Suchergebnis: Katalogdaten im Frühjahrssemester 2015

Agrarwissenschaft Master Information
Vertiefungen
Vertiefung in Animal Science
Disziplinäre Kompetenzbereiche
Ruminant Science
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-6502-00LRuminant Science (FS) Information W+4 KP4GM. Kreuzer, M. C. Härdi-Landerer, S. Marquardt, S. Neuenschwander, C. Soliva
KurzbeschreibungDie Lehrveranstaltung vermittelt die wissenschaftlichen Grundlagen der zentralen Aspekte beim Wiederkäuer zu Rind-, Schaf- und Ziegenzucht, Krankheiten und dem Wechselspiel von Tierernährung und Umwelt. Aspekte von Biolandbau und tropischer Tierhaltung sind Bestandteil des Fachs. Die Wissensvermittlung beinhaltet interdisziplinäre und disziplinäre Teile, webbasiertes Lernen und Selbststudium.
LernzielAm Ende der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage, auf Basis eines umfassenden Verständnisses der zugrundeliegenden Mechanismen, ihre Kenntnisse in verschiedenen Gebieten der Wiederkäuerwissenschaften anzuwenden. Sie können die besten Strategien für Gross- und Kleinwiederkäuer, für die Erhaltung der Tiergesundheit und die Krankheitsprophylaxe, für umweltfreundliche Tierernährung usw. entwickeln und empfehlen. Sie sind ausgebildet, sowohl interdisziplinäre als auch disziplinäre Forschung auf höchstem Niveau zu betreiben. Die Veranstaltung Ruminant Science (HS), welche im Herbstsemester angeboten wird, hat einen ähnlichen Aufbau in seiner Struktur, ist aber inhaltlich komplementär.
InhaltInhalt: FS
Gebiete (Kontaktstunden)
- Einführung
- Interdisziplinäre Themen: 12 h
- Wiederkäuer im Biolandbau
- Tropische Wiederkäuersystems
- Mastitis
- Disziplinäre Themen: 36 h
- Rinder-, Schaf- und Ziegenzucht: 12 h
- Krankheiten und Prophylaxe beim Wiederkäuer: 12 h
- Ernährung der Wiederkäuer und Umwelt (incl. allgemeine Einführung): 12 h
- Vorlesungen gehalten von den Studierenden: 4 h
Zusammenfassend:
- Kontaktstunden: 52 h
- Selbststudium im Semester: 30 h (speziell zur Vorbereitung der interdisziplinären Kurse und der eigenen Vorlesung)
- Selbststudium in den Semesterferien: 38 h
Total: 120 h
SkriptSkripte, Links und andere Unterlagen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bereitgestellt.
LiteraturInformation zu Büchern und anderen Literaturstellen werden während der Lehrveranstaltung bekanntgegeben.
Voraussetzungen / BesonderesEine Besonderheit dieses Fachs ist, dass es erstmalig versucht, die nutztierwissenschaftlichen Disziplinen zusammenzubringen. Dabei wird besonderer Wert auf interdisziplinäre Schwerpunkte und neue Lehrformen gelegt. Gleichzeitig wird aber der Kernstoff in den zentralen Gebieten vermittelt.

Das Gebiet der Wiederkäuerwissenschaften wird auch Teil des Herbstsemesters sein (interdisziplinäre Themen: Lahmheit, Fruchtbarkeit von Kühen, Futteraufnahmedisziplinäre Gebiete: Tierhaltung, Angewandte Fortpflanzungsbiologie, Ernährungsphysiologie beim Wiederkäuer). Beide Lehrveranstaltungen sind allerdings unabhängig voneinander organisiert.

Bedingungen für eine erfolgreiche Teilnahme: Basiswissen in Nutztierwissenschaften aus dem Bachelor ist erwünscht. Um den Minor in Wiederkäuerwissenschaften ohne Nutztierwissenschaftshintergrund absolvieren zu können, sind zwei Kreditpunkte für ein vorangängiges Selbststudium vorgesehen, was als notwendig erachtet wird um, den Minor zu bestehen. Eine realistische Selbsteinschätzung zur Notwendigkeit eines solchen Selbststudiums ist für diejenigen Studierenden empfohlen, die sich im Bachelor auf Agrar- und Ressourcenökonomie spezialisiert haben. Der notwendige Aufwand zu diesem Selbststudium hängt vom Umfang ab, in dem nutztierwissenschaftliche Lehrveranstaltungen im BSc belegt worden sind.

Die Leistungskontrolle wird aus folgendem bestehen:
- eine eigene Vorlesung
- eine interdisziplinäre, mündliche Schlussprüfung, bei der der Schwerpunkt auf das Verstehen der Grundzusammenhänge und weniger auf spezifische Details gelegt wird.
Non-Ruminant Science
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-6602-00LPig Science (FS)W+3 KP2GG. Bee, E. Hillmann, S. Neuenschwander
KurzbeschreibungDas Ziel dieser Vorlesung ist, grundlegende Kenntnisse über Genetik, Ernährung, Krankheiten und Schlachtung und deren Auswirkungen auf Produktequalität, Tierwohl und Wirtschaftlichkeit beim Schwein zu vermitteln.
LernzielDie Studierenden
- verstehen die komplexen Beziehungen zwischen Ernährung, Schlachtung, Produktequalität, Zucht und Vermehrung, Gesundheitsmanagement und Tierhaltung sowie die dazugehörigen ökonomischen Aspekte und.
- sind in der Lage, publizierte Forschungsergebnisse kritisch zu analysieren
- sind in der Lage, eine wissenschaftliche Arbeit mündlich zu präsentieren
InhaltNach einer Einführung (Ziel der Veranstaltung, Organisation, Programm, Studentenarbeit & Evaluation) werden jeweils pro Doppelstunde folgende für die Schweinehaltung relevanten Themen präsentiert:
- Schweine-Fütterung
- Fleischqualität
- Schlachtung
- SGD (Schweinegesundheitsdienst)
- Schweinezucht
- ökonomische Aspekte der Schweinehaltung
- ggfs. Präsentation von aktuell laufenden Dissertationen im Bereich Schwein
- Erarbeiten eines Vortrages zu einem selbstgewählten Thema
SkriptUnterlagen werden individuell von den Dozierenden abgegeben.
LiteraturSpezifische Literatur wird individuell von den Dozierenden angegeben.
751-6802-00LPoultry ScienceW+2 KP1GR. Messikommer, R. Zweifel
KurzbeschreibungDas Ziel der Vorlesung ist es, grundlegendes wissenschaftliches Wissen über Genetik, Physiologie, Ernährung, Tiergesundheit und Krankheiten und deren Auswirkungen auf die Umwelt, Produktqualität, Haltung, Tierwohl und Zuchtprogramme beim Geflügel zu vermitteln.
LernzielDie Studierenden
- verstehen die komplexen Beziehungen zwischen Ernährung, Produktqualität, Zucht und Vermehrung, Gesundheitsmanagement, Krankheiten und Tierhaltung sowie die verschiedenen Produktionssysteme mit den dazugehörigen ökonomischen und umweltrelevanten Aspekten und der nachhaltigen Nutzung der Ressourcen.
- lernen interdisziplinäre und disziplinäre Forschung durchzuführen
- sind in der Lage, publizierte Forschungsergebnisse kritisch zu analysieren
- sind in der Lage, mündlich und schriftlich wissenschaftliche Berichte zu präsentieren
InhaltIn je zwei Doppelstunden werden die Geflügelernährung und Geflügelgesundheit/Krankheiten diskutiert.
Zusätzlich zu den Vorlesungen an der ETH finden am Aviforum in Zollikofen zwei Tage lang extern Kurse statt. Die vom Aviforum und BVET geführten Kurse beinhalten für die Geflügelhaltung relevante Themen und ermöglichen zudem immer einen Einblick in die aktuellen praktischen Forschungsfragen und Versuche vor Ort.

