzung: Teilnahme und bestandene Prüfung an der LV 701-0360-00L (Systematische Biologie: Pflanzen).

Belegung durch primäre Zielgruppe bis 16.02.2020
Führung einer Warteliste bis 27.03.2020.
Der Exkursionsbeitrag muss bis 02.03.2020 bezahlt werden. Nicht bezahlte Plätze werden an Studierende auf der Warteliste vergeben.
W3 KP6PR. Berndt, A. Guggisberg
KurzbeschreibungIm Kurs beschäftigen wir uns mit der Flora und Vegetation des zentralen Rhonetals im Wallis. Während des Geländepraktikums in Visp vertiefen die Studierenden ihre Artenkenntnis und lernen wichtige Vegetationseinheiten und deren standörtliche Besonderheiten kennen. Die Exkursionen wird durch eine Einführung in Zürich vorbereitet.
LernzielKennenlernen der wichtigsten Vegetationstypen, ihrer Pflanzenarten und ökologischen Bedingungen in einem inneralpinen Trockental (mittleres Rhonetal). Vertiefung taxonomischer und pflanzenmorphologischer Kenntnisse und Erwerb von Bestimmungspraxis mit einer wissenschaftlichen Bestimmungsflora. Vermittlung grundlegender Sammel- und Herbartechniken.
InhaltDieses Praktikum gibt eine Einführung in die Pflanzenwelt des Zentralwallis. Auf den Exkursionen lernen die Studierenden die aussergewöhnliche Artenvielfalt eines der botanisch reichsten Gebiete der Schweiz kennen, ebenso die Besonderheiten der jeweiligen Standorte.
Die Studierenden sollen zum einen ihre Artenkenntnis vertiefen, zum anderen lernen, unter welchen Bedingungen die Pflanzen an ihren Standorten leben und wie sie mit diesen Bedingungen zurecht kommen. Wir werden ausserdem die klimatischen und biogeographischen Rahmenbedingungen im Zentralwallis besprechen und darauf eingehen, wie der Mensch die Vegetation fast überall, auch an scheinbar ursprünglichen Standorten, verändert und geprägt hat.
Die Studierenden haben während der Exkursionen und abends Gelegenheit, sich im Bestimmen von Gefässpflanzen zu üben und die Methoden des Sammelns und Herbarisierens kennenzulernen.
Literatur-Baltisberger M., Nyffeler R. & Widmer A. 2013: Systematische Botanik. 4., vollständig überarbeitete und erweiterte Aufl. v/d/f Hochschulverlag AG an der ETH Zürich.
-Hess H.E., Landolt E., Hirzel R. & Baltisberger M. 2015: Bestimmungsschlüssel zur Flora der Schweiz. 7., aktualisierte und überarbeitete Aufl., Birkhäuser Verlag, Basel/Boston/Berlin.
Voraussetzungen / BesonderesAm Praktikum können nur Studierende teilnehmen, die die einführenden Vorlesungen zur Systematischen Botanik von Prof. Leuchtmann sowie die zugehörigen Exkursionen und Übungen erfolgreich absolviert haben (siehe LV 701-0360-00L).
Es wird erwartet, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den grundlegenden Umgang mit einer Bestimmungsflora beherrschen (Bestimmungsschlüssel zur Flora der Schweiz) und mit der notwendigen botanischen Terminologie vertraut sind.

Studierende anderer Universitäten nehmen bitte Kontakt mit den Dozierenden auf.

Programm:
2.6.: Einführung (Zürich, ETH Zentrum, Geb. CHN)
9.-13. 6.: Exkursion ins Wallis (Visp)
16.6. (vormittags): Prüfung (Zürich, ETH Zentrum, Geb. CHN)

Die Exkursion findet in den Bergen und bei jedem Wetter statt. Sie erfordert deshalb Geländegängigkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und an Wetter und Terrain angepasste Ausrüstung. Feste Bergschuhe sind Pflicht!

