Suchergebnis: Katalogdaten im Herbstsemester 2017

GESS Wissenschaft im Kontext (Science in Perspective) Information
Nur die in diesem Abschnitt aufgelisteten Fächer können als "GESS Wissenschaft im Kontext" angerechnet werden.
Weiter unten finden Sie die Kurse im Bereich "Typ B. Reflexion über fachspezifische Methoden und Inhalte" sowie den Bereich "Sprachkurse"

Im Bachelorstudium sind 6 KP und im Masterstudium 2 KP zu erwerben.

Studierende, die eine Lerneinheit bereits im Rahmen ihres Fachstudiums abgelegt haben, dürfen dieselbe Veranstaltung NICHT nochmals belegen!
Typ B: Reflexion über fachspezifische Methoden und Inhalte
Fachspezifische Lerneinheiten. Empfohlen für Studierende ab der Basisprüfung im Bachelor- oder für Studierende im Master- oder Promotionsstudium.

Studierende, die eine Lerneinheit bereits im Rahmen ihres Fachstudiums abgelegt haben, dürfen dieselbe Veranstaltung NICHT nochmals belegen!

Diese Lerneinheiten sind alle auch unter "Typ A" aufgelistet, d.h. sie sind grundsätzlich für alle Studierenden belegbar.
D-BAUG
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
851-0738-01LDie Rolle des Geistigen Eigentums im Ingenieurwesen: Eine praxisorientierte Einführung
Besonders geeignet für Studierende D-BAUG, D-ITET, D-MAVT
W2 KP2VC. Soltmann
KurzbeschreibungPatente und andere Formen des Geistigen Eigentums haben in den letzten Jahrzehnten einen starken Bedeutungszuwachs im Alltag von Ingenieuren erfahren. Ziel der Vorlesung ist es, einen Überblick über grundlegende Aspekte des Geistigen Eigentums zu vermitteln und die Vorlesungsteilnehmer in die Lage zu versetzen, das Wissen später im Berufsalltag einzusetzen.
LernzielDas Wissen über Geistiges Eigentum ist für Ingenieure in den letzten Jahrzehnten zunehmend wichtiger geworden und bildet mittlerweile eine Schlüsselqualifikation. Sowohl in Produktion und Vertrieb als auch in Forschung und Entwicklung sind Ingenieure dabei insbesondere mit Fragen zum Schutz von technischen Erfindungen und mit der Nutzung von Patentinformationen konfrontiert.

Im Rahmen der Vorlesung werden die Studierenden mit den praxisrelevanten Aspekten des Geistigen Eigentums vertraut gemacht und in die Lage versetzt, das erworbene Wissen später im Berufsalltag einzusetzen.

Unter anderem werden in der Vorlesung die folgenden Themen behandelt:
- Die Bedeutung von Innovationen in industrialisierten Ländern
- Überblick über die Formen des Geistigen Eigentums
- Der Schutz von technischen Erfindungen und die Absicherung der kommerziellen Umsetzung
- Patente als Quelle für technische und andere wichtige Informationen
- Praktische Aspekte des Geistigen Eigentum im Forschungsalltag, bei der Arbeit im Unternehmen und bei der Gründung von Startups.

Das in der Vorlesung vermittelte Wissen wird anhand von Beispielen aus dem Ingenieurbereich veranschaulicht und vertieft.

Die Vorlesung umfasst praktische Übungen zur Nutzung und Recherche von Patentinformationen. Es wird dabei das Grundwissen vermittelt, wie Patentdokumente gelesen und ausgewertet werden und öffentlich zugängliche Patentdatenbanken genutzt werden können, um die benötigten Patentinformationen zu beschaffen und im Alltag einzusetzen.
Voraussetzungen / BesonderesDie Vorlesung ist insbesondere für Studierende der folgenden Studiengänge geeignet: Agrarwissenschaften, Architektur, Bauingenieurwissenschaften, Elektrotechnik und Informationstechnologie, Erdwissenschaften, Geomatik und Planung, Gesundheitswissenschaften und Technologie, Informatik, Interdisziplinäre Naturwissenschaften, Maschineningenieurwissenschaften, Materialwissenschaft, Mathematik, Rechnergestützte Wissenschaften, Physik, Umweltingenieurwissenschaften, Umweltnaturwissenschaften.