Aviforum:
Begrüssung, Geflügelproduktion national und international, Eier- und Geflügelfleischproduktion in der Schweiz, Organisationen & Arbeitsteilung, Einfluss der Grossverteiler, Rahmenbedingungen, Produktionsformen, Gute Herstellungspraxis, Eiersortierung, -verarbeitung, -lagerung, Produktqualität, Lebensmittelgesetzgebung, Produktionsplanung und Wirtschaftlichkeit.
Rassen, Genreservoirs, Hybridzucht, Organisationen und Hybriden, Hygienekonzept und Haltungsanforderungen, Beurteilung der Haltung, Praktische Exterieurbeurteilung, Leistungsprüfungen, Geflügelmast praktisch: aktuelle Versuchsfragen, Aufzucht und Eiproduktion praktisch: aktuelle Versuchsfragen

BVET:
Herkunft des Huhnes, Wildleben, Habitat, Wildhuhn => Funktionsbereiche Haltungssystem, Anatomie, Normalverhalten, Entwicklung Alternativen, Mastgeflügel (alles ohne Markt, Import, Wirtschaftlichkeit)
SkriptUnterlagen werden individuell von den Dozierenden abgegeben
LiteraturSpezifische Literatur wird individuell von den Dozierenden angegeben.
Livestock in the World Food System
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-7702-00LTropical Animal Genetics and BreedingW+1 KP1VM. Goe
KurzbeschreibungDer Kurs gibt eine Uebersicht über die Tierzucht und die Tiergenetik in den Tropen mit Schwerpunkt auf extensiver Tierproduktion. Das Gebiet umfasst Elemente von verschiedenen Zuchtprogrammen sowie Management und Erhaltung tiergenetischer Ressourcen.
LernzielVorlesungen und Uebungen vermitteln den Studierenden ein grundlegendes Verständnis der Tiergenetik und Tierzucht in den Tropen.
SkriptUnterlagen werden zu Beginn des Kurses abgegeben. Ausgewählte Bücher und weiter benötigte Literatur werden während der Vorlesung bekanntgegeben.
752-2302-00LMilk Science Information W+1 KP1VJ. Berard, C. Lacroix, L. Meile
KurzbeschreibungDie Lehrveranstaltung vermittelt Kenntnisse zu Bildung und Zusammensetzung der Milch und ihren Einflussfaktoren. Weiterhin werden Details zu hygienischen und mikrobiellen Problemen von Milch und Milchprodukten, sowie die Grundlagen zur Verarbeitung zu Milchprodukten vorgestellt und diskutiert. Der Kurs ist vom Konzept her an der Filiére agroalimentaire orientiert.
LernzielAm Ende der Lehrveranstaltung haben die Studierenden einen umfassenden Überblick über Milch und wichtige Milchprodukte erhalten und dies aus agrarwissenschaftlicher und lebensmittelwissenschaftlicher Sicht. Auf diese Weise erwerben sie die Kompetenz in diesem fachübergreifenden Gebiet, eine Voraussetzung für die effiziente Zusammenarbeit von Milcherzeugern, -verarbeitern und -verbrauchern.
InhaltGebiete (Kontaktstunden)
- Milchbildung und –zusammensetzung (Michael Kreuzer): 4 h
- Hygienische Aspekte von Milch und Milchprodukten (Leo Meile): 6 h
- Milchverarbeitung (Christophe Lacroix): 4 h
Total Kontaktstunden: 14 h
Selbststudium innerhalb des Semesters: 16 h (insbesondere zur Prüfungsvorbereitung)
SkriptSkripte, Links und andere Unterlagen werden von jedem Dozierenden zu Beginn seines Teils der Lehrveranstaltung bereitgestellt. Zudem kann mittels Moodle im "Kurs Nutztierwissenschaften" ein ausführliches, deutsches Skript für den Teil von M. Kreuzer heruntergeladen werden. Die Zugangsdaten werden per e-mail mitgeteilt.
LiteraturInformation zu Büchern und anderen Literaturstellen werden während der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
Voraussetzungen / BesonderesEine Besonderheit dieser Lehrveranstaltung ist, dass sie von Dozierenden aus den Gebieten der Agrar- und der Lebensmittelwissenschaften gestaltet wird, und beabsichtigt, beide Gebiete zu integrieren und eine klare Demonstration dieser bedeutsamen Dualität für die Erzeugung hochqualitativer und sicherer Milchprodukte zu bieten.

Die Lehrveranstaltung ist fester Bestandteil des Minors in Food Quality and Safety für Studierende des Masters in Agrarwissenschaften. In diesem Master ist sie auch optional für den Major in Animal Science, und kann von Studierenden mit Majors in Crop Science oder in Food & Resource Economics als Wahlfach gehört werden. Zum Besuch der Lehrveranstaltung ist keine spezifische Qualifikation erforderlich.

Die Leistungskontrolle besteht aus einer 60-minütigen schriftlichen Schlussprüfung nach dem Prinzip „Open Books“ (d.h. es können alle Unterlagen in die Prüfung mitgenommen werden).
752-5106-00LFleischtechnologie Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Voraussetzung: erfolgreiche Abschluss der Lerneinheiten "Qualität tierischer Produkte" (751-7800-00L im FS).
W+1 KP1GD. Suter, M. Kreuzer
KurzbeschreibungIm Zentrum dieser Lehrveranstaltung steht das Verständnis der Verfahren und Qualitätsanforderungen bei der Fleischverarbeitung. Die Basis dafür ist eine moderne Fleischtechnologie auf allen Stufen der Verarbeitung. In Blockkursform werden diese Vorgänge in der Praxis demonstriert, während der theoretische Hintergrund dazu in begleitenden Vorlesungen vermittelt wird.
LernzielDer Kurs Fleischtechnologie soll den Studenten einen wirklichkeitsnahen Einblick, sowohl theoretisch wie auch praktisch, in einen Fabrikationsbetrieb sowie in die hygienisch und technologisch vielseitige Fleischgewinnung und -verarbeitung vermitteln. Der Kurs findet auf Deutsch statt.
InhaltBlockkurs Fleischtechnologie
- Vorlesungen: Einführung in die Fleischwirtschaft und Schlachtviehvermarktung (Landesversorgung, Marktgeschehen, Organisationen, Preis- und Qualitätsmerkmale). Technik und Hygiene des Schlachtvorganges (Geflügel, Schweine, Grossvieh). Fleischqualität und Fleischwarensorten. Fleisch- und Fleischwarentechnologien (Handwerk und Industrie). Aspekte der Fleisch- und Fleischwaren - Mikrobiologie und -Hygiene. Fleischchemie. Molekularbiologische Aspekte (Tierartbestimmung, BSE). Gesetzgebung und Produktehaftpflicht im Bereich Fleisch und Fleischwaren.
- Praktische Uebungen: Kalbs- und Schweine-Zerlegung. Stückbenennung und -verwendung. Herstellung verschiedener Fleischwaren.
- Exkursion: Besuch eines Grossbetriebs mit Schweineschlachtung und Produktion sowie eines Geflügelschlachthofes unter fachlicher Leitung.
SkriptVorhanden, wird stundenweise verteilt.
LiteraturFleisch, Technologie und Hygiene der Gewinnung und Verarbeitung; Verlag Eugen Ulmer 1988. ISBN 3-8001-2135-2
Fleischtechnologie; Behr's Verlag1996 ISBN 3-86022-188-4
Voraussetzungen / BesonderesBesonderes zum Besuch der Veranstaltungsteile der Lerneinheit „Fleischtechnologie“:

Die Lehrveranstaltung „Qualität tierischer Produkte“ ist Voraussetzung für die Belegung des Blockkurses.

