Maria Christina Härdi-Landerer: Katalogdaten im Herbstsemester 2018

NameFrau Dr. Maria Christina Härdi-Landerer
E-Mailmariaha@retired.ethz.ch
DepartementUmweltsystemwissenschaften
BeziehungDozentin

NummerTitelECTSUmfangDozierende
751-1010-00LWissenschaftliches Arbeiten Teil II: Wissenschaftliches Schreiben Belegung eingeschränkt - Details anzeigen 2 KP4GR. Kölliker, M. Barthel, P. C. Brunner, A. K. Gilgen, M. C. Härdi-Landerer, J. Helfenstein, A. Hofmann, A. Oberson Dräyer, E. A. Pérez Torres, B. Studer, D. J. Wüpper
KurzbeschreibungDie Studierenden kennen die Grundlagen und die Konventionen des wissenschaftlichen Schreibens in den Naturwissenschaften, können wissenschaftliche Literatur suchen und verwalten sowie wissenschaftliche Publikationen analysieren. Sie setzen das Gelernte beim Schreiben eines eigenen Textes um.
LernzielDie Studierenden kennen die Grundlagen und die Konventionen des wissenschaftlichen Schreibens in den Naturwissenschaften. Sie setzen das Gelernte beim Schreiben eines kritischen Literaturberichtes zu einem agrarwissenschaftlichen Thema ihrer Wahl um. Die Lehrveranstaltung bereitet die Studierenden auf weitere schriftliche Arbeiten im Studium der Agrarwissenschaften vor, beispielsweise auf die Bachelor-Arbeit.
SkriptEs wird ein Skript abgegeben.
Voraussetzungen / BesonderesDie Note für die LV Wissenschaftliches Arbeiten (Teil I: Grundlagen (WiA) und
Teil II: Wissenschaftliches Schreiben (WiSch)) setzt sich aus den Leistungen der Lehrveranstaltungen im
4. und 5. Semester zusammen. Die Note für WiSch (5. Sem.) zählt zu 80% zur Gesamtnote und setzt
sich zusammen aus der Note für den kritischen Literaturbericht (80%), der Abgabe der beiden Peer-
Feedbacks (je 5%) und der Einhaltung der beiden Deadlines (Abgabe Gliederungsentwurf und Abgabe
Literaturbericht (je 5%))
751-6101-00LAnatomie und Physiologie von Mensch und Tier I2 KP2VM. C. Härdi-Landerer, S. E. Ulbrich
KurzbeschreibungVermittlung von Grundkenntnissen der Physiologie und Anatomie von Mensch und Tier. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Verständnis der Zusammenhänge zwischen Morphologie und Funktion des Organismus, insbesondere der landwirtschaftlichen Nutztiere. Dies wird durch die Besprechung von Funktionskreisen gefördert. Die Vorlesung ist in zwei auf einander aufbauende Teile gegliedert.
LernzielDie Lehrveranstaltung befähigt die Studierenden grundlegende Funktionen des Organismus zu verstehen und pathophysiologische Zusammenhänge nachvollziehen zu können.
751-6121-00LRegulationsphysiologie Information 2 KP2VS. E. Ulbrich, M. C. Härdi-Landerer, S. Thanner
KurzbeschreibungHormone und Zytokine spielen als Signalmediatoren eine besondere Rolle bei der Regulation der Homöostase von Körperfunktionen (Flüssigkeits-, Temperatur-, Energie-Homöostase, Immunität). Insbesondere im Zusammenhang mit pathologischen Konstellationen (Fieber, Stress, metabolische Imbalance, Schmerzen) wird diese komplexe Funktion verständlich. Vermittlung von Methoden zur Hormonanalytik.
LernzielDie Studierende werden verstehen, wie physiologische Entgleisungen entstehen und diese die am häufigsten vorkommenden gesundheitlichen Probleme in der Tierhaltung verursachen (Kälberdurchfall, Milchfieber, Ketose, Stress, Schmerz). Auf Grund des erlernten Wissens über das Zusammenwirken von humoralen und neuronalen Regelkreisen können Sie die Wirksamkeit von Einflussfaktoren und möglichen Präventionsmassnahmen beurteilen. Neben dem Vorlesungsteil ergänzen unterschiedliche Lehrmitteln wie Praxispublikationen, Expertenchats und wissenschaftliche Texte die Studierenden im eigenständigen, problemorientierten Erlernen und Bearbeiten von konkreten Fragestellungen aus Problemkreisen der Tierhaltung.
751-6501-00LRuminant Science (HS)4 KP4GK. Giller, M. C. Härdi-Landerer, R. Mandel, E. Mandel, U. Witschi
KurzbeschreibungDie Lehrveranstaltung vermittelt die wissenschaftliche Grundlage der zentralen Aspekte von Reporoduktion, Tierhaltung und Ernährungsphysiologie der Wiederkäuer und ihrer Bedeutung für Tierwohl, Produktequalität, Zuchtprogramme und Biolandbau. Die Wissensvermittlung beinhaltet interdisziplinäre und disziplinäre Teile, webbasiertes Lernen und Selbststudium.
LernzielAm Ende der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage, auf Basis eines umfassenden Verständnisses der zugrunde liegenden Mechanismen, ihre Kenntnisse in verschiedenen Gebieten der Wiederkäuerwissenschaften anzuwenden. Sie können die besten Strategien für Zuchtprogramme, Rationengestaltung, Grundfutterqualität, Tiergesundheit und -wohl usw. entwickeln und empfehlen. Sie sind ausgebildet, sowohl interdisziplinäre als auch disziplinäre Forschung auf höchstem Niveau zu betreiben. Die Veranstaltung Ruminant Science (FS), welche im Frühjahrssemester angeboten wird, hat einen ähnlichen Aufbau in seiner Struktur, ist aber inhaltlich komplementär.
InhaltGebiete (Kontaktstunden)
- Einführung: 2 h
- Spezialthemen: 12 h
- Lahmheit
- Fruchtbarkeit bei Kühen
- Futteraufnahme beim Wiederkäuer
- Disziplinäre Themen: 36 h
- Haltung von Wiederkäuern: 16 h
- Ernährungsphysiologie beim Wiederkäuer: 10 h
- Fortpflanzungsbiologie beim Wiederkäuer: 8 h
- Vorlesungen gehalten von den Studierenden: 4 h