Für Studierende chemisch orientierter Studiengänge wird im Herbstsemester 2016 die Vorlesung "Der Schutz von Erfindungen in der Chemie" (851-0738-03) angeboten, welche auf die Bedürfnisse von Studierenden dieser Studiengänge abgestimmt ist.
851-0724-00LSachenrecht für Geomatikingenieure: Kataster- und Geoinformationsrecht
Besonders geeignet für Studierende D-ARCH, D-BAUG, D-USYS
W2 KP2VM. Huser
KurzbeschreibungGrundbuchrecht: materielles und formelles Recht
Geoinformationsrecht uns das weitere raumwirksame Recht mit seinen Katastern: Allgemeinen und ÖREB-Kataster, KATASTER DES Umweltrecht und des Natur- und Heimatschutzrechts.
Vermessungsrecht: Organisation und Reform der amtlichen Vermessung - Rechtsbedeutung der Pläne und Grenzverläufe, digitale Registerführung,
Datenschutz bei Geodaten
LernzielÜberblick über die im Grundbuch-, Geoinformationsgesetz und im Vermessungsrecht sowie über die im Recht der Kataster zu raumwirksamen Tätigkeiten anwendbaren Rechtsregeln.
InhaltGrundsätze des materiellen und formellen Grundbuchrechts, Bestandteile des Grundbuchs, Wirkungen des Grundbuchs, das Anmeldeverfahren, Grundzüge und Querbezüge des Geoinformationsgesetzes, Rechtswirkung der Geobasisdaten, Rechtsprobleme der Vermessung, die Reform der amtlichen Vermessung, die Haftung des Geometers und des Grundbuchbeamten.
SkriptAbgegebene Unterlagen: Skript in digitaler Form

Pflichtlektüre: Meinrad Huser, Schweizerisches Vermessungsrecht, unter besonderer Berücksichtigung des Geoinformationsrechts und des Grundbuchrechts, Beiträge aus dem Institut für schweizerisches und internationales Baurecht der Universität Freiburg/Schweiz, Zürich 2014
Literatur- Meinrad Huser, Schweizerisches Vermessungsrecht, unter besonderer Berücksichtigung des Geoinformationsrecht und des Grundbuchrechts, Zürich 2014
- Meinrad Huser, Geo-Informationsrecht, Rechtlicher Rahmen für Geographische Informationssyteme, Zürich 2005
- Meinrad Huser, Darstellung von Grenzen zur Sicherung dinglicher Rechte, in ZBGR 2013, 238 ff.
- Meinrad Huser, Baubeschränkungen und Grundbuch, in BR/DC 4/2016, 197 ff.
- Meinrad Huser, Publikation von Eigentumsbeschränkungen - neue Regeln, in Baurecht 4/2010, S. 169
- Meinrad Huser, Datenschutz bei Geodaten
Voraussetzungen / BesonderesVoraussetzungen: Sachenrecht (12-722)
851-0707-00LRaumplanungsrecht und Umwelt
Besonders geeignet für Studierende D-ARCH, D-BAUG, D-USYS
W2 KP2GO. Bucher
KurzbeschreibungSelbststudium mit Lösung praktischer Fallbeispiele

Aufbau des schweizerischen Raumplanungsrechts,
Verfassungs- und Gesetzesrecht,
Raumplanung und Grundrechte,
Instrumente,
Anwendung, Rechtsschutz, Durchsetzung,
Bearbeitung von praktischen Fällen.
LernzielGrundverständnis des Wesens und der Aufgaben der Raumplanung aus rechtlicher Sicht. Grundkenntnisse der raumplanerischen Instrumente (Richt-, Nutzungs- und Sondernutzungspläne sowie übriges Instrumentarium), Vermittlung des Bezugs zwischen Raumplanung und der verfassungsrechtlichen Ordnung, namentlich der Eigentumsgarantie (inkl. Entschädigungsordnung).
Lösen von einfachen bis schwierigeren Fällen.
InhaltDie Vorlesung basiert wesentlich auf der Mitwirkung der Studenten. Es finden 3 Sitzungen im Hörsaal statt, in welchen sich in der Praxis stellende Probleme erörtert werden. Die Vorbereitung auf die jeweiligen Sitzungen erfolgt an Hand von Fallbearbeitungen und einem Selbststudium an Hand des Lehrbuchs zum Raumplanungs- und Baurecht. Lösen von drei Aufgaben (praktischen Fällen) mit je genügender Leistung für die Erlangung der KP. Als Lernhilfe werden Anleitungen und insbesondere ein Musterfall mit Musterlösung zur Verfügung gestellt.
SkriptHaller, Walter/Karlen, Peter, Raumplanung-, Bau- und Umweltrecht, 3.A., Zürich 1999