- Der Blockkurs Fleischtechnologie findet in Spiez (Ausbildungszenter für die Schweizer Fleischwirtschaft) und in Courtepin nach Ende des Frühjahrssemester statt.
Animal Health and Genetics
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-6212-00LAngewandte Zuchtwertschätzung für NutztiereW+1 KP1GC.  Baes
KurzbeschreibungMethoden zur praktischen Zuchtwertschätzung in Nutztierpopulationen werden an kleinen Zahlenbeispielen erörtert und geübt. Anwendungen in der praktischen Schweine- und Rindviehzucht werden in Gastlektionen vorgestellt.
LernzielDie Studierenden kennen die wichtigsten Methoden, die bei der Zuchtwertschätzung in Nutztierpopulationen Verwendung finden. Sie sind in der Lage, diese Methoden an einfachen Beispielen anzuwenden.
Inhalt- Selektionsindex und BLUP
- Das BLUP-Mehrmerkmals-Tiermodell
- Zuchtwertschätzung mit maternalen Effekten
- Random Regression und das Testtagsmodell
- Gastlektionen zur praktischen Zuchtwertschätzung beim Schwein und beim Rind
SkriptKopien der verwendeten Folien werden auf dem Netz zur Verfügung gestellt.
LiteraturWird in der Vorlesung bekannt gegeben.
751-6111-00LPhysiology and Pathophysiology in Selected Organ Systems
Findet dieses Semester nicht statt.
W+2 KP1VS. E. Ulbrich
KurzbeschreibungDiese Lehrveranstaltung vermittelt vertiefende Kenntnisse der Entstehung von Krankheiten und deren Auswirkungen auf die verschiedenen Organsysteme. Im Mittelpunkt steht dabei das Verständnis der Mechanismen, sowie Abweichungen von ihrer normalen Funktion, welche zu Einschränkungen und Krankheiten führen.
LernzielAm Ende dieser Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage, Zusammenhänge zwischen Krankheiten, ihren Uraschen, Symptomen und Auswirkungen zu erkennen und verstehen. Sie sind befähigt, dieses Wissen auf neue, ihnen unbekannte Krankheiten zu Übertragen und Folgerungen für Therapie und Prophylaxe zu ziehen.
751-7406-00LCurrent Problems of Herd Health and ManagementW+1 KP1SM. C. Härdi-Landerer
KurzbeschreibungDiese Lehrveranstaltung behandelt aktuelle Probleme der Tiergesundheit und Tierhaltung. Dabei fliessen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, gesetzliche Aspekte, wie auch in der Praxis gegebene Möglichkeiten mit ein.
LernzielDie Studierenden sind informiert über in der Tierhaltung aktuelle Themen und sind fähig, selbständig zu recherchieren und mit fundierten Beiträgen ein Thema zu diskutieren.
751-6220-00LFunktionale Genomanalyse in der TierphysiologieW2 KP2GS. E. Ulbrich, S. Bauersachs
KurzbeschreibungIn dieser LV werden die Grundlagen der Funktionalen Genomanalyse vermittelt. Die Themengebiete umfassen die Bereiche Transkriptomik, Proteomik und Epigenetik und ihre Bedeutung für die Forschung im Nutztierbereich. Besonderer Wert wird dabei auf die Vermittlung von Kenntnissen der entsprechenden aktuellen Methoden und Technologien gelegt sowie auf zukünftige Trends.
LernzielMit diesen Kenntnissen sollen die Studierenden befähigt werden, den potentiellen Einfluss der Omics-Technologien auf die Forschung im Rahmen der Tierphysiologie und Tiergenetik sowie die potentiellen Auswirkungen auf die zukünftige Tierproduktion einzuschätzen. In Bezug auf die Agrarwissenschaften werden aktuelle publizierte Studien im Bereich der Reproduktionsbiologie besprochen.
InhaltEin Schwerpunkt der LV sind Anwendungen der Next-Generation Sequencing-Technologie, wie beispielsweise RNA sequencing (RNA-Seq), Small RNA-Seq, Methyl-Seq und ChIP-Seq. Im Bereich Proteomik werden die Grundlagen der Methoden zur Proteomanalyse, wie z.B. 2D-Gel-basierte und massenspektrometrische Verfahren behandelt. Ein wichtiger Punkt der Vorlesung und des anschliessenden Praktikums ist die bioinformatische Datenauswertung. Dabei werden grundlegende Prinzipien und Auswertungsstrategien besprochen sowie einfache Auswertungen im Praktikum durchgeführt.
LiteraturEine Auswahl an Übersichtsartikeln wird zu Beginn der Veranstaltung zur Verfügung gestellt.
Voraussetzungen / BesonderesGrundlagen der Molekularbiologie
751-6122-00LLaktationsphysiologieW2 KP2GS. E. Ulbrich, R. Bruckmaier
KurzbeschreibungIm Rahmen der Lehrveranstaltung Laktationsphysiologie lernen die Studierenden die detaillierten Vorgänge kennen, die zur Milchbildung und Milchabgabe im Rahmen der Laktation bei Säugetieren, insbesondere bei Nutz- und Wildtieren, führen.
LernzielZiel der Vorlesung ist das Verständnis der komplexen Funktion der Laktation. Mit den erworbenen Kenntnissen werden die Studierenden befähigt, das Potential und die Problematiken zu beurteilen und weiterzuentwickeln, die sich in der Tierproduktion im Rahmen der Milchproduktion ergeben.
InhaltDie interaktive Vorlesung, die durch zwei Praktikumstage komplementiert wird, ermöglicht den Studierenden die detaillierten Vorgänge kennenzulernen, die zur Milchbildung und Milchabgabe bei Säugetieren führen.
Dazu gehören das grundlegende Verständnis der Entwicklung und Funktionsstadien der Milchdrüse und ihre Bedeutung für die verschiedenen Nutztierspezies und den Menschen als Nahrungsmittel. Auch werden hormonelle Veränderungen, die sich während der unterschiedlichen Phasen der Laktation einstellen, eingehend erörtert. Zudem werden Techniken des Milchentzugs in Vorlesung und Praktikum diskutiert und die mitunter herausfordernde Interaktionen zwischen Melktechnik und Tier thematisiert.
SkriptDen Studierenden werden die Folien der Vorlesung als pdf zeitnah bereitgestellt.
LiteraturF. Döcke, "Veterinärmedizinische Endokrinologie"
Voraussetzungen / BesonderesVorraussetzung:
Die Vorlesung "Endokrinologie und Reproduktionsbiologie" (751-6113-00L, findet im HS statt) eignet sich als sehr gute Vorbereitung und Ergänzung zur "Laktationsphysiologie".
Termine:
Die genauen Termine insbesondere für die stattfindenden Praktika werden beim ersten Termin nach gemeinsamer Absprache festgelegt.
Methodische Kompetenzbereiche
Methods in Animal Sciences
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-7512-00LPraktikum angewandte EthologieW+2 KP3GE. Hillmann
KurzbeschreibungDie Lehrveranstaltung vermittelt anhand von in Kleingruppen konzipierter Projekte die Grundlagen zur Durchführung wissenschaflticher Untersuchungen im Bereich Nutztierethologie. Dies umfasst Planung, Methodik und Durchführung, Auswertung und Präsentation.
LernzielAm Ende der Lehrveranstaltung kennen die Studierenden den Ablauf und die wichtigsten Schritte eines wissenschaftlichen Projektes. Sie kennen die wichtigsten statistischen Methoden für die Auswertung ethologischer Daten und sind in der Lage, die Ergebnisse graphisch darzustellen, diese in einem kurzen Vortrag zu präsentieren und einen wissenschaftlichen Text über Ihr Projekt zu verfassen. Die erworbenen Grundlagen können von den Studierenden bei künftigen wissenschaftlichen Projekten, wie der Masterarbeit, genutzt werden.
InhaltWährend des fünftägigen Blockkurses an der Agroscope Reckenholz-Tänikon in Tänikon führen die Studierenden in Kleingruppen ein wissenschaftliches ethologisches Projekt durch. Sie erarbeiten am ersten Tag die Fragestellung und Hypothese und nehmen am zweiten und dritten Tag Daten auf, die am vierten Tag statistisch ausgewertet und graphisch dargestellt werden. Am letzen Tag werden alle Projekte präsentiert und diskutiert. Zusätzlich werden in Seminaren Grundlagen zu Hypothesenbildung und Versuchsplanung, zur Methodik ethologischer Datenaufnahme sowie zu problemorientierter Staistik vermittelt. Im Anschluss an den Kurs wird durch die Studierenden über ihr Projekt ein kurzer Bericht in Form einer wissenschaftlichen Arbeit verfasst.
Skriptkeines
LiteraturNaguib M, Methoden der Verhaltensbiologie. 2006, Springer
Voraussetzungen / BesonderesDie Lehrveranstaltung wird voraussichtlich vom 24.-28.8.2015 an der Agroscope in Tänikon durchgeführt. Unterbringung im Gästehaus, Verpflegung im Personalrestaurant (ca. 280.-). Mitzubringen sind wetterfeste, stalltaugliche Kleidung, wenn möglich Laptop.
Vorbesprechung im Frühjahrssemester, Termin nach Absprache.
Anmeldung bis spätestens 31.6.15, Mindestteilnehmerzahl: 4, Maximal 15. Bei Abmeldung nach dem 1.8.2015 muss Kost/Logis dennoch gezahlt werden. Kenntnisse in Statistik/Statistiksoftware (R, SPSS o.ä.) sind von Vorteil.
751-7602-00LAngewandte statistische Methoden in den NutztierwissenschaftenW+1 KP2VC.  Baes
KurzbeschreibungAuffrischen von Matrizenoperationen und Lösen linearer Gleichungssysteme mit Anwendung der verallgemeinerten Inversen. Einführung in die Theorie und Anwendung linearer Modelle: Regression, Modelle mit fixen Effekten (ein Faktor, mehrere Faktoren, Interaktionen), Modelle mit zufälligen Effekten, gemischte Modelle. Übungen mit den Statistikprogrammen R und SAS.
LernzielDie Studierenden sind vertraut mit Matrizenoperationen und dem Lösen linearer Gleichungssysteme. Sie kennen die Möglichkeiten zum Lösen von Systemen linear abhängiger Gleichungen mit der verallgemeinerten Inversen. Sie können lineare Modelle zur Auswertung von Daten aus den Nutztierwissenschaften aufstellen. Sie kennen den Unterschied zwischen fixen und zufälligen Effekten. Sie kennen die Anwendung der Statistikprogrammen R und SAS zum Lösen linearer Modelle und können deren Resultate interpretieren.
Inhalt- Matrixalgebra, lineare Gleichungssysteme, verallgemeinerte Inverse
- Lineare Modelle mit fixen Effekten:
- Regression: einfache lineare, multiple, nichtlineare Regression
- 1-Faktormodell, 2-Faktormodell (ohne und mit Interaktion), Verallgemeinerung
- Lineare Modelle mit zufälligen Effekten, gemischte lineare Modelle
SkriptKopien der verwendeten Folien werden auf dem Netz zur Verfügung gestellt.
LiteraturWird in der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
751-6003-00LTraining Course in Research Groups (Large) Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W+6 KP13PM. Kreuzer, E. Hillmann, S. Neuenschwander, S. E. Ulbrich
KurzbeschreibungKonzeptionelle und methodische Grundlagen der Forschungsarbeiten werden in den tierwissenschaftlichen Gruppen des Instituts für Pflanzen-, Tier- und Agrarökosystem-Wissenschaften vermittelt. Parallel zur Erarbeitung des theoretischen Hintergrunds liegt der Schwerpunkt auf der Integration in die Forschungsgruppen („on job training“) und damit auf der praktischen Anwendung der erworbenen Kenntnisse.
Lernziel- Einführung in die konzeptionellen und methodischen Grundlagen der Forschung.
- Integration der Studierenden in die Forschungsgruppen (on job training)
- Praktische Anwendung der erworbenen Kenntnisse.
InhaltDie Studierenden werden in die Arbeit der Forschungsgruppen integriert und setzen sich dabei mit allen Aspekten der wissenschaftlichen Tätigkeit auseinander. Dazu gehören die Planung (konzeptionell und logistisch), Durchführung (Datenerhebung, Laboranalysen) und Auswertung (Statistik, Darstellung der Daten) von Experimenten ebenso wie die Grundlagen des wissenschaftlichen Schreibens (Ziel: spätere Publikationen, Masterarbeit). Je nachdem, welcher tierwissenschaftlichen Forschungsgruppe des Instituts für Pflanzen, Tier- und Agrarökosystem-Wissenschaften sich die Studierenden anschliessen, sind der Forschungsgegenstand, die Forschungsfragen und das Methodenspektrum unterschiedlich.
SkriptKeines
LiteraturSpezifische Angaben nach dem Entscheid für eine der Forschungsgruppen
Voraussetzungen / BesonderesDie Trainingsplätze in den einzelnen Gruppen sind beschränkt. Frühzeitige Kontaktnahme mit den Gruppenleitern wird sehr empfohlen.
Die Mitarbeit in den Forschungsgruppen beinhaltet häufig auch Arbeiten an Wochenenden.
Der Zeitaufwand ist mit total etwa 180 Stunden anzusetzen. Die Vergabe der 6 Kreditpunkte erfolgt durch die Beurteilung der Mitarbeit anhand von kurzen Präsentationen und Diskussionen in Gruppen-Sitzungen, Verfassen von Kurz-Reports über die durchgeführten Arbeiten etc. Es handelt sich um ein Fach mit nicht-benoteter Semesterleistung.
751-6003-01LTraining Course in Research Groups (Small) Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W+3 KP6PM. Kreuzer, E. Hillmann, S. Neuenschwander, S. E. Ulbrich
KurzbeschreibungKonzeptionelle und methodische Grundlagen der Forschungsarbeiten werden in den tierwissenschaftlichen Gruppen des Instituts für Pflanzen-, Tier- und Agrarökosystem-Wissenschaften vermittelt. Parallel zur Erarbeitung des theoretischen Hintergrunds liegt der Schwerpunkt auf der Integration in die Forschungsgruppen („on job training“) und damit auf der praktischen Anwendung der erworbenen Kenntnisse.
Lernziel- Einführung in die konzeptionellen und methodischen Grundlagen der Forschung.
- Integration der Studierenden in die Forschungsgruppen (on job training)
- Praktische Anwendung der erworbenen Kenntnisse.
InhaltDie Studierenden werden in die Arbeit der Forschungsgruppen integriert und setzen sich dabei mit allen Aspekten der wissenschaftlichen Tätigkeit auseinander. Dazu gehören die Planung (konzeptionell und logistisch), Durchführung (Datenerhebung, Laboranalysen) und Auswertung (Statistik, Darstellung der Daten) von Experimenten ebenso wie die Grundlagen des wissenschaftlichen Schreibens (Ziel: spätere Publikationen, Masterarbeit). Je nachdem, welcher tierwissenschaftlichen Forschungsgruppe des Instituts für Pflanzen, Tier- und Agrarökosystem-Wissenschaften sich die Studierenden anschliessen, sind der Forschungsgegenstand, die Forschungsfragen und das Methodenspektrum unterschiedlich.
SkriptKeines
LiteraturSpezifische Angaben nach dem Entscheid für eine der Forschungsgruppen
Voraussetzungen / BesonderesDie Trainingsplätze in den einzelnen Gruppen sind beschränkt. Frühzeitige Kontaktnahme mit den Gruppenleitern wird sehr empfohlen.
Die Mitarbeit in den Forschungsgruppen beinhaltet häufig auch Arbeiten an Wochenenden.
Der Zeitaufwand ist mit total etwa 90 Stunden anzusetzen. Die Vergabe der 3 Kreditpunkte erfolgt durch die Beurteilung der Mitarbeit anhand von kurzen Präsentationen und Diskussionen in Gruppen-Sitzungen, Verfassen von Kurz-Reports über die durchgeführten Arbeiten etc. Es handelt sich um ein Fach mit nicht-benoteter Semesterleistung.
Project Management and Presentation Skills
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-1000-00LInterdisziplinäre Projektarbeit Information Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Voraussetzung: abgeschlossenes Bachelorstudium!
O3 KP4UB. Dorn, E. Frossard, L. Meile, H. Adelmann, N. Buchmann, C. De Moraes, P. A. Fischer, M. C. Härdi-Landerer, M. Kreuzer, U. Merz, S. Peter, M. Schuppler, M. Siegrist, J. Six, S. E. Ulbrich, A. Walter
KurzbeschreibungDie Studierenden der Agrar- und Lebensmittelwissenschaften erarbeiten in interdisziplinären Teams Lösungen für Probleme, welche ihnen von Projektpartner im Bereich der Nahrungsmittelwertschöpfungskette gestellt werden.
LernzielDie Studierenden kennen
- die Grundlagen des Zeit- und Projektmanagements
- Vorgehensweisen, um Probleme, die ihnen von Projektpartnern gestellt werden, zielorientiert zu lösen.
InhaltDie Studierenden der Agrar- und Lebensmittelwissenschaft erarbeiten in interdisziplinären Teams Lösungen für Probleme, welche ihnen von Projektpartnern entlang der Nahrungsmittelwertschöpfungskette gestellt werden. Die Studierenden präsentieren und diskutieren die Lösungsvorschläge an der Schlussveranstaltung mit den Projektpartnern und verfassen einen schriftlichen Projektbericht.
Voraussetzungen / BesonderesDie Anwesenheit der Studierenden an der Startveranstaltung am 26.2.2015 gemäss speziellem Programm ist Pflicht.
Vertiefung in Crop Science
Disziplinäre Kompetenzbereiche
Cropping Systems
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-4704-00LWeed Science IIW+2 KP2GB. Streit, N. Delabays, U. J. Haas
KurzbeschreibungIm Rahmen eines modernen Unkrautbekämpfungs-Systems werden Kenntnisse zur Unkrautbiologie, -ökologie, die Populationsdynamik, zu Saaten-Unkraut Interaktionen und zu unterschiedlichen Unkrautbekämpfungsmassnamen vermittelt. Unkraut wird als Teil eines Habitats verstanden und nicht bloss als unerwünschte Pflanzen innerhalb einer Saat.
Lernziel
InhaltModern weed management comprises competent knowledge of weed biology, weed ecology, population dynamics, crop-weed-interactions and different measures to control weeds. Weeds are understood to be rather part of a habitat or a cropping system than just unwanted plants in crops. Accordingly, this knowledge will be imparted during the course and will be required to understand the mechanisms of integrated weed control strategies.