Kosten:
Die ETH und die Departemente Biologie und Umweltsystemwissenschaften leisten einen substanziellen finanziellen Beitrag an den Exkursionskosten. Der Beitrag der Studierenden beträgt CHF 240.- (incl. Transport, Unterkunft & Vollverpflegung).
701-0314-01LPflanzendiversität: subalpin/alpin Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Voraussetzung:Teilnahme und bestandene Prüfung an der LV 701-0360-00L (Systematische Biologie: Pflanzen).

Belegung durch primäre Zielgruppe bis 16.02.2020
Führung einer Warteliste bis 27.03.2020.
Der Exkursionsbeitrag muss bis 02.03.2020 bezahlt werden. Nicht bezahlte Plätze werden an Studierende auf der Warteliste vergeben.
W3 KP6PA. Guggisberg, R. Berndt
KurzbeschreibungIm Kurs beschäftigen wir uns mit der Flora und Vegetation der Nordalpen von der hochmontanen bis in die untere alpine Stufe. Während des Geländepraktikums in Kandersteg vertiefen die Studierenden ihre Artenkenntnis und lernen wichtige Vegetationseinheiten und deren standörtliche Besonderheiten kennen. Die Exkursion wird durch eine Einführung in Zürich vorbereitet.
LernzielKennenlernen der wichtigsten Vegetationstypen, deren Pflanzenarten und ökologischen Bedingungen in den nördlichen Randalpen (Berner Oberland). Vertiefung taxonomischer und pflanzenmorphologischer Kenntnisse und Erwerb von Bestimmungspraxis mit einer wissenschaftlichen Bestimmungsflora.
InhaltDieses Praktikum gibt eine Einführung in die Pflanzenwelt der nördlichen Randalpen. Auf den Exkursionen lernen die Studierenden nicht nur die Artenvielfalt der Alpen kennen, sondern auch die Besonderheiten der jeweiligen Standorte. Die Studierenden sollen zum einen ihre Artenkenntnis vertiefen, zum anderen lernen, unter welchen Bedingungen die Pflanzen an ihren Standorten leben und wie sie mit diesen Bedingungen zurecht kommen. Wir werden ausserdem in die Geologie der Alpen einführen und beobachten, wie das Muttergestein die Vegetation in der alpine Stufe jeweils beeinflusst.

Folgende Themen werden in diesem Kurs angesprochen:

1) Vorlesungen: Klimatische und geologische Gliederung der Alpen. Auswirkung der lokalen Standortbedingungen auf die Vegetation verschiedenen Höhenstufen. Anpassungen der Pflanzen an unterschiedliche alpine Standorte.

2) Exkursionen: Kennenlernen und Bestimmen von Gefässpflanzen. Charakteristische Vegetationstypen der subalpine und alpine Stufe (z.B. subalpiner Nadelwald, Hochstaudenfluren und Grünerlengebüsche, alpine Rasen- und Schuttfluren, Grauerlen-Auenwald mit Flachmooren) und deren ökologischen Bedingungen. Interaktion von Pflanzen mit ihrer Umwelt: Beispiele aus der Blüten-, Fortpflanzungs- und Verbreitungsbiologie; Standortanpassungen.
Literatur-Baltisberger M., Nyffeler R. & Widmer A. 2013: Systematische Botanik. 4., vollständig überarbeitete und erweiterte Aufl. v/d/f Hochschulverlag AG an der ETH Zürich.
-Hess H.E., Landolt E., Hirzel R. & Baltisberger M. 2015: Bestimmungsschlüssel zur Flora der Schweiz. 7., aktualisierte und überarbeitete Aufl., Birkhäuser Verlag, Basel/Boston/Berlin.
Voraussetzungen / BesonderesAm Praktikum können nur Studierende teilnehmen, die die einführenden Vorlesungen zur Systematischen Botanik von Prof. Leuchtmann sowie die zugehörigen Exkursionen und Übungen erfolgreich absolviert haben (siehe LV 701-0360-00L). Wir erwarten ferner, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den grundlegenden Umgang mit einer Bestimmungsflora (Bestimmungsschlüssel zur Flora der Schweiz) beherrschen und mit der dazu notwendigen pflanzenmorphologischen Terminologie vertraut sind.