Hänni, Peter, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 6.A., Bern 2016
851-0549-00LWebClass Einführungskurs Technikgeschichte Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 100

Besonders geeignet für Studierende D-BAUG, D-INFK, D-ITET, D-MATL, D-MAVT.
W3 KP2VD. Gugerli
KurzbeschreibungWebClass Einführungskurs Technikgeschichte ist eine webgestützte Einführung in die Technikgeschichte. Die Studierenden lernen, sich in die historischen Aushandlungsprozesse einzudenken, die technische Neuerungen stets begleiten. In methodischer Hinsicht lernen sie technikhistorische Herangehens- und Sichtweisen kennen und werden mit dem Quellenreichtum technikhistorischer Studien bekannt gemacht.
LernzielIm Kurs wird ein erstes Verständnis dafür entwickelt, dass technische Innovationen in komplexen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Kontexten stattfinden. In exemplarischen Lektionen können die Studierenden die Genese, Diffusion und Wirkung technischer Entwicklungen nachvollziehen. In methodischer Hinsicht lernen sie technikhistorische Herangehens- und Sichtweisen kennen und werden mit dem Quellenreichtum technikhistorischer Studien bekannt gemacht.
InhaltWebClass Einführungskurs Technikgeschichte ist eine webgestützte Einführung in die Technikgeschichte. Technikgeschichte untersucht Angebote technischer Entwicklungen, die in bestimmten historischen Kontexten entstanden und von sozialen Gruppen oder ganzen Gesellschaften als Möglichkeit sozialen Wandels wahrgenommen, ausgehandelt und schliesslich genutzt oder vergessen wurden.
Der Onlinekurs wird von zwei obligatorischen Präsenzveranstaltungen begleitet. Die aktive Teilnahme und das erfolgreiche Bearbeiten von Onlineaufgaben werden vorausgesetzt.
SkriptInformationen zur Arbeit mit WebClass finden Sie unter Link. Sobald Sie eingeschrieben sind, haben Sie Zugang zum Skript und zu weiterführenden Materialien.
LiteraturLink
Voraussetzungen / BesonderesOnlinekurs kombiniert mit zwei obligatorischen Präsenzveranstaltungen. Einführungssitzung: 25.9.2017, zweite Präsenzsitzung: 13.11.2017. Die aktive Teilnahme und das erfolgreiche Bearbeiten von Onlineaufgaben werden vorausgesetzt.
Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 100 beschränkt. Anmeldung: In der Einführungssitzung am 25.9.2017, zudem schriftliche Einschreibung sowohl unter Link wie auch auf dem Olat-Server.
Verspätete Anmeldungen können nicht berücksichtigt werden.

Weitere Informationen unter Link
860-0006-00LApplied Statistics and Policy Evaluation Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Number of participants limited to 20.