751-3604-00LPlant Breeding
Findet dieses Semester nicht statt.
W+3 KP3GA. Hund, B. Boller, C. Grieder, R. Kölliker, B. Studer
KurzbeschreibungSuccessful plant breeding requires knowledge of genetics, the methods to detect genetic variation and to utilize it for selection. The course builds on the course "Pflanzengenetik" and illustrates these basics by means of exercises and practical examples. This will be complemented by lessons in molecular breeding and latest developments in genotyping and phenotyping.
LernzielAt the end of the course you will be able to design, assess and analyze variety test experiments. You will have basic knowledge on phenotyping and genotyping technologies, and know how to connect this information for quantitative trait loci (QTL) mapping and association analysis. Furthermore, you will be able to assess relationships among genotypes by means of multivariate statistics (e.g. cluster analysis) using genetic and phenotypic information.
InhaltThe course is organized in the following three modules:
Module 1: Phenotyping of plant breeding experiments in the field phenotyping platform (FIP) at Eschikon Field Station.
Module 2: Statistical evaluation of the assessed data in R
Module 3: Molecular breeding
The course will be held at Eschikon Field Station, where 12 computers will be available for exercises with R.
We will observe the development of crops planted in the unique filed phenotyping platform. The field part includes two full days (July 02/03) during the summer semester break. The dates are chosen to allow you assessing buckwheat and wheat plants at stages of development, when meaningful measurements can be taken. In case somebody can't attend the course at these two days for justified reasons, we will seek for an alternative exercise.
During the course, we will have a closer look at wheat and buckwheat.
In wheat, we aim to teach the basic skills of phenotyping of plant development. You will assess the development using the simple scoring method, to train your breeder's eyes. Furtheremore, you will use sensors and indices used in the novel Field Phenotyping Platform (FIP), such as normalized difference vegetation index (NDVI), thermography and multispectral sensing. At the end of the course you will be able to judge the advantages of the "NDV-eye" vs. your Breeder's eye.
With Buckwheat we aim to establish a breeding program at ETH which is mainly operated by students. Here we need your enthusiasm, experience and input in order to succeed. You will score different traits of agronomic importance during the field day in summer. At the end of the course you should be able to pick the best varieties to make crosses for a planned breeding program organized by you and your fellow students of subsequent semesters.
In the statistical part of the course (module 2), you will learn how to process your data using the statistic package R and ASREML-R. For example, you will use the data assessed in module 1 to calculate heritabilities by means of analysis of variance. This part requires a basic understanding of R as taught in "Experimental Design and Applied Statistics in Agroecosystem Science" as well as of quantitative genetics as taught in "Pflanzengenetik". However these courses are not mandatory to enroll in plant breeding.
In the third module, you will learn about the genetic toolbox that is available for molecular breeding. Starting with the latest developments in DNA marker and genotyping technologies, the basic principles of genetic linkage mapping and QTL analysis will be illustrated. Novel breeding concepts such as genomic selection or breeding by design will be explained, discussed and evaluated for their potential to accelerate breeding progress in different crop species.
Voraussetzungen / BesonderesYou need a Basic understanding of R as taught in "Experimental Design and Applied Statistics in Agroecosystem Science" as well as quantitative genetics as taught in "Pflanzengenetik". However these courses are not mandatory to enroll in plant breeding.
751-4106-00LCrop PhenotypingW4 KP4GA. Walter, A. Hund, J. Leipner, F. Liebisch
KurzbeschreibungPhänotypisierung bezeichnet eine nicht-invasive, quantitative Analyse der Pflanzen- und Organ-Morphologie in verschiedenen Spektralbereichen. Im Kurs werden diverse Phänotypisierungs-Techniken vorgestellt und angewendet und damit die Leistungsfähigkeit von Kulturpflanzen in Labor und Feld analysiert. Die Relevanz der Techniken für Züchtung, Agronomie und Präzisionslandwirtschaft wird diskutiert.
LernzielAm Ende des Kurses werden Sie die unterschiedlichen Phänotypisierungsmethoden kennen und ihre Nutzbarkeit für unterschiedliche Fragestellungen einschätzen können. Sie kennen die kritischen Stadien einzelner Kulturpflanzen und können vielversprechende Merkmale und Phänotypisierungsmethoden benennen, um eine Kulturart oder deren Feldmanagement zu verbessern.
InhaltGrundlegende Kenntnisse der Physiologie, Züchtung und des Managements unserer Hauptkulturarten werden in einen Zusammenhang gebracht mit Konzepten der Erblichkeit, des experimentellen Designs, der Modellierung von Pflanzen und des abiotischen Stresses. Durch Vorlesungen, Übungen, Diskussionen, eigene Messungen und Analysen der Resultate lernen Sie, moderne bildgebende Methoden der Phänotypisierung zu nutzen, um die Leistungsfähigkeit verschiedener Genotypen einer Züchtungspopulation zu charakterisieren oder die Wirksamkeit einer Feldmanagement-Massnahme zu quantifizieren.
Kulturpflanzen sind in im Laufe ihrer Entwicklung unterschiedlichen abiotischen Stressfaktoren ausgesetzt. Die Züchtung hat teilweise schon sehr gute Arbeit geleistet, um unsere Kulturpflanzen an die wahrscheinlich im Laufe des Jahres auftretenden Extreme möglichst gut anzupassen. Vielfach gibt es jedoch enormes Optimierungspotential. Extreme Umweltbedingungen sind zum Beispiel Frost und Hitze sowie wassergesättigte oder trockene Böden. Anhand von Übungen im Feld wird vermittelt, wie unterschiedliche Arten bzw. unterschiedliche Genotypen innerhalb einer Art mit diesen Bedingungen umgehen. Die wichtigsten Anpassungsmechanismen werden erläutert, sowie kritische Stadien identifiziert, in denen sich Stress besonders stark auf den Ertrag auswirkt.
Sie lernen Methoden kennen, mit denen die Reaktion von Pflanzen auf Umweltparameter nicht-destruktiv quantifiziert wird. Sie lernen, wie man dem Problem der räumlichen Variabilität im Feld Herr wird, wenn es gilt, viele Genotypen zu messen. Sie lernen unterschiedliche Phänotypisierungsmethoden im Feld und unter kontrollierten Bedingungen kennen. Ein wichtiger Parameter ist dabei die Messung des Wachstums von Wurzeln und Sprossen und deren Reaktion auf Umweltstress. Sie lernen, wie man über zeitlich wiederholte Messungen Wachstum erfasst, dieses Wachstum über Modelle parametrisiert, und die Verlässlichkeit dieser Parameter über Erblichkeitsschätzung evaluiert. Zentrale Methoden der Phänotypisierung stammen aus dem Bereich des Remote Sensings. Methoden, über die Sie aus diesem Forschungsfeld mehr lernen, umfassen Thermographie und die multispektrale Bildanalyse. Diese Methoden dienen der Berechnung von Parametern wie dem Deckungsgrad, dem Wasserstatus und der Blattgrüne von Einzelpflanzen oder Pflanzenpopulationen. Aus dem Bereich der Pflanzenphysiologie lernen Sie die Nutzung der Chlorophyll Fluoreszenz zur schellen Erfassung der Effizienz des Photosynthese-Apparates kennen.
751-3606-00LMolecular Plant BreedingW3 KP2GB. Studer, C. Grieder, A. Hund, R. Kölliker
KurzbeschreibungMolecular tools have contributed significantly to improve the process of plant breeding throughout the last decades. The course Molecular Plant Breeding illustrates - on the basis of lectures, exercises and practical examples - the most important molecular breeding tools (QTL, association studies..) and how these tools are applied to plant breeding by means of marker-assisted or genomic selection.
LernzielAt the end of the course Molecular Plant Breeding you will be able to:
- design and statistically analyze genetic experiments for important characteristics such as repeatability, heritability, or least square means
- understand different molecular marker technologies and genotyping methods, and how the generated data can be used for genetic distance measures and multivariate statistics in experimental and natural populations
- use the most important molecular breeding tools such as genetic linkage mapping, QTL analysis, genome-wide association studies and to apply these tools to plant breeding by marker-assisted and genomic selection
- describe different sequencing technologies and strategies for genome sequencing, transcriptome profiling (RNAseq) and genotyping by sequencing
- apply basic bioinformatics tools for sequence data management and comparative genomics (BLAST, simple assemblies, alignments and gene annotations)
InhaltThe course Molecular Plant Breeding is based on complementing lectures, exercises and practical examples. The examples cover a wide range of species and traits and will be taught by four different experts in the field. A detailed program including dates and specific contents will be provided by the end of 2014.
SkriptScripts and slides for each lecture and will be made available through eDoz.
LiteraturFor each lecture, additional literature covering the topic will be provided.
Voraussetzungen / BesonderesThe course will be held at Eschikon Field Station, where 12 computers will be available for exercises with R or - if necessary - other specific software packages. Attendance of the courses Pflanzenzüchtung and Plant Breeding II is recommended; basic understanding of R (as taught in Experimental Design and Applied Statistics in Agroecosystem Science) is advantageous.
751-4204-01LHorticultural Science (FS)W2 KP2GL. Bertschinger, R. Baur, C. Carlen
Kurzbeschreibung
Lernziel
Crop Health
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-5110-00LInsects in AgroecosystemsW+2 KP2VS. Halloran, K. Mauck
KurzbeschreibungThis class will focus on insect-plant interactions in Central European agroecosystems, and on regulators of insect pest populations. Lectures will cover important crop systems in central European agriculture. Within each system, major pests and their interactions will be described in an ecological context, focusing on key concepts in pest prediction and management.
LernzielAt the end of this course, students will have gained in-depth knowledge of the ecology of major pest species and their impacts within specific crop systems in Central Europe. Our approach will allow students to transfer this knowledge to related questions in other systems. Additionally, students will learn about current research goals in agroecology and how these goals are being addressed by scientists engaged in agricultural research.
InhaltInsect-plant interactions in middle European agroecosystems are the focus of this course. Always starting from an important perennial or annual crop, specific insect species of economic significance are presented along with the life cycles, population dynamics, and the insect-plant interactions relevant to economic impacts on the crop. Natural factors which limit such damage are introduced, e.g. parasitoids and predators. Each section of the course is complemented by a basic ecological, biological or engineering theme or approach such as host shift, physiological time, or sampling techniques. Recent advances in research will also be addressed throughout the course and reinforced with periodic readings of recent primary literature.
SkriptProvided to students through ILIAS
LiteraturSelected required readings (peer reviewed literature, selected book chapters).
751-4904-00LMikrobielle SchädlingsbekämpfungW+2 KP2GJ. Enkerli, G. Grabenweger, S. Kuske Pradal
KurzbeschreibungDie Vorlesung vermittelt konzeptionelle, sowie biologische und ökologische Grundlagen in mikrobieller Schädlingsbekämpfung. Anhand von Beispielen werden die Methoden und Techniken zur Entwicklung und Überwachung von mikrobiellen Schädlingsbekämpfungsmitteln erarbeitet.
LernzielKennenlernen der wichtigsten Gruppen von insektenpathogenen Mikroorganismen und deren Eigenschaften. Vertraut werden mit den nötigen Schritten für die Entwicklung von Schädlingsbekämpfungsmitteln. Verstehen der Techniken und Methoden, die für das Überwachen von Feldapplikationen benützt werden, und Kennen der Registrierungsanforderungen für mikrobielle Schädlingsbekämpfungsmittel.
InhaltDie in der biologischen Schädlingsbekämpfung gebrauchten Definitionen und generell verwendete Ausdrücke werden erarbeitet. Ferner werden biologische und ökologische Aspekte aller Arthropoden-pathogenen Gruppen (Viren, Bakterien Pilze, Protozoen und Nematoden) und ihre Vor- und Nachteile in Bezug auf biologische Schädlingsbekämpfung diskutiert. Ein Schwergewicht wird dabei auf die Pilzgruppen Hypocreales und Entomophtorales gelegt. Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, wie Projekte in biologischer Schädlingsbekämpfung aufgebaut werden können, wie Pathogene appliziert werden und wie die Effizienz, Effekte auf Nicht-Zielorganismen, Persistenz und Verbreitung überwacht werden. Im Weiteren werden die nötigen Schritte in der Entwicklung eines Produktes, kommerzielle Aspekte und die Registrierungsanforderungen besprochen.
SkriptDie grundlegenden Aspekte werden als Skript (Präsentationsunterlagen) abgegeben.
LiteraturHinweise auf zusätzliche Literatur werde in der Lehrveranstaltung gegeben.
751-4902-00LModerne Pflanzenschutzmittel - Wirkungsweise, Rückstandsbildung und UmweltverhaltenW+2 KP2VM. Müller, I. J. Bürge, T. Poiger
KurzbeschreibungDie biochemischen Wirkmechanismen von modernen Pflanzenschutzmitteln (Herbizide, Fungizide, Insektizide) werden erläutert. Es werden Ursachen für Selektivität, Resistenzentwicklung u.a. erklärt und diskutiert. Wichtige Aspekte sind u.a. Rückstände in Lebensmitteln und Lebensmittelsicherheit und das Verhalten von Wirkstoffen in der Umwelt.
LernzielVermitteln der grundlegenden Kenntnisse von Aufbau und Wirkungsweise moderner Pflanzenschutzmittel (chemisch-synthetische Wirkstoffe, Naturstoffe). Verknüpfung von Strukturen und Wirkungsweisen mit den aktuellen Einsatzbedingungen in Kulturen (z.B. Fungizide im Weinbau), Rückstandsbildung in essbaren Pflanzenteilen, Umweltverhalten und Nebenwirkungen.
InhaltNach einer kurzen Übersicht über die rechtlichen Grundlagen des Pflanzenschutzes (Bewilligungsverfahren, Rückstände, Schweiz und EU) werden die biochemischen Wirkmechanismen (mode of action) wichtiger Gruppen von Pflanzenschutzmitteln vorgestellt. In der Vorlesung wird u.a. auf folgende Aspekte eingegangen: Selektivität von Wirkstoffen, Grundwassergefährdung durch Herbizide im Feldbau, Akkumulation von Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen im Boden, Resistenzentwicklung bei Fungiziden im Weinbau, Rückstände in Lebensmitteln am Beispiel von Insektiziden im Gemüsebau, Nebenwirkungen auf Nicht-Zielorganismen.
SkriptEin e-Skript (pdf-Dateien) wird vor Beginn der Vorlesung den eingeschriebenen Studentinnen und Studenten als download zur Verfügung gestellt.
Literaturkeine
Agriculture and Environment
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-5118-00LGlobal Change Biology Information W+2 KP2GH. Bugmann, N. Buchmann, C. Emmel, L. Hörtnagl
KurzbeschreibungThis course focuses on the effects of anthropogenic climate change as well as land use and land cover change on terrestrial systems. Our current understanding of the coupled human-environmental systems will be discussed, based on observations, experiments and modeling studies. Different management options for sustainable resource use, climate mitigation and adaptation will be studied.
LernzielStudents will understand consequences of global change at various spatial and temporal scales, be able to synthesize their knowledge in various disciplines in view of global change issues, know international and national treaties and negotiations concerning management and climate and land use/land cover change, and be able to evaluate different management options, including sustainable resource use and climate mitigation as well as adaptation options.

