Suchergebnis: Katalogdaten im Herbstsemester 2019

Umweltingenieurwissenschaften Bachelor Information
1. Semester
Basisprüfung (1. Sem.)
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
401-0241-00LAnalysis IO7 KP5V + 2UM. Akveld
KurzbeschreibungMathematische Hilfsmittel des Ingenieurs
LernzielMathematik als Hilfsmittel zur Lösung von Ingenieurproblemen:
Verständnis für mathematische Formulierung von technischen und naturwissenschaftlichen Problemen.
Erarbeitung des mathematischen Grundwissens für einen Ingenieur.
InhaltKomplexe Zahlen.
Differentialrechnung und Integralrechnung für Funktionen einer Variablen mit Anwendungen.
Einfache mathematische Modelle in den Naturwissenschaften.
LiteraturKlaus Dürrschnabel, "Mathematik für Ingenieure - Eine Einführung mit Anwendungs- und Alltagsbeispielen", Springer; online verfügbar unter:
Link

Tilo Arens et al., "Mathematik", Springer; online verfügbar unter:
Link

Meike Akveld, "Analysis 1", vdf;
Link

Urs Stammbach, "Analysis I/II" (erhältlich im ETH Store);
Link
401-0141-00LLineare AlgebraO5 KP3V + 1UM. Akka Ginosar
KurzbeschreibungEinführung in die Lineare Algebra
LernzielGrundkenntnisse in linearer Algebra als Hilfsmittel zur Lösung von Ingenieurproblemen.
Verständnis für abstrakte mathematische Formulierung von technischen und naturwissenschaftlichen Problemen. Zusammen mit Analysis erarbeiten wir das mathematische Grundwissen für einen Ingenieur.
InhaltEinführung und Repetition Vektorgeometrie, Lineare Gleichungssysteme, Allgemeine Vektorräume und lineare Abbildungen, Basen, Basiswechsel, Matrizen, Determinante und Spur, Diagonalisierung, Eigenwerte und Eigenvektoren, Orthogonale Abbildungen, Skalarprodukt, Gram-Schmidt.

Rechnen mit MATLAB wird in der ersten Übungsstunde eingeführt.
LiteraturK. Nipp, D. Stoffer, Lineare Algebra, VdF Hochschulverlag ETH

G. Strang, Lineare Algebra. Springer
252-0845-00LInformatik I Information O5 KP2V + 2UH. Lehner, F. Friedrich Wicker
KurzbeschreibungDie Vorlesung vermittelt eine Einführung in die Programmierung, mit Schwerpunkt auf den grundlegenden Programmierkonzepten.
LernzielVerständnis der grundlegenden Programmierkonzepte. Fähigkeit, einfache Programme schreiben und lesen zu können. Fähigkeit, andere (konzeptionell ähnliche) Programmiersprachen rasch erlernen zu können.
InhaltVariablen, Typen, Kontrollanweisungen, Prozeduren und Funktionen, Scoping, Rekursion, dynamische Programmierung, vektorisierte Programmierung, Effizienz.
Als Lernsprache wird Java eingesetzt.
LiteraturSprechen Sie Java?
Hanspeter Mössenböck
dpunkt.verlag
101-0031-01LSystems EngineeringO4 KP4GB. T. Adey, C. Kielhauser
KurzbeschreibungGrundzüge der Systementwicklung, -analyse und -optimierung, und Entscheidungsfindung, mit Schwerpunkten Lineare Programmierung, Netzwerke, formelle Entscheidungsfindungsmethoden und Wirtschaftlichkeitsrechnung.
Lernziel- Methodenkompetenz bezüglich der Systementwicklung
- Fähigkeit zur Formulierung, Analyse und Lösung komplexer Probleme
- Methodenkompetenz bezüglich der Beurteilung von mehreren Problemlösungen
Inhalt- Einführung
- Systementwicklung
- Systemanalyse
- Netzwerke
- Entscheidungsfindung
- Wirtschaftlichkeitsrechnung
- Kosten-Nutzen-Analyse
SkriptSkript und Vorlesungsfolien sowie weitere Lernmaterialien via Moodle.
Die Folien sind 2 Tage vor der jeweiligen Vorlesung via Moodle verfügbar.
651-0032-00LGeologie und PetrographieO4 KP2V + 1UK. Rauchenstein, M. O. Saar
KurzbeschreibungDie Lehrveranstaltung vermittelt die Grundlagen der allgemeinen Geologie und Petrographie und stellt die Bezüge zur praktischen Anwendung her. Der Stoff der wöchentlichen Vorlesung wird in zweiwöchentlichen Übungsstunden ergänzt.
LernzielVermittlung der erdwissenschaftlichen Grundlagen zur Beurteilung von multidisziplinären Problemen im Ingenieurwesen.
InhaltGeologie der Erde, Mineralien - Baustoffe der Gesteine, Gesteine und ihr Kreislauf, Magmatische Gesteine, Vulkane und ihre Gesteine, Verwitterung und Erosion, Sedimentgesteine, Metamorphe Gesteine, Historische Geologie, Strukturgeologie und Gesteinsverformung, Bergstürze und Rutschungen, Grundwasser, Flüsse, Wind und Gletscher, Prozesse im Erdinnern, Erdbeben und Rohstoffe. Kurze Einführung in die Geologie der Schweiz.