Science, Technology, and Policy MAS and MSc as well as MAS in Development and Cooperation have priority.
W3 KP3GI. Günther, K. Harttgen
KurzbeschreibungThis course introduces students to key statistical methods for analyzing social science data with a special emphasis on causal inference and policy evaluation. Students learn to choose appropriate analysis strategies for particular research questions and to perform statistical analyses with the statistical Software Stata.
LernzielStudents
- have a sound understanding of linear and logit regression
- know strategies to test causal hypotheses using regression analysis and/or experimental methods
- are able to formulate and implement a regression model for a particular policy question and a particular type of data
- are able to critically interpret results of applied statistics, in particular, regarding causal inference
- are able to critically read and assess published studies on policy evaluation
- are able to use the statistical software STATA for data analysis
InhaltThe topics covered in the first part of the course are a revision of basic statistics and linear and logit regression analysis. The second part of the course focuses on causal inference and introduces methods such as panel data analysis, difference-in-difference methods, instrumental variable estimation, regression discontinuity design, and randomized controlled trials used for policy evaluation. The course shows how the various methods differ in terms of the required identifying assumptions to infer causality as well as the data needs.
Students will apply the methods from the lectures by solving weekly assignments using statistical software and data sets provided by the instructors. These data sets will cover topics at the interface of policy, technology and society. Solving the assignments contributes to the final grade with a weight of 30%.
051-0363-00LGeschichte des Städtebaus I Information
Auslaufender Studiengang nach Reglement BSc 2011.
W2 KP2GA. Gerber
KurzbeschreibungDie Vorlesung befasst sich mit der Geschichte der Stadt, ihrer Landschaft sowie mit denjenigen Akteuren und Kräften, die ihre Entstehung und Transformation bedingt, beeinflusst und gestaltet haben. Der geografische Schwerpunkt liegt auf Europa und die USA.
LernzielDie Vorlesungsreihe beschäftigt sich an erster Stelle mit der Frage nach einer Definition von Städtebau als „eigenständige“ Disziplin, unter Berücksichtigung ihrer Abhängigkeit von anderen an der Entwicklung der Stadt beteiligten Disziplinen. Diese Frage wird über eine Untersuchung der Geschichte der Stadt – im weitesten Sinne als Stadtlandschaft verstanden – aufgerollt, in der das komplexe Netzwerk von menschlichen Akteuren und nicht-menschlichen Einflüssen aufgezeigt wird. Städtebau wird somit im weitesten Sinne als eine Kulturtechnik verstanden, wobei die an die Komplexität und Massstäblichkeit einer Stadt gebundenen Grenzen berücksichtigt werden. Die Möglichkeit, Städtebaugeschichte als „Heldenepos“ der Architektur zu schreiben, wird auf diese Weise grundlegend in Frage gestellt.
InhaltIm ersten Semester werden der thematische Rahmen und die spezifische Fragestellung aufgespannt. Vor diesem Hintergrund wird die Geschichte des Städtebaus im Zeitraum von den Anfängen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts aufgerollt.

01. Einführung: Welche Geschichte für welche Disziplin?

02. Es war einmal die Stadt...

03: Griechenland und die Geburt des „demokratischen“ Raumes

04: Rom: „planetary urbanism“

05: Mittelalter: zwischen Schrumpfungs- und Wachstumsprozesse

06: Der Rinascimento und seine unerfüllten Ideale

07: Renaissancegärten als Städtebaulaboratorien

08: Roma! Vom „verwesendem Riesen“ zur renovatio urbis

09: Paris: La ville c’est moi?