Studierende anderer Universitäten nehmen bitte Kontakt mit den Dozierenden auf.

Programm:
16.6. (nachmittags) Einführung (Zürich, ETH Zentrum, Geb. CHN)
22.6.-26.6. Exkursion Nordalpen (Kandersteg)
29.6. Prüfung und Besuch des Herbariums (Zürich, Botanischer Garten, Universität Zürich)

Die Exkursion findet in den Bergen und bei jedem Wetter statt. Sie erfordert deshalb Geländegängigkeit und angepasste Ausrüstung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Feste Bergschuhe sind Pflicht!

Kosten:
Die ETH Departemente Biologie und Umweltsystemwissenschaften leisten einen substanziellen finanziellen Beitrag an die Exkursionskosten. Der Beitrag der Studierenden beträgt CHF 260.- (inkl. Transport, Unterkunft & Vollverpflegung).
701-0316-00LGehölzpflanzen MitteleuropasW3 KP2GA. Rudow
KurzbeschreibungBäume und Sträucher sind wesentliche Strukturelemente von Wald und Landschaft und Gestalter wichtiger Ökosystemprozesse. Aufbauend auf den Kurs Einführung in die Dendrologie im Herbstsemester vermittelt die Lehrveranstaltung eine breite Übersicht über die gesamte Gehölzflora Mitteleuropas sowie vertiefte Kenntnisse zur Artbestimmung, Ökologie und Nutzung einer grossen Palette ausgewählter Arten.
LernzielFundierte Kenntnis der in Mitteleuropa einheimischen Gehölzarten. Fähigkeit der Artbestimmung sowie Beschreibung und Erklärung charakteristischer morphologischer, physiologischer und ökologischer Eigenschaften ausgewählter Artengruppen und Arten. Gezielte Beobachtungen an Gehölzen in der Natur und differenzierte Betrachtungsweise des Ökosystems Wald.
InhaltErweiterung der Grundlagen und Artenkenntnisse anhand konkreter Anschauung und praktischen Übungen im Unterrichtsraum sowie auf den Exkursionen (aufbauend auf Kurs Einführung in die Dendrologie, Dendrologie I). Schwerpunkte bilden die Vermittlung von Artenkenntnissen zu 160 ausgewählten einheimischen und eingeführten Gehölzarten Mitteleuropas sowie das vertiefte Verständnis der Lebensweise und der ökologischen Eigenschaften (Physiologie, Autökologie, Synökologie, Standort) der 80 häufigsten Gehölzarten im Hinblick auf wesentliche Aspekte und aktuelle Fragen der Wald-Landschaft-Thematik.
SkriptRudow, A., 2019: Gehölzpflanzen Mitteleuropas - Folien.
Rudow, A., 2019: Dendrologie II - Bestimmungshilfe für 160 einheimische und eingeführte Gehölzarten.
Rudow, A., 2019: Dendrologie II - Ökologische Eigenschaften von 80 häufigen einheimischen und eingeführten Gehölzarten.
LiteraturAas, G., 2017: Bäume und Sträucher. Bestimmung wild wachsender Gehölze Mitteleuropas vorrangig nach vegetativen Merkmalen.
Steiger, P., 2016: Esche, Espe oder Erle? Pflanzenporträts aller wild wachsenden Gehölze Mitteleuropas.
(eine umfassende Literaturübersicht wird während der Lehrveranstaltung gegeben)
Voraussetzungen / BesonderesDie Veranstaltung baut auf den Kurs 701-0266-00L Einführung in die Dendrologie (Dendrologie I) auf. Entsprechende Vorkenntnisse werden vorausgesetzt.
Zur Hälfte in Form von Exkursionen und Übungen im Wald (Zürich, Aargau, Alpenraum) und in botanischen Sammlungen. Wetterfeste Kleidung wird vorausgesetzt.
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