Suchergebnis: Katalogdaten im Frühjahrssemester 2021

Bauingenieurwissenschaften Bachelor Information
Obligatorische Fächer des Basisjahres
Basisprüfung
Anstelle der deutschsprachigen Lehrveranstaltung 851-0702-01L Öffentliches Baurecht kann wahlweise auch die französischsprachige Lehrveranstaltung 851-0712-00L Introduction au Droit public belegt werden.
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
401-0242-00LAnalysis II Belegung eingeschränkt - Details anzeigen O7 KP5V + 2UM. Akveld
KurzbeschreibungMathematische Hilfsmittel des Ingenieurs
LernzielMathematik als Hilfsmittel zur Lösung von Ingenieurproblemen (wie Analysis I):
Verständnis für mathematische Formulierung von technischen und naturwissenschaftlichen Problemen
Erarbeitung des mathematischen Grundwissens für einen Ingenieur
InhaltDifferentialrechnung für Funktionen mit mehreren Variablen: Gradient, Richtungsableitung, Kettenregel für mehrere Variablen, Taylorentwicklung
Mehrfache Integrale: Koordinatentransformationen, Linienintegrale, Integrale über Oberflächen, Satz von Green, Gauss und Stokes, Anwendungen in der Physik.
SkriptEin Skript vom Dozent ist in Moodle erhältlich.
Literatur- Dürrschnabel, Mathematik für Ingenieure
- M. Akveld, R. Sperb. Analysis II. vdf, 2015
- James Stewart: Multivariable Calculus, Thomson Brooks/Cole
- Papula, L.: Mathematik für Ingenieure 2, Vieweg Verlag
- Arens et al., Mathematik.
Voraussetzungen / BesonderesAnalysis I
401-0612-00LStatistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung Information O5 KP3V + 1UL. Meier
KurzbeschreibungEinführung in die Grundlagen der Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie und Modellierung von Unsicherheiten im Zusammenhang mit Entscheidungsfindungen im Ingenieurwesen. Die Schwerpunkte liegen im Erstellen wahrscheinlichkeitstheoretischer Modelle, im Testen von Hypothesen und in der Überprüfung der Modelle. Als Software wird MATLAB verwendet.
LernzielDas Ziel des Kurses besteht darin, den Studenten grundlegende Hilfsmittel der Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie näherzubringen. Stets bezogen auf den Bereich der Risikobeurteilung und Entscheidungsfindung im Ingenieurwesen liegt der Schwerpunkt in der Anwendung der Hilfsmittel und in der Argumentation, die hinter der Anwendung dieser Disziplinen steht.
InhaltGrundlagen der Wahrscheinlichkeitstheorie:

Grundlagen der Mengenlehre, Definitionen von Wahrscheinlichkeit, Axiome der Wahrscheinlichkeitstheorie, Wahrscheinlichkeiten von Vereinigungen und Schnittmengen, bedingte Wahrscheinlichkeiten, Satz von Bayes.

Modellierung von Unsicherheiten:

Zufallsvariablen, diskrete und kontinuierliche Verteilungen, Momente, Verteilungsparameter, Eigenschaften des Erwartungswertes, multivariate Verteilungen, Funktionen von Zufallsvariablen, der zentrale Grenzwertsatz, typische Verteilungen im Ingenieurswesen.

Beschreibende Statistik:

Grafische Darstellungen (Histogramme, Streudiagramme, Box-Plots), numerische Kennwerte.

Schätzungen und Modellbildung:

Auswahl der Verteilungsmodelle, QQ-Plots, Parameterschätzung, Momentenmethode, Maximum-Likelihood-Methode, Vertrauensintervalle, Hypothesentests.
LiteraturL. Meier, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik: Eine Einführung für Verständnis, Intuition und Überblick, Springer, 2020
Link
151-0502-00LMechanik 2: Deformierbare Körper
Voraussetzung: 151-0501-00L Mechanik 1: Kinematik und Statik

Die Lehrveranstaltung ist nur für die Studierenden der Maschineningenieurwissenschaften, Bauingenieurwissenschaften und Bewegungswissenschaften.

Studierende der Bewegungswissenschaften und Sport können "Mechanik 1" und "Mechanik 2" nur als Jahreskurs belegen.
O6 KP4V + 2UD. Mohr
KurzbeschreibungSpannungstensor, Verzerrungen, linearelastische Körper, spezielle Biegung prismatischer Balken, numerische Methoden, allgemeinere Biegeprobleme, Torsion, Arbeit und Deformationsenergie, Energiesätze und -verfahren, Knickung.
LernzielFür die mechanische Auslegung von Systemen sind die Kenntnisse aus der Kontinuumsmechanik notwendige Voraussetzung. Dazu gehören insbesondere die Begriffe Spannungen, Deformationen, etc. welche an einfachen Systemen sowohl mathematisch sauber wie auch intuitiv verständlich werden. In dieser Vorlesung werden die Voraussetzungen für die Analyse deformierbarer Körper erarbeitet, so dass die Studierenden sie anschliessend in Fächern wie Dimensionen, die näher bei der Anwendung liegen.
InhaltSpannungstensor, Verzerrungen, linearelastische Körper, spezielle Biegung prismatischer Balken, numerische Methoden, allgemeinere Biegeprobleme, Torsion, Arbeit und Deformationsenergie, Energiesätze und -verfahren, Knickung.
LiteraturMahir B. Sayir, Jürg Dual, Stephan Kaufmann
Ingenieurmechanik 2: Deformierbare Körper, Teubner Verlag
101-0603-01LChemie für BauingenieureO3 KP3GR. J. Flatt
KurzbeschreibungDie für einen Bauingenieur wichtigsten Grundlagen der Chemie (s. Inhalt) werden im Hinblick auf Anwendungen im Bauwesen vermittelt. Dazu gehören das Verständnis der Eigenschaften von Baustoffen, der natürlichen Umgebung (Atmosphäre und Lösungen) sowie der chemischen Reaktionen von Baustoffen mit der Umgebung (Korrosion der Metalle und Dauerhaftigkeit).
LernzielVerständnis der Grundprinzipien der Chemie mit Betonung der für das Bauwesen spezifischen Anwendungsbereichen.
InhaltAtome und Moleküle: Aufbau der Atome, Protonen, Neutronen, Elektronen, Molmasse, das Periodensystem, Isotope, Radioaktivität, Halbwertszeiten, Beispiel Radon, Bindungstypen (kovalent, ionisch und metallisch), Lewis Formeln, Elektronegativität

Gase: Druck und Temperatur, Gasgesetze, Ideales Gasgesetz, Partialdruck, die Atmosphäre, Ozongleichgewicht

Zwischenmolekulare Kräfte (London Dispersions, Dipol, H-Brücken), Siedepunkte, Viskosität, Spezialfall Wasser. Metallische Bindung, Metalle, Gitterstrukuren, Ingenieurkenngrössen (E-Modul, thermische Ausdehnung)

Physikalische Gleichgewichte (Verdampfen/Kondensieren), Dampfdruck, Gleichgewichtszustand, Phasendiagramme,

Elektrolyte, Hydratation, Löslichkeit von Gasen und Salzen, Gitterenthalpie, Löslichkeitsprodukte, Kalk/CO2 Gleichgewichte

Das chemische Gleichgewicht, Reaktionsgleichungen, Massenwirkungsgesetz, Gleichgewichtskonstanten, Einfluss von Konzentration und Temperatur, thermodynamischer Ursprung des Gleichgwichts (Freie Enthalpie G als Kriterium für spontane Reaktionen, G und Gleichgewichtskonstante K)

Säuren und Basen, konjugierte Säure Base Paare, Hydrolyse, starke und schwache Säuren, pH Wert, Alkalinität des Betons, Pufferlösung, Pufferkapazität, Indikatoren, Löslichkeit und pH, Autoprotolyse

Kohlenwasserstoffe, Hybridisierung C-Atome, C-C Bindung, Einteilung der Kohlenwasserstoffe, Funktionelle Gruppen. Polymere, Polymerisation, Polykondensation, Makromoleküle, Einfluss auf Bindungskräfte zwischen Makromolekülen, wichtige Thermoplaste im Bauwesen

Chemische Kinetik, Gleichgewicht, Aktivierungdsenergie, Reaktionsgeschwindigkeit, Geschwindigkeitsgesetze, Reaktionsmechanismen, Einfluss der Temperatur

Redox Prozesse, Oxidationszahl, Halbreaktion, galvanische Zellen, Standardpotenziale, Spannungsreihe, Verknüpfung mit Thermodynamik, Nernst Gleichung

Galvanische Zellen, Konzentrationszellen, Ionensensitive Elektroden, Daniell Element, Batterien, Elektrolyse, Aluminiumgewinnung.

Korrosion als Systemeigenschaft Werkstoff/Umwelt, Korrosionsformen, elektrochemischer Mechanismus der Korrosion, anodische und kathodische Teilreaktionen, Potential-pH Diagramme
SkriptDer Kurs wird als TORQUE (Tiny, Open-with-Restrictions courses focused on QUa-lity and Effectiveness) angeboten. Die Studierenden sollen dabei jede Woche zur Vorbereitung des Kurses einige Videoeinheiten anschauen. Diese Videoeinheiten sowie zusätzlich auch Folien und Texteinheiten dazu sind auf Moodle abrufbar.
LiteraturPeter W. Atkins, Loretta Jones
Chemie - einfach alles
WILEY-VCH, zweite Auflage(2006)
101-0031-04LBetriebswirtschaftslehreO2 KP2VJ.‑P. Chardonnens
KurzbeschreibungEinführung in die Betriebswirtschaftslehre
Grundlagen des Finanz- und Rechnungswesens
Finanzplanung und Investitionsrechnung von Projekten
Kalkulation- und Kostenrechnungsverfahren im Betrieb
LernzielJahresrechnung der Unternehmung erstellen und analysieren
Wesentliche Kostenrechnungsverfahren verstehen
Budget und Rentabilitätsrechnungen erstellen
Produktkalkulation durchführen
InhaltÜbersicht über die Betriebswirtschaftslehre

Finanzielles Rechnungswesen
- Bilanz, Erfolgsrechnung
- Konten, doppelte Buchhaltung
- Jahresabschluss und Jahresrechnung

Finanzielle Führung
- Finanzanalyse
- Finanzplanung
- Investitionsrechnung

Betriebliches Rechnungswesen
- Voll- und Teilkostenrechnung
- Kalkulation
- Management Entscheidungen
851-0702-01LÖffentliches Baurecht
Besonders geeignet für Studierende D-BAUG
W2 KP2VO. Bucher
KurzbeschreibungVermittlung der Grundkenntnisse der auf ein Bauprojekt anwendbaren Vorschriften des Raumplanungs- und Baurechts (einschliesslich ausgewählter umweltrechtlicher Bereiche), des Baubewilligungsverfahrens sowie die Grundzüge des Vergaberechts.
LernzielVerständnis der Grundzüge der für die Planung und Realisierung eines Bauvorhabens massgebenden öffentlich-rechtlichen Bauvorschriften und Verfahrensabläufe sowie des Vergaberechts.
InhaltBehandelt werden folgende Themenbereiche: 1. Grundlagen des Raumplanungs- und Baurechts (Entwicklung, verfassungsmässige und gesetzliche Grundlagen, Grundsätze und Ziele der Raumplanung), 2. Raumplanungsrecht (des Bundes, der Kantone und der Gemeinden), 3. Öffentliches Baurecht (Erschliessung, Bauen innerhalb und ausserhalb der Bauzonen, materielle Bau- und Nutzungsvorschriften, 4. Ablauf des Baubewilligungsverfahrens, 5. Grundzüge des Vergaberechts
SkriptALAIN GRIFFEL, Raumplanungs- und Baurecht - in a nutshell, Dike Verlag, 3. A., Zürich 2017

CLAUDIA SCHNEIDER HEUSI, Vergaberecht - in a nutshell, Dike Verlag, 2. A., Zürich 2018

Die Vorlesung basiert auf diesen Lehrmitteln.
LiteraturPETER HÄNNI, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 6. A., Bern 2016

WALTER HALLER/PETER KARLEN, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, Bd. I, 3. A., Zürich 1999
Voraussetzungen / BesonderesVoraussetzungen: Vorlesung Rechtslehre GZ (851-0703-00/01)
851-0712-00LIntroduction au Droit publicW2 KP2VY. Nicole
KurzbeschreibungLe cours de droit public porte notamment sur les bases du droit constitutionnel et sur les principales notions de droit administratif général. Le droit administratif spécial est brièvement abordé, avec un accent mis sur le droit de l'aménagement du territoire et des constructions. Les examens peuvent être présentés en français ou en italien.
LernzielEnseignement des principes du droit, en particulier du droit privé et du droit public. Introduction au droit.
InhaltLe cours de droit civil porte notamment sur le droit des obligations (droit des contrats et responsabilité civile) et sur les droits réels (propriété, gages et servitudes).De plus, il est donné un bref aperçu du droit de la procédure et de l’exécution forcée. Le cours de droit public traite du droit constitutionnel et du droit administratif, avec un accent particulier sur le droit des constructions et de l’aménagement du territoire, ainsi que sur le droit de l’environnement.
LiteraturEditions officielles des lois fédérales, en langue française ou italienne, disponibles auprès de la plupart des librairies.

Sont indispensables:
- en hiver: le Code civil et le Code des obligations;
- en été: la Constitution fédérale et la loi fédérale sur l’aménagement du territoire ainsi que la loi fédérale sur la protection de l’environnement.

Sont conseillés:
- Nef, Urs Ch.: Le droit des obligations à l'usage des ingénieurs et des architectes, trad. Bovay, J., éd. Payot, Lausanne 1992
- Scyboz, G. et. Gilliéron, P.-R., éd.: Edition annotée du Code civil et du Code des obligations, Payot, Lausanne 1999
- Boillod, J.-P.: Manuel de droit, éd Slatkine, Genève 1999
- Biasio, G./Foglia, A.: Introduzione ai codici di diritto privato svizzero, ed. Giappichelli, Torino 1999
Voraussetzungen / BesonderesLe cours de droit civil et le cours de droit public sont l'équivalent des cours "Rechtslehre" et "Baurecht" en langue allemande et des exercices y relatifs.

Les examens peuvent se faire en français ou en italien. Le candidat qui désire être interrogé en langue italienne le précisera lors de l'inscription et avertira les examina-teurs par écrit un mois au plus tard avant l'examen.
  •  Seite  1  von  1