Übungen zum Gesteinsbestimmen und Lesen von geologischen, tektonischen und geotechnischen Karten, einfache Konstruktionen.
SkriptVorlesungsbilder wöchentlich bei MyStudies
LiteraturDie Vorlesung baut auf den Buch von Press & Siever "Allgemeine Geologie " auf, das für ETH-Studierende online zugänglich ist unter Link
529-2001-02LChemie IO4 KP2V + 2UJ. Cvengros, J. E. E. Buschmann, P. Funck, E. C. Meister, W. Uhlig, R. Verel
KurzbeschreibungAllgemeine Chemie I: Chemische Bindung und Molekülstruktur, chemische Thermodynamik, chemisches Gleichgewicht.
LernzielErarbeiten von Grundlagen zur Beschreibung von Aufbau, Zusammensetzung und Umwandlungen der materiellen Welt. Einführung in thermodynamisch bedingte chemisch-physikalische Prozesse. Mittels Modellvorstellungen zeigen, wie makroskopische Phänomene anhand atomarer und molekularer Eigenschaften verstanden werden können. Anwendungen der Theorie zum qualitativen und quantitativen Lösen einfacher chemischer und umweltrelevanter Probleme.
Inhalt1. Stöchiometrie
Stoffmenge und Stoffmasse. Zusammensetzung von Verbindungen. Reaktionsgleichung. Ideales Gasgesetz.
2. Atombau
Elementarteilchen und Atome. Elektronenkonfiguration der Elemente. Periodisches System der Elemente.
3. Chemische Bindung und ihre Darstellung. Raumstruktur von Molekülen. Molekülorbitale.
4. Grundlagen der chemischen Thermodynamik
System und Umgebung. Beschreibung des Zustands und der Zustandsänderungen chemischer Systeme.
5. Erster Hauptsatz
Innere Energie, Wärme und Arbeit. Enthalpie und Reaktionsenthalpie. Thermodynamische Standardbedingungen.
6. Zweiter Hauptsatz
Entropie. Entropieänderungen im System und im Universum. Reaktionsentropie durch Reaktionswärme und durch Stoffänderungen.
7. Gibbs-Energie und chemisches Potential
Kombination der zwei Hauptsätze. Reaktions-Gibbs-Energie.
Stoffaktivitäten bei Gasen, kondensierten Stoffen und gelösten Spezies. Gibbs-Energie im Ablauf chemischer Reaktionen. Gleichgewichtskonstante.
8. Chemisches Gleichgewicht
Massenwirkungsgesetz, Reaktionsquotient und Gleichgewichtskonstante. Gleichgewicht bei Phasenübergängen.
9. Säuren und Basen
Verhalten von Stoffen als Säure oder Base. Dissoziationsfunktionen von Säuren. pH-Begriff. Berechnung von pH-Werten in Säure-Base-Systemen und Speziierungsdiagramme. Säure-Base-Puffer. Mehrprotonige Säuren und Basen.
11. Auflösung und Fällung
Heterogene Gleichgewichte. Lösungsprozess und Löslichkeitskonstante. Speziierungsdiagramme. Das Kohlendioxid-Kohlensäure-Carbonat-Gleichgewicht in der Umwelt.
SkriptOnline-Skript mit durchgerechneten Beispielen.
LiteraturCharles E. Mortimer, CHEMIE - DAS BASISWISSEN DER CHEMIE. 12. Auflage, Georg Thieme Verlag Stuttgart, 2015.