010: Städtebau zwischen Absolutismus und Aufklärung

011: Der englische Landschaftsgarten als Raumpolitik
SkriptZu Beginn jeder Vorlesung werden Handouts verteilt, die gesammelt am Semesterende das Skript darstellen. Dieses Skript dient als Unterstützung des Vorlesungsbesuches, da in ihm eine Auswahl der wichtigsten Abbildungen aufgenommen wurde, zu jedem Kapitel ein kurzer Einleitungstext sowie die Namen und Daten der wichtigsten Bauten und ihrer Planer/innen zu finden sind.
LiteraturDie Literaturhinweise zu den einzelnen Kapiteln befinden sich im Skript.
Voraussetzungen / BesonderesGeschichte des Städtebaus von den Anfängen bis ins 19. Jahrhundert
701-0703-00LEthik und Umwelt Information W2 KP2VA. Deplazes Zemp, I. P. Wallimann-Helmer
KurzbeschreibungDie Vorlesung führt zunächst in einige grundlegende Kenntnisse der allgemeinen und angewandten Ethik ein. Darauf aufbauend werden vertiefte Kenntnisse der Umweltethik vermittelt. Die Teilnehmenden lernen umweltethische Grundbegriffe und -positionen kennen. Diese werden mit Bezug auf umweltethische Probleme und Fallstudien eingeübt.
LernzielNach dem Besuch der Vorlesung haben Sie die Fähigkeit zur Identifizierung und Bearbeitung von ethischen Problemen generell und im Bereich der Umwelt erworben. Sie sind fähig, ethische Probleme im Bereich der Umwelt zu erkennen, zu analysieren und einer Lösung zuzuführen. Sie haben dafür grundlegende Kenntnisse umweltethischer Positionen und Argumentationen, die Sie in kleinen Fallstudien erprobt haben, erworben.
Inhalt- Einführung in die allgemeine und angewandte Ethik.
- Uebersicht und Diskussion der ethischen Theorien, welche im Bereich Umwelt relevant sind.
- Kennenlernen der verschiedenen Grundpositionen der Umweltethik.
- Querschnittthemen wie Nachhaltigkeit, intergenerationelle Gerechtigkeit, Artenschutz usw.
- Einüben des Gelernten an Fallbeispielen (Artenschutz, Klimawandel usw.)
SkriptAbgabe von Zusammenfassungen der einzelnen Sitzungen mit den wichtigsten Thesen und Schlüsselbegriffen; Literaturverzeichnis.
Der Teil, der in die allgemeine und angewandte Ethik einführt folgt folgendem Lehrbuch: Barbara Bleisch/Markus Huppenbauer: Ethische Entscheidungsfindung. Ein Handbuch für die Praxis, 2. Auflage Zürich 2014
Literatur- Angelika Krebs (Hrg.) Naturethik. Grundtexte der gegenwärtigen tier- und ökoethischen Diskussion 1997
- Andrew Light/Holmes Rolston III, Environmental Ethics. An Anthology, 2003
- John O'Neill et al., Environmental Values, 2008
- Klaus Peter Rippe, Ethik im ausserhumanen Bereich, Paderborn (mentis) 2008

Als allgemeine Einführung in die Ethik:
- Barbara Bleisch/Markus Huppenbauer: Ethische Entscheidungsfindung. Ein Handbuch für die Praxis, 2. Auflage Zürich 2014
- Marcus Düwell et. al (Hrg.), Handbuch Ethik, 2. Auflage, Stuttgart (Metzler Verlag), 2006
- Johann S. Ach et. al (Hrg.), Grundkurs Ethik 1. Grundlagen, Paderborn (mentis) 2008
Voraussetzungen / BesonderesZu Beginn des Semesters wird das Verfahren vorgestellt, mittels dessen die CP erreicht werden können.
Wichtig ist mir die Motivation der Teilnehmenden, die Veranstaltung durch eigene Diskussionsbeiträge interessant und lebhaft zu gestalten.
851-0125-71LWer ist für was verantwortlich? Aspekte individueller und kollektiver Verantwortung
Besonders geeignet für Studierende D-ARCH, D-BAUG, D-HEST, D-MTEC, D-USYS
W3 KP2GL. Wingert
KurzbeschreibungVerantwortung ist ein Schlüsselbegriff in der westlichen Alltagsmoral. Oft wird die Verantwortung des Einzelnen betont. Andererseits wird auf die Grenzen der individuellen Verantwortung hingewiesen, z.B. für einen für das Abschmelzen der Polkappen, für ungerechte Verhältnisse. Für was ist der Einzelne, für was sind wir zusammen verantwortlich? Und können Roboter Verantwortung tragen?
Lernziel1. Es soll geklärt werden, was es heißt, dass jemand für sein Handeln, für die Folgen seines Tuns und für gesellschaftliche Verhältnisse verantwortlich ist.

2. In der Sozialphilosophie gibt es die Auffassung, dass nur individuelle Personen und nicht Firmen oder Institutionen oder Staaten Verantwortung tragen können. Die Studenten sollen die Stärken und Schwächen dieser Auffassung des methodologischen Individualismus einschätzen können.

3. Es sollen unterschiedliche ethische (normative) Antworten auf die Frage geprüft werden: Was heißt kollektive und individuelle Verantwortung in Wirtschaftsunternehmen, als Wissenschafter und als politischer Bürger?

Das Thema des Kurses steht in Verbindung zu schwierigen, aktuellen gesellschaftlichen Problemen: Wie sehr sind Individuen, z.B. als Konsumenten, und Staaten für wirtschaftliches Elend verantwortlich und was heißt Verantwortung in der Flüchtlingskrise Europas? - Wie sehr sind Individuen und Kollektive für ökologische Probleme, z.B.für den Klimawandel verantwortlich?
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