052-1151-20L  Entwurf V-IX: Neue Stadtlandschaften - Brennpunkte urbaner Verdichtung (M. Brakebusch)

SemesterHerbstsemester 2020
DozierendeM. Brakebusch Geser
Periodizitätjedes Semester wiederkehrende Veranstaltung
LehrspracheDeutsch
KommentarDie Belegung unter myStudies ist erst nach der Zuteilung der Entwurfsklasse am Schluss der internen Einschreibung am D-ARCH möglich (s. Link).

Eine Benotung des Entwurfs am Semesterende erfolgt ausschliesslich aufgrund der per Stichtag, 3. November 2020, 24:00 Uhr, dokumentierten Belegungsliste.

Letzter Termin zum Löschen/Belegen der Lehrveranstaltung Entwurf: 3.11.2020, 24:00 Uhr.


KurzbeschreibungDas globale Phänomen des Temperaturanstieges in Folge des Klimawandels erfordert, basierend auf den lokalen Konditionen, individuelle Lösungen für den sich immer stärker erhitzenden und verdichteten Stadtraum. Vorgestellte Programme zur Hitzeminderung beschreiben Handlungsfelder und -ansätze, die punktuell gedacht sind und an den politisch administrativen Grenzen verbleiben.
Lernziel- Analysieren der landschaftlichen Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Stadt
- Erlernen der Grundlagen stadtklimatischer Planung
- Entwickeln eines spezifischen Vokabulars (Begrifflichkeiten) im Bereich der Landschaftsarchitektur
- Erarbeiten eines städtebaulichen/ landschaftsarchitektonischen Projektes
InhaltDer Föderalismus der Schweiz führt aber zu einer flächendeckenden Besiedlung des Schweizer Mittellandes, dessen Ausdehnung durch die Geomorphologie der Schweiz mit den Gebirgszügen des Juras und der Alpen gegeben ist. Von Osten nach Westen erstrecken sich die drei Metropolitanräume Genf, Basel und Zürich, die neben ihrer städtebaulichen Verdichtung, auch den grössten errechneten Temperaturanstieg aufweisen.

Im Entwurfsstudio Neue Stadtlandschaften loten wir mit Hilfe von kartographischen und statistischen Erhebungen, digital und analog, die Grenzen der einzelnen Metropolitanräume in Bezug auf ihre mögliche Verdichtung und Kühlung aus. In diesem Herbstsemester starten wir im Osten mit dem Metropolitanraum Zürich und folgen im Frühlingssemester mit einer zweiten Tiefenbohrung in Basel.
Einer dreiwöchigen Analysephase in Gruppenarbeit, bei der durch Experten Wissen und Werkzeuge im Bereich des Stadtklimas und der GIS-Anwendung vermittelt werden, folgt die räumlich wertende Synthesephase im gemeinsamen Workshop. Diese hat das Ziel einen eingrenzbaren Handlungsraum/räume für den anschliessenden Entwurf zu lokalisieren. Nach der Seminarwoche startet die individuelle Bestimmung des eigenen Perimeters für den städtebaulichen, landschaftsarchitektonischen Entwurf. Dabei vermitteltes fachspezifisches Vokabular und Wissen helfen im Diskurs mit den Lehrenden über die eigenen Ideen für den Ort und seine landschaftsarchitektonische Ausformulierung zu sprechen.
Voraussetzungen / BesonderesEinzel- und Gruppenarbeit, davon 3 bis 4 Wochen Gruppenarbeit.
Keine Extrakosten.