Zusammenfassend:
- Kontaktstunden: 52 h
- Selbststudium im Semester: 30 h (speziell zur Vorbereitung der interdisziplinären Kurse und der eigenen Vorlesung)
- Selbststudium in den Semesterferien: 38 h
Total: 120 h
SkriptSkripte, Links und andere Unterlagen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bereitgestellt
LiteraturInformation zu Büchern und anderen Literaturstellen werden während der Lehrveranstaltung bekanntgegeben.
Voraussetzungen / BesonderesEine Besonderheit dieses Fachs ist, dass es erstmalig versucht, die nutztierwissenschaftlichen Disziplinen zusammenzubringen. Dabei wird besonderer Wert auf interdisziplinäre Schwerpunktthemen und neue Lehrformen gelegt. Gleichzeitig wird aber der Kernstoff in den zentralen Gebieten vermittelt.

Das Gebiet der Wiederkäuerwissenschaften wird auch Teil des Frühjahrssemester sein (Spezialthementage: Wiederkäuer im Biolandbau, Wiederkäuer in den Tropen, Mastitis; disziplinäre Gebiete: Rinder-, Schaf- und Ziegenzucht, Krankheiten und Prophylaxe beim Wiederkäuer, Ernährung der Wiederkäuer und Umwelt). Beide Lehrveranstaltungen sind allerdings unabhängig voneinander organisiert.

Bedingungen für eine erfolgreiche Teilnahme: Basiswissen in Nutztierwissenschaften aus dem Bachelor ist erwünscht. Um den Minor in Wiederkäuerwissenschaften ohne Nutztierwissenschaftshintergrund absolvieren zu können, braucht es eine realistische Selbsteinschätzung im Hinblick auf die Notwendigkeit von zusätzlichem Selbststudium (z.B. mit geeigneten Bachelorkursen, die dann als optionale Masterkurse gezählt werden könnten). Der Umfang hängt davon ab, wieviele Tierwissenschaftskurse bereits im Bachelor absolviert wurden.

Die Leistungskontrolle wird aus folgendem bestehen:
- eine eigene Vorlesung
- eine mündliche Schlussprüfung, bei der der Schwerpunkt auf das Verstehen der Grundzusammenhänge und weniger auf spezifische Details gelegt wird.
751-6601-00LPig Science (HS)2 KP2VE. Mandel, M. C. Härdi-Landerer
KurzbeschreibungDas Ziel dieser Vorlesung ist, grundlegendes wissenschaftliches Wissen über wichtige Aspekte im Zusammenhang von Schweinehaltung, -verhalten und -gesundheit, -fütterung und -zucht zu erwerben.
LernzielDie Studierenden
- verstehen die komplexen Beziehungen zwischen Verhalten und Tierhaltung, Gesundheitsmanagement und Ernährung, Produktqualität, Zucht und Vermehrung
- lernen interdisziplinäre und disziplinäre Forschung zu verstehen
- sind in der Lage, publizierte Forschungsergebnisse kritisch zu analysieren
- sind in der Lage, mündlich und schriftlich wissenschaftliche Ergebnisse zu präsentieren
InhaltFolgende Hauptthemen werden behandelt:

HS
- Verhalten und Haltung: Natürliches Verhalten, Ansprüche an die Haltung, haltungsbedingte Verhaltensstörungen, Design und Konstruktion von Haltungssystemen, welche den Ansprüchen an das Tierwohl und der Gesetzgebung entsprechen, Tierwohl Monitoring, ökologischer Landbau.
- Tiergesundheit und Krankheiten: Tierhygiene, Immunologie/Impfungen, metabolische Krankheiten, Durchfall, Thermoregulierung, wichtige Infektionen und Prophylaxe.
- Abschlussprüfung (Wissenschaftliches Poster & Prüfung)

FS
- Genetik: Zuchtsysteme, Reproduktionstechniken, Leistungsprüfung und Zuchtwertschätzung, etc.
- Ernährung des Schweins: Futterverzehr, Wachstum, Metabolismus und Verdauung bei verschiednen Wachstumsstadien, Bedarf an Energie und spezifischen Bedürfnissen, Fütterungssysteme, Umweltaspekte, eFeed und Futtermitteldatenbank.
- Tierschutzkontrollen (Schlachthof)
- Abschlussprüfung (Vortrag & Prüfung)

Zusätzlich werden 2-3 Exkursionen (1 HS, 1-2 FS) durchgeführt.
SkriptUnterlagen werden individuell von den Dozierenden abgegeben.
LiteraturSpezifische Literatur wird individuell von den Dozierenden angegeben.
Voraussetzungen / BesonderesDie VL korrespondiert mit der VL Ruminant Science; Grundwissen in Tiergesundheit, Angewandter Ethologie und Tierschutz,Tierernährung und Tierzucht sind von Vorteil.

Die VL wird auf English und Deutsch gehalten.