Students will learn to present scientific information to an audience of educated laymen by preparing an executive summary and an oral presentation to answer a specific scientific question. Students will get extensive feedback from teachers and peers. Thereby, students will also learn how to give constructive feedback to peers.
InhaltChanges in climate and land use are major issues that students will be faced with during their working life, independently of where they will work. Thus, an advanced understanding on how global change, biogeochemistry, land use practices, politics, and society interact is critical to act responsibly and work as agricultural or environmental scientists in the future.

Thus, during this course, the effects of global change (i.e., changes in climate, atmospheric chemistry as well as land use and land cover) on forest and agro-ecosystems will be presented and discussed. Effects on ecosystem structure, composition, productivity and biogeochemical cycling, but also on stability of production systems against disturbances will be addressed. Current scenarios and models for coupled human-environmental systems will be discussed. The advantages and disadvantages of different management options will be studied, including the sustainable resource use and climate mitigation as well as adaptation.
Voraussetzungen / BesonderesThis course is based on fundamental knowledge about plant ecophysiology, soil science, and ecology in general.
751-3404-00LNutrient Fluxes in Soil-Plant SystemsW+4 KP4GA. Oberson Dräyer, E. K. Bünemann König
KurzbeschreibungDer Kurs vermittelt Fachwissen und experimentelle Techniken um Nährstoffflüsse in Boden-Pflanzen-Systemen zu untersuchen. Es werden Methoden erlernt um i) die Nährstoffdynamik, ii) die Ausnutzungseffizienz von Nährstoffen durch Pflanzen iii) das Schicksal von Düngernährstoffen die nicht durch Pflanzen aufgenommen werden und iv) symbiotische N2-Fixierung von Leguminosen zu untersuchen.
LernzielAm Beispiel des Elementes Stickstoff (N) werden die Studierenden mit Techniken vertraut, welche der Untersuchung der Dynamik und der Verfügbarkeit von Elementen im Boden-Pflanzensystem dienen. Die Studierenden erlernen die Anwendung von stabilen Isotopen zwecks Erfassung von Nährstoffflüssen in Boden-Pflanzensystemen. Sie lernen biochemische Methoden kennen, welche Indikatoren zu Nährstoffflüssen liefern. Die Studierenden werden befähigt, die Ansätze, Ergebnisse und die Interpretation von agronomischen und umweltwissenschaftlichen Studien kritisch zu überprüfen. Das Fachwissen über Prozesse und Kompartimente, welche Nährstoffkreisläufen in Boden-Pflanzensystemen zu Grunde liegen, wird vertieft.
Die Studierenden lernen im Labor in einem kleinen Team zu arbeiten, Arbeit in Gruppen zu organisieren, Informationen auszutauschen, Information ausserhalb des Kurses zu beschaffen (z.B. in der Bibliothek, im Internet), diese Informationen kritisch zu lesen und zu analysieren, und die Ergebnisse ihrer Experimente mit den Informationen anderer Quellen zu verbinden. Die mündliche und schriftliche Präsentation von Ergebnissen wird geübt.
InhaltThis course teaches knowledge and methods to analyze the dynamics of elements in soil-plant systems and to determine the use efficiency by crops of nutrients added with mineral and organic fertilizers. It provides knowledge about various techniques (isotopic, chemical, biochemical) that can be used to evaluate
i) content of elements in fertilizers, soils and plants;
ii) availability of elements in soils and fertilizers for plants;
iii) transfer of elements from a fertilizer to a crop;
iv) symbiotic N2 fixation by legumes.
Nitrogen will be used as model case.
The course will start with the discussion of analytical results on elemental contents in an organic fertilizer (e.g. animal manure, plant material) that has previously been labeled with the isotope 15N. To test the N efficiency of this fertilizer, a pot experiment (glasshouse study) will be designed. It will include soils with different characteristics, two test plants and fertilization treatments including the 15N labeled organic fertilizer and appropriate reference treatments.
Soils will be characterized for basic chemical properties and for biochemical characteristics that are related to the N dynamics. Plants will be harvested and analyzed for their dry matter production, their N isotope composition and for elemental contents. From the direct (15N) labeling approach, the proportion of N in the plant derived from the added fertilizers and the percentage of added fertilizer recovered in plant material will be calculated. The 15N analyses in the soil and in the plant material after the crop cycle will allow drawing a balance of the added fertilizer and discussing N losses. The comparison of 15N excess in legume and non-legume test plants will demonstrate the use of the enriched dilution method to estimate symbiotic N2 fixation by the legume.