Weiterführende Literatur:
Theodore L. Brown, H. Eugene LeMay, Bruce E. Bursten, CHEMIE. 10. Auflage, Pearson Studium, 2011. (deutsch)

Catherine Housecroft, Edwin Constable, CHEMISTRY: AN INTRODUCTION TO ORGANIC, INORGANIC AND PHYSICAL CHEMISTRY, 3. Auflage, Prentice Hall, 2005.(englisch)
3. Semester
Obligatorische Fächer 3. Semester
Prüfungsblock 1
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
402-0023-01LPhysicsO7 KP5V + 2US. Johnson
KurzbeschreibungThis course gives an overview of important concepts in classical dynamics, thermodynamics, electromagnetism, quantum physics, atomic physics, and special relativity. Emphasis is placed on demonstrating key phenomena using experiments, and in making connections between basic research and applications.
LernzielThe goal of this course is to make students able to explain and apply the basic principles and methodology of physics to problems of interest in modern science and engineering. An important component of this is learning how to solve new, complex problems by breaking them down into parts and applying simplifications. A secondary goal is to provide to students an overview of important subjects in both classical and modern physics.
InhaltOscillations and waves in matter

Thermodynamics (temperature, heat, equations of state, laws of thermodynamics, entropy, transport)

Electromagnetism (electrostatics, magnetostatics, circuits, Maxwell's Equations, electromagnetic waves, induction, electromagnetic properties of materials)

Overview of quantum and atomic physics

Introduction to special relativity
SkriptLecture notes and exercise sheets will be distributed via Moodle
LiteraturP.A. Tipler and G. Mosca, Physics for scientists and engineers, W.H. Freeman and Company, New York
101-0203-01LHydraulik IO5 KP3V + 1UR. Stocker
KurzbeschreibungDie Vorlesung vermittelt die Grundlagen der Hydromechanik, die für Bauingenieure und Umweltingenieure relevant sind.
LernzielVermittlung der Grundlagen der Hydromechanik der stationären Strömungen
InhaltEigenschaften des Wassers, Hydrostatik, Schwimmstabilität, Kontinuität, Eulersche Bewegungsleichungen, Navier-Stokes Gleichungen, Ähnlichkeitsgesetze, Bernoulli'sches Prinzip, Impulssatz für endliche Volumina, Potentialströmungen, ideale Fluide und reale Fluide, Grenzschicht, Rohrhydraulik, Gerinnehydraulik, Strömungsmessung, Vorführung von Versuchen in der Vorlesung
SkriptSkript und Aufgabensammlung vorhanden
LiteraturBollrich, Technische Hydromechanik 1, Verlag Bauwesen, Berlin
103-0233-01LGIS I (für Umweltingenieurwissenschaften)O3 KP2GP. Kiefer
KurzbeschreibungGrundlagen der Geoinformationstechnologie: Modellierung von raumbezogenen Daten, Metrik & Topologie, Vektor- und Rasterdaten, thematische Daten, räumliche Abfragen & Analysen, Geodatenbanken; Übung als Gruppenprojekt mit GIS-Software
LernzielGrundlagen der Geoinformationstechnologie kennen, um Projekte im Zusammenhang mit der Realisierung, Nutzung und dem Betrieb von raumbezogenen Informationssystemen ingenieurmässig planen, bearbeiten und leiten zu können.
InhaltEinführung GIS & GIScience
Konzeptionelles Modell & Datenschema
Vektorgeometrie & Topologie
Rastergeometrie und -algebra
Thematische Daten
Räumliche Abfragen & Analysen
Geodatenbanken
SkriptVorlesungspräsentationen werden digital zur Verfügung gestellt.
LiteraturBartelme, N. (2005). Geoinformatik - Modelle, Strukturen, Funktionen (4. Auflage). Berlin: Springer.
Bill, R. (2016). Grundlagen der Geo-Informationssysteme (6. Auflage): Wichmann.
Worboys, M., & Duckham, M. (2004). GIS - A Computing Perspective (2nd Edition). Boca Raton, FL: CRC Press.
102-0293-00LHydrology Information O3 KP2GP. Burlando
KurzbeschreibungDiese Lehrveranstaltung führt in die Ingenieur-Hydrologie ein. Zuerst werden Grundlagen zur Beschreibung und Messung hydrologischer Vorgänge (Niederschlag, Rückhalt, Verdunstung, Abfluss, Erosion, Schnee) vermittelt, anschliessend wird in grundlegende mathematische Modelle zur Modellierung einzelner Prozesse und der Niederschlag-Abfluss-Relation eingeführt, inkl. Hochwasser-Analyse.
LernzielKenntnis der Grundzüge der Hydrologie. Kennenlernen von Methoden, zur Abschätzung hydrologischer Grössen, die zur Dimensionierung von Wasserbauwerken und für die Nutzung von Wasserresourcen relevant sind.
InhaltDer hydrologische Kreislauf: globale Wasserressourcen, Wasserbilanz, räumliche und zeitliche Dimension der hydrologischen Prozesse.

Niederschlag: Niederschlagsmechanismen, Regenmessung, räumliche/zeitliche Verteilung des Regens, Niederschlagsregime, Punktniederschlag/Gebietsniederschlag, Isohyeten, Thiessenpolygon, Extremniederschlag, Dimensionierungsniederschlag.

Interzeption: Messung und Schätzung.

Evaporation und Evapotranspiration: Prozesse, Messung und Schätzung, potentielle und effektive Evapotranspiration, Energiebilanzmethode, empirische Methode.

Infiltration: Messung, Horton-Gleichung, empirische und konzeptionelle Methoden, Phi-index und Prozentuale Methode, SCS-CN Methode.

Oberflächlicher und oberflächennaher Abfluss: Hortonischer Oberflächenabfluss, gesättigter Oberflächenabfluss, Abflussmessung, hydrologische Regimes, Jahresganglinien, Abflussganglinie von Extremereignissen, Abtrennung des Basisabflusses, Direktabfluss, Schneeschmelze, Abflussregimes, Abflussdauerkurve.

Einzugsgebietscharakteristik: Morphologie der Einzugsgebiets, topografische und unterirdische Wasserscheide, hypsometrische Kurve, Gefälle, Dichte des Entwässerungsnetzes.

Niederschlag-Abfluss-Modelle (N-A): Grundlagen der N-A Modelle, Lineare Modelle und das Instantaneous Unit Hydrograph (IUH) Konzept, linearer Speicher, Nash Modell.

Hochwasserabschätzung: empirische Formeln, Hochwasserfrequenzanalyse, Regionalisierungtechniken,
indirekte Hochwasserabschätzung mit N-A Modellen, Rational Method.

Stoffabtrag und Stofftransport: Erosion im Einzugsgebiet, Bodenerosion durch Wasser, Berechnung der Bodenerosion, Grundlagen des Sedimenttransports.

Schnee und Eis: Scnheeeigenschaften und -messungen, Schätzung des Scnheeschmelzprozesses durch die Energiebilanzmethode, Abfluss aus Schneeschmelze, Temperatur-Index- und Grad-Tag-Verfahren.
SkriptDie Kopie der Folien zur Vorlesung können auf den Webseiten der Professur für Hydrologie und Wasserwirtschaft herunterladen werden.
LiteraturChow, V.T., Maidment, D.R. und Mays, L.W. (1988). Applied Hydrology, New York u.a., McGraw-Hill.
Dingman, S.L. (2002). Physical Hydrology, 2nd ed., Upper Saddle River, N.J., Prentice Hall.
Dyck, S. und Peschke, G. (1995). Grundlagen der Hydrologie, 3. Aufl., Berlin, Verlag für Bauwesen.
Maidment, D.R. (1993). Handbook of Hydrology, New York, McGraw-Hill.
Maniak, U. (1997). Hydrologie und Wasserwirtschaft, eine Einführung für Ingenieure, Springer, Berlin.
Manning, J.C. (1997). Applied Principles of Hydrology, 3. Aufl., Upper Saddle River, N.J., Prentice Hall.
Voraussetzungen / BesonderesVorbereitende zu Hydrologie I sind die Vorlesungen in Statistik. Der Inhalt, der um ein Teil der Übungen zu behandeln und um ein Teil der Vorlesungen zu verstehen notwendig ist, kann zusammengefasst werden, wie hintereinander es bescrieben wird:
Elementare Datenverarbeitung: Hydrologische Messungen und Daten, Datenreduzierung (grafische Darstellungen und numerische Kenngrössen).
Frequenzanalyse: Hydrologische Daten als Zufallsvariabeln, Wiederkehrperiode, Frequenzfaktor, Wahrscheinlichkeitspapier, Anpassen von Wahrscheinlichkeitsverteilungen, parametrische und nicht-parametrische Tests, Parameterschätzung.
701-0243-01LBiologie III: ÖkologieO3 KP2VC. Buser Moser
KurzbeschreibungÖkologische Grundkonzepte und ihre praktische Bedeutung werden mit Beispielen aus aquatischen und terrestrischen Ökosystemen vorgestellt. Studierende lernen, welche Faktoren die Verbreitung von Organismen bestimmen, wie sich Populationen entwickeln, wie Lebensgemeinschaften aufgebaut sind, wie Ökosysteme funktionieren, was Biodiversität bedeutet und mit welchen Massnahmen sie geschützt werden kann
LernzielDie TeilnehmerInnen können
- ökologische Grundbegriffe definieren und konkrete Beispiele dazu geben;
- den Einfluss von Umweltfaktoren auf Organismen beschreiben und Anpassungen erklären;
- die Vorgänge beschreiben, welche die Entwicklung von Populationen, das Zusammenleben von Arten in Lebensgemeinschaften und die Funktion von Ökosystemen bestimmen;
- natürliche und menschliche Einflüsse auf diese Vorgänge erläutern;
- Muster der Biodiversität beschreiben; aktuelle Naturschutzprobleme erläutern;
- das ökologische Grundwissen anwenden, um neue Beobachtungen oder Untersuchungsergebnisse zu interpretieren, Situationen zu beurteilen, Entwicklungen vorherzusagen, oder Lösungen für bestimmte Probleme vorzuschlagen.
Inhalt- Übersicht der aquatischen und terrestrischen Lebensräume mit ihren Bewohnern
- Einfluss von Umweltfaktoren (Temperatur, Strahlung, Wasser, Nährstoffe etc.) auf Organismen; Anpassung an bestimmte Umweltbedingungen
- Populationsdynamik: Ursachen, Beschreibung, Vorhersage und Regulation
- Interaktionen zwischen Arten (Konkurrenz, Koexistenz, Prädation, Parasitismus, Nahrungsnetze)
- Lebensgemeinschaften: Struktur, Stabilität, Sukzession
- Ökosysteme: Kompartimente, Stoff- und Energieflusse
- Biodiversität: Variation, Ursachen, Gefährdung und Erhaltung
- Aktuelle Naturschutzprobleme und -massnahmen
- Evolutionäre Ökologie: Methodik, Spezialisierung, Koevolution
SkriptUnterlagen, Vorlesungsfolien und relevante Literatur sind in der Lehrdokumentenablage abrufbar. Die Unterlagen für die nächste Vorlesung stehen jeweils spätestens am Freitagmorgen zur Verfügung.
LiteraturGenerelle Ökologie:
Townsend, Harper, Begon 2009. Ökologie. Springer, ca. Fr. 70.-

Aquatische Ökologie:
Lampert & Sommer 1999. Limnoökologie. Thieme, 2. Aufl., ca. Fr. 55.-;
Bohle 1995. Limnische Systeme. Springer, ca. Fr. 50.-

Naturschutzbiologie:
Baur B. et al. 2004. Biodiversität in der Schweiz. Haupt, Bern, 237 S.
Primack R.B. 2004. A primer of conservation biology. 3rd ed. Sinauer, Mass. USA, 320 pp.
Prüfungsblock 2
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
752-4001-00LMikrobiologieO2 KP2VM. Ackermann, M. Schuppler, J. Vorholt-Zambelli
KurzbeschreibungVermittlung der Grundlagen im Fach Mikrobiologie mit Schwerpunkt auf den Themen: Bakterielle Zellbiologie, Molekulare Genetik, Wachstumsphysiologie, Biochemische Diversität, Phylogenie und Taxonomie, Prokaryotische Vielfalt, Interaktion zwischen Menschen und Mikroorganismen sowie Biotechnologie.
LernzielVermittlung der Grundlagen im Fach Mikrobiologie.
InhaltDer Schwerpunkt liegt auf den Themen: Bakterielle Zellbiologie, Molekulare Genetik, Wachstumsphysiologie, Biochemische Diversität, Phylogenie und Taxonomie, Prokaryotische Vielfalt, Interaktion zwischen Menschen und Mikroorganismen sowie Biotechnologie.
SkriptWird von den jeweiligen Dozenten ausgegeben.
LiteraturDie Behandlung der Themen erfolgt auf der Basis des Lehrbuchs Brock, Biology of Microorganisms
752-0100-00LBiochemieO2 KP2VC. Frei
KurzbeschreibungGrundlegende Kenntnisse der Enzymologie, insbesondere die Struktur, Kinetik und Chemie von enzymkatalysierten Reaktionen in vitro und in vivo. Stoffwechselbiochemie: Absolvierende sind in der Lage, wesentliche zelluläre Stoffwechselvorgänge zu beschreiben und zu verstehen.
LernzielStudierende verstehen
- die Struktur und Funktion von biologischen Makromolekülen
- die kinetischen Grundlagen von enzymatischen Reaktionen
- thermodynamische und mechanistische Grundlagen relevanter Stoffwechselprozesse
Die Studierenden sind in der Lage, relevante Stoffwechselreaktionen detailliert zu beschreiben.
InhaltKursinhalt

Einführung, Grundlagen, Zusammensetzung der Zelle, biochemische Einheiten, Repetition relevanter Reaktionen der organischen Chemie
Struktur und Funktion der Proteine
Kohlenhydrate
Lipide und biologische Membranen
Enzyme und Enzymkinetik
Katalytische Strategien
Der Stoffwechsel: Konzepte, Grundmuster und thermodynamische Grundlagen
Glykolyse und Gärung
Citratzyklus
Oxidative Phosphorylierung, Repetition der relevanten Grundlagen der Redoxchemie
Fettsäuremetabolismus
SkriptAls Skript dient: Horton et al. Biochemie (Pearson Verlag).
Voraussetzungen / BesonderesVorausgesetzt werden Basiskenntnisse in Biologie und Chemie.
5. Semester
Obligatorische Fächer 5. Semester
Prüfungsblock 3
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
102-0215-00LSiedlungswasserwirtschaft II Information O4 KP2GM. Maurer, P. Staufer
KurzbeschreibungTechnische Netzwerke in der Siedlungswasserwirtschaft. Wasserverteilung: Optimierung, Druckstoss, Korrosion und Hygiene. Siedlungsentwässerung: Siedlungshydrologie, instationäre Strömung, Schmutzstofftransport, Versickerung von Regenwasser, Gewässerschutz bei Regen. Generelle Entwässerungsplanung (GEP).
LernzielVertiefung der Grundlagen für die Gestaltung und den Betrieb der technischen Netzwerke der Siedlungswasserwirtschaft.
InhaltDemand Side Management versus Supply Side Management
Optimierung von Wasserverteilnetzen
Druckstösse
Kalkausfällung, Korrosion von Leitungen
Hygiene in Verteilsystemen
Siedlungshydrologie: Niederschlag, Abflussbildung
Instationäre Strömungen in Kanalisationen
Stofftransport in der Kanalisation
Einleitbedingungen bei Regenwetter
Versickerung von Regenwasser
Generelle Entwässerungsplanung (GEP)
SkriptEs werden schriftliche Unterlagen abgegeben. Die Folien werden als Kopien zur Verfügung gestellt.
Voraussetzungen / BesonderesVoraussetzung: Siedlungswasserwirtschaft GZ
102-0455-01LGroundwater IO4 KP3GJ. Jimenez-Martinez, M. Willmann
KurzbeschreibungDie Vorlesung ist eine Einführung zu quantitativen Strömungs- und Stofftransportproblemen im Grundwasser.
LernzielVerstehen grundlegender Konzepte von Strömungs- und Stofftransportprozesse in Grundwasserleitern. Formulierung und Lösung von praktischen Strömungs- und Transportproblemen.
InhaltEigenschaften von porösen und geklüfteten Aquiferen, Darcy-Gesetz, Strömungsgleichung, Stromfunktion, Interpretation von Pumpversuchen, Transportprozesse, Transportgleichung, analytische Lösungen für Transport, numerische Methoden, die finite Differenzen Methode, Altlastensanierung in Grundwasserleitern, Fallstudien.
SkriptSkript und Aufgabensammlung werden ausgegeben.
LiteraturJ. Bear, Hydraulics of Groundwater, McGraw-Hill, New York, 1979
K. de Ridder, Untersuchung und Anwendung von Pumpversuchen, Verl. R. Müller, Köln, 1970
P.A. Domenico, F.W. Schwartz, Physical and Chemical Hydrogeology, J. Wilson & Sons, New York, 1990
R.A. Freeze, J.A. Cherry, Groundwater, Prentice-Hall, New Jersey, 1979
W. Kinzelbach, R. Rausch, Grundwassermodellierung, Gebrüder Bornträger, Stuttgart, 1995
102-0635-01LLuftreinhaltung Information O6 KP4GJ. Wang, B. Buchmann
KurzbeschreibungEinführung in die Grundlagen der Luftreinhaltung. Zuerst werden Entstehung von Luftfremdstoffen, verursacht durch technische Prozesse, Emission dieser Stoffe in die Atmosphäre sowie die daraus resultierende Aussenluftbelastung diskutiert. Im zweiten Teil werden verschiedene Strategien und Techniken der Emissionsminderung sowie deren Anwendung auf aktuelle Problemfelder der Gesellschaft behandelt.
LernzielDie Studierenden verstehen die Mechanismen der Schadstoffbildung bei technischen Prozessen und kennen die Methoden, die in der Lufteinhaltung eingesetzt werden.
Die wichtigsten Emissionsquellen sind den Studierenden bekannt und sie verstehen Messmethoden, Datenerhebung und -analyse.
Die Studierenden können Methoden und Massnahmen zur Luftreinhaltung beurteilen, Mess- und Kontrollsysteme vorschlagen sowie Effizienz und Aufwand abschätzen.
Die Studierenden kennen die verschiedenen Strategien und Verfahren der Luftreinhaltetechnik und deren physikalisch-chemischen Wirkmechanismen. Sie können lufthygienische Vorgaben zur Emissionsminderung in ihre planerische Tätigkeit einbeziehen.
InhaltTeil 1 Luftreinhaltung: Emissionen, Immissionen, Transmission
Schadstoffflüsse und daraus resultierende Umweltbelastung:
- Schadstoffbildung durch physikalische und chemische Prozesse
- Stoff- und Energiebilanz von Prozessen
- Emissionsmesstechnik & -messkonzepte
- Quantifizierung der Emissionen von Einzelquellen sowie Regionen
- Ausmass und die zeitliche Entwicklung der Emissionen, CH & Welt
- Ausbreitung und Verfrachtung von Luftfremdstoffe (Transmission)
- meteorologischen Einflussgrössen der Ausbreitung
- deterministische und stochastische Beschreibung der Ausbreitung
- Ausbreitungsmodelle (Gauss-, Box-, Rezeptor-modell)
- Ausmass und die zeitliche Entwicklung der Immissionen
- Immissionsmesskonzepte
- Ziele und Instrumente Schweizer Luftreinhaltepolitik

Teil 2 Luftreinhaltetechnik
Die Emissionsminderung erfolgt durch Reduktion der Schadstoffbildung durch Änderung der ablaufenden Prozesse (produktionsintegrierte Massnahmen) sowie durch verschiedene Abgasreinigungstechniken (additive Massnahmen). Dabei wird gezeigt, dass die Vielfalt der technischen Verfahren auf die Anwendung von einigen wenigen physikalischen und chemischen Prinzipien zurückgeführt werden kann.

Verfahren zur Feststoffabscheidung (Massenkraftabscheider, mechanische und elektrische Filtration, Wäscher) mit ihren unterschiedlichen Wirkmechanismen (Feldkräfte, Impaktion und Diffusionsprozesse) und deren Modellierung.

Verfahren zur Abscheidung gasförmiger Schadstoffe und deren Beschreibung durch die treibenden Kräfte sowie durch Gleichgewicht und Geschwindigkeit der ablaufenden Prozesse (Absorption und Adsorption sowie thermische, katalytische und biologische Umwandlungen).

Die Anwendung dieser Strategien und Techniken auf aktuelle Problemfelder.
SkriptBrigitte Buchmann, Luftreinhaltung, Part I
Jing Wang, Luftreinhaltung, Part II
Vorlesungsfolien und Übungen
LiteraturLiteraturliste im Skript
Voraussetzungen / BesonderesHochschule Vorlesungen über grundlegende Physik, Chemie und Mathematik.
Unterrichtssprache: In Deutsch oder in Englisch.
102-0675-00LErdbeobachtungO4 KP3GI. Hajnsek, E. Baltsavias
KurzbeschreibungDas Ziel der Lehrveranstalltung ist die Vermittlung von Grundlagen über Erdbeobachtungs-Sensoren, Techniken und Methodiken zur Bestimmung von bio-/geo-physikalischen Umweltparametern.
LernzielDie Lehrveranstalltung sollte Grundlagen und einen Überblick über derzeitige und zukünftige Erdbeobachtungssensoren und deren Einsatz zur Umweltparameterbestimmung vermitteln. Die Studenten sollten am Ende der Veranstalltung Wissen über
1. Grundlagen zum Messprinzip
2. Grundlagen in der Bildaufnahme
3. Grundlagen zu den sensorspezifischen Geometrien
4. Sensorspezifische Bestimmung von Umweltparametern
erworben haben.
InhaltDie Lehrveranstaltung gibt einen Einblick in die heutige Erdbeoachtung mit dem follgenden skizzierten Inhalt:
1. Einführung in die Fernerkundung von Luft- und Weltraum gestützen Systemen
2. Einführung in das Elektromagnetische Spektrum
3. Einführung in optische Systeme (optisch und hyperspektral)
4. Einführung in Mikrowellen-Technik (aktiv und passiv)
5. Einführung in atmosphärische Systeme (meteo und chemisch)
6. Einführung in die Techniken und Methoden zur Bestimmung von Umweltparametern
7. Einführung in die Anwendungen zur Bestimmung von Umweltparametern in der Hydrologie, Glaziologie, Forst und Landwirtschaft, Geologie und Topographie
SkriptFolien zu jeden Vorlesungsblock werden zur Verfügung gestellt.
LiteraturAusgewählte Literatur wird am Anfang der Vorlesung vorgestellt.
Prüfungsblock 4
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
101-0031-02LBetriebswirtschaftslehre Information O2 KP2VJ.‑P. Chardonnens
KurzbeschreibungEinführung in die Betriebswirtschaftslehre
Grundlagen des Finanz- und Rechnungswesens
Finanzplanung und Investitionsrechnung von Projekten
Kalkulation- und Kostenrechnungsverfahren im Betrieb
LernzielJahresrechnung der Unternehmung erstellen und analysieren
Budget und Rentabilitätsrechnungen erstellen
Wesentliche Kostenrechnungsverfahren verstehen
Produktkalkulation durchführen
InhaltÜbersicht über die Betriebswirtschaftslehre

Finanzielles Rechnungswesen
- Bilanz, Erfolgsrechnung
- Konten, doppelte Buchhaltung
- Jahresabschluss und Jahresrechnung

Finanzielle Führung
- Finanzanalyse
- Finanzplanung
- Investitionsrechnung

Betriebliches Rechnungswesen
- Voll- und Teilkostenrechnung
- Kalkulation
- Management Entscheidungen
851-0723-00LUmweltrecht I: Grundlagen und Konzepte Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Nur für Umweltingenieurwissenschaften BSc
O2 KP2VC. Jäger
KurzbeschreibungDie Vorlesung führt anhand des Umweltrechts in die Grundzüge der Rechtsordnung ein. Behandelt werden die Grundlagen des Verfassungs- und Verwaltungsrechts, in Abgrenzung zum Privatrecht und Strafrecht. Rechtsquellen, Konzepte, Begriffe und Verfahren des schweizerischen Umweltrechts sowie ausgewählte Aspekte des europäischen Umweltrechts bilden Schwerpunkte der Vorlesung, ergänzt durch Fallstudien.
LernzielDie Studierenden erkennen grundlegende Strukturen der Rechtsordnung, verstehen zentrale Konzepte und Begriffe sowie ausgewählte Probleme des öffentlichen Rechts mit Fokus auf dem schweizerischen und europäischen Umweltrecht. Sie können die erworbenen Grundlagen in weitergehenden rechtswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen anwenden, insbesondere in der Vorlesung "Umweltrecht: Rechtsgebiete und Fallbeispiele".
InhaltDie Vorlesung beginnt mit einer allgemeinen Einführung in das Recht (was ist Recht?) und situiert das Umweltrecht in der schweizerischen Rechtsordnung. Anschliessend folgen die Darstellung der Rechtsquellen sowie die juristische Methodenlehre, insbesondere die Auslegung und Anwendung von Rechtsnormen. Darauf aufbauend behandelt die Vorlesung die Ziele und Grundsätze des Umweltrechts, zeigt die rechtlichen Handlungsformen auf, insbesondere die Verfügung. Die Studierenden lernen die grundlegenden Schritte der Rechtsanwendung bzw. eines Verwaltungsverfahrens kennen. Sie erhalten auch einen kurzen Überblick über das Bau- und Planungsrecht. Ein Block zum europäischen Umweltrecht rundet die Vorlesung thematisch ab. Integrierte Fallbeispiele und Falldiskussionen zeigen die Praxisrelevanz auf und bieten Gelegenheit zur aktiven Mitarbeit der Studierenden.
SkriptChristoph Jäger/Andreas Bühler, Schweizerisches Umweltrecht, Bern 2016
LiteraturWeitere Literaturangaben folgen in der Vorlesung
101-0515-00LProjektmanagementO2 KP2GC. G. C. Marxt
KurzbeschreibungAllgemeine Einführung in das Projektmanagement basierend auf dem Projektlebenszyklus.
Behandlung der methodischen Ansätze und Hilfsmittel zur Planung, Durchführung und Evaluation von Projekten.
Es werden dabei sowohl klassische Ansätzes des Projektmanagements wie auch agile Methoden vorgestellt.
LernzielProjekte sind nicht nur eine verbreitete Arbeitsform innerhalb von Unternehmen, sondern auch die wichtigste Form von Kooperation mit Kunden. ETH-Studenten werden im Verlaufe ihrer Ausbildung sowie später im Berufsleben oft in Projekten arbeiten und selbst Projekte führen dürfen. Gute Projektmanagement-Fähigkeiten sind eine grundlegende Notwendigkeit für persönlichen und unternehmerischen Erfolg.
Das Ziel der Vorlesung ist die Vermittlung von vertieften Kenntnissen über Modelle und Methoden der Projektführung unter Einbezug von Anwendungsaspekten.
InhaltDarstellung typischer Herausforderungen im Projektgeschehen. Ablaufmodelle zur Gestaltung des Projektvorgehens. Modelle der institutionellen Projektorganisation. Stakeholderanalyse. Einbindung externer Beteiligter. Projektplanung (Projektstruktur, Terminplanung, Ressourcenplanung, Kostenplanung, Risiko). Projektkontrolle. Die Bedeutung von PC-Tools für die Projektsteuerung, Projektinformation und -administration. Agile Methoden (am Beispiel von SCRUM, u.ä.)
SkriptNein.
Die Folien sowie weitere Unterlagen sind ungefähr eine Woche vor den Vorlesungen auf Moodle verfügbar.
  •  Seite  1  von  2 Nächste Seite Letzte Seite     Alle