The experiments are discussed and carried out by the students supervised by group members (two senior scientists, PhDs, laboratory staff). The students carry out the data analysis and report their findings in a written report and in an oral presentation.
SkriptDocumentations will be made available during the course.
LiteraturIndications during the course.
Voraussetzungen / BesonderesStudents from the D-AGRL can get travel expenses (Zurich-Eschikon) reimbursed.
751-4003-02LCurrent Topics in Grassland Sciences (FS) Information W+2 KP2SN. Buchmann
KurzbeschreibungResearch results in grassland will be presented by experienced researchers as well as Ph.D. students and graduate students. Citation classics as well as most recent research results from published or on-going studies will be presented and discussed. Topics will range from plant ecophysiology, biodiversity and biogeochemical cycling to management aspects in agro- and forest ecosystems.
LernzielStudents will be able to understand and evaluate experimental design and data interpretation of on-going studies, be able to critically analyze published research results, practice to present and discuss results in the public, and gain a broad knowledge of recent research and current topics in agro- and forest ecosystem sciences.
InhaltCitation classics as well as most recent research results from published or on-going studies will be presented and discussed. Topics will range from plant ecophysiology, biodiversity and biogeochemical cycling to management aspects in agro- and forest ecosystems.
Skriptnone
Voraussetzungen / BesonderesPrerequisites: Attendance of the courses "Öko- und Ertragsphysiologie", "Futterbau", "Graslandsysteme" in the Bachelor or similar courses. Language will be English.
751-5102-00LBiogeochemical ModelingW2 KP2GJ. Lee, J. Six, A. Hofmann, M. Necpalova
KurzbeschreibungThis class provides an introduction to biogeochemical modeling in the context of agricultural systems. It covers the general background and principles of modeling agroecosystem biogeochemistry. The topical focus is on soil processes. Plant growth and development is included as a side topic. The course consists of lectures and modeling exercises.
LernzielThe focus during the modeling exercise sessions is on the testing and application of the biochemical model DAYCENT to agroecosystems. This includes model parameterization, sensitivity analysis, validation, and uncertainty analysis.
Inhalt- Introduction to biogeochemical cycles
- Overview of ecosystem models
- Spatial and temporal scales in modeling
- Century and DAYCENT model
- Controls on biogeochemical processes
- Modeling plant growth and development (DAYCENT)
- Modeling soil organic matter and nutrient dynamics (DAYCENT)
- Model testing and evaluation
- Sensitivity analysis
- Uncertainty analysis
- Bio-economic modeling
- Policy and agent-based modeling
LiteraturSmith, J., Smith, P. (2007) Introduction to environmental modelling. Oxford University Press, 180 p.

Wallach, D., Makowski, D., Jones, J.W., Brun, F. (2014) Working with dynamic crop models: Methods, tools and examples for agriculture and environment. Academic Press, 2nd ed., 487 p.
Voraussetzungen / BesonderesStudents signing up for this course should have a strong interest in modeling.
Methodische Kompetenzbereiche
Methods in Agricultural Sciences
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-4506-00LPlant Pathology IV Information W+2 KP2GU. Merz, M. Maurhofer Bringolf
KurzbeschreibungIdentifikation der wichtigsten Krankheiten und ihrer pilzlichen Erreger von ein- und mehrjährigen, landwirtschaftlich wichtigen Pflanzenarten, basierend auf der Symptomatologie sowie den Mikro-Strukturen. Die zugehörigen Kontrollmassnahmen werden anhand der Lebenszyklen der Erreger erklärt.
Lernziel- Erkennen der wichtigsten Pflanzenkrankheiten, d.h. deren Symptome (makroskopisch)
- Präpariertechnik, Umgang mit Lupe und Mikroskop
- Kenntnisse über die Biologie (Sporulationsorgane, Zyklus) der Erreger
- sichere DIAGNOSE
- wie kontrolliert man die Erreger (aus der Biologie abgeleitet)
InhaltDie LV wird teilweise als e-learning Uebung (computergestützt) durchgeführt.
SkriptEs wird mit einem Skript (Die Kulturen und ihre wichtigsten Krankheiten) gearbeitet. Dieses wird schrittweise aktualisiert.
Voraussetzungen / BesonderesDer Kurs wird in deutscher Sprache geführt (spez. Terminologie)
Design, Analysis and Communication of Science
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-1000-00LInterdisziplinäre Projektarbeit Information Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Voraussetzung: abgeschlossenes Bachelorstudium!
O3 KP4UB. Dorn, E. Frossard, L. Meile, H. Adelmann, N. Buchmann, C. De Moraes, P. A. Fischer, M. C. Härdi-Landerer, M. Kreuzer, U. Merz, S. Peter, M. Schuppler, M. Siegrist, J. Six, S. E. Ulbrich, A. Walter
KurzbeschreibungDie Studierenden der Agrar- und Lebensmittelwissenschaften erarbeiten in interdisziplinären Teams Lösungen für Probleme, welche ihnen von Projektpartner im Bereich der Nahrungsmittelwertschöpfungskette gestellt werden.
LernzielDie Studierenden kennen
- die Grundlagen des Zeit- und Projektmanagements
- Vorgehensweisen, um Probleme, die ihnen von Projektpartnern gestellt werden, zielorientiert zu lösen.
InhaltDie Studierenden der Agrar- und Lebensmittelwissenschaft erarbeiten in interdisziplinären Teams Lösungen für Probleme, welche ihnen von Projektpartnern entlang der Nahrungsmittelwertschöpfungskette gestellt werden. Die Studierenden präsentieren und diskutieren die Lösungsvorschläge an der Schlussveranstaltung mit den Projektpartnern und verfassen einen schriftlichen Projektbericht.
Voraussetzungen / BesonderesDie Anwesenheit der Studierenden an der Startveranstaltung am 26.2.2015 gemäss speziellem Programm ist Pflicht.
Vertiefung in Food and Resource Use Economics
Disziplinäre Kompetenzbereiche
Decision Making in Food Value Chains
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-1710-00LAgri-Food Marketing Information W+2 KP2GD. Barjolle, O. Schmid
KurzbeschreibungCe cours (en anglais) montre comment la recherche marketing est mobilisée en pratique par les institutions des filières agro-alimentaires pour le positionnement et la promotion des produits.
Dieser Kurs (in English) zeigt, wie die Marktforschung von gemeinschaftlichen Vermarktungsinititativen für die Positionierung und den Absatz ihrer Produkte praktisch eingesetzt wird.
LernzielL'objectif est de montrer comment les techniques classiques de la recherche marketing peuvent être utilisées à des fins stratégiques pour orienter le développement des filières agro-alimentaires. Il s'agit de créer de la valeur et de la redistribuer jusqu'aux producteurs.
Il s'agit pour les étudiants d'apprendre à utiliser des outils avancés de la recherche marketing (analyse de données de panel, études de Likert, analyse conjointe. et évaluation contingente..) en travaillant sur des cas réels d'actualité proposés par des professionnels.
Cette analyse leur permettra en outre d'être informé en direct sur les sujets d'actualité dans les filières agro-alimentaires suisses.

Das Ziel der Vorlesung ist es zu zeigen, wie die klassischen Techniken der Marktforschung zur strategischen Orientierung der Entwicklung der Landwirtschafts- und Lebensmittelsektors eingesetzt werden können. Die StudentInnen lernen, weiter entwickelte Werkzeuge der Marktforschung (Paneldaten, Likert-Studien, Conjoint analyse, u.a.) einzusetzen; für reale Fälle, die durch die Praxis vorgeschlagen werden.
Diese Analyse erlaubt es den StudentInnen, sich direkt über aktuelle Themen im Lebensmittelbereich der Schweiz zu informieren.
InhaltDes cours au début sont consacrés aux méthodes de marketing. Les étudiants choisissent ensuite un mini-cas qu'ils étudient en groupe de 5 à 6.
Des thèmes variés relevant de l'actualité sont les points forts des mini-cas : construction d'une USP (Unique selling proposition) pour des labels écologique, éthique ou d'origine; marketing et promotion des produits AOC; marketing et promotion des produits Bio; promotion collective des produits suisses en Suisse et à l'export; produits locaux, produits du terroir et gastronomie; circuits courts; marchés publics.

Im Kurs wird auf Markforschungs-Methoden eingegangen. Zahlreiche Vorträge durch eingeladene Gastreferenten aus der Praxis zeigen Fallstudien. Verschiedene aktuelle Themen werden durch Beteiligte vorgetragen: Unique Selling points (USP) für Produkte; das Marketing und die Absatzförderung von AOC Produkten; der Absatz von Bio-Produkten; das Gemeinschaftsmarketing; die Förderung des Exportes von Schweizer Produkten; regionale Produkte und deren Einsatz im Gastrobereich.
SkriptLes copies des présentations sont remises en début de cours.

Kopien der Präsentationen werden im Kurs abgegeben.
752-2123-00LRisk Awareness, Risk Acceptance and TrustW+3 KP2VM. Siegrist
KurzbeschreibungDie wichtigsten Ergebnisse zur Risikowahrnehmung und zur Akzeptanz neuer Technologien werden vorgestellt. Weiter werden die wichtigsten Ergebnisse aus dem Forschungsfeld Entscheidungen unter Unsicherheit präsentiert.
LernzielWissen über die wichtigsten theoretischen Ansätze im Bereich der Risikowahrnehmung und der Akzeptanz neuer Technologien. Weiter sollen Forschungsansätze und wichtigste Erkenntnisse aus dem Forschungsbereich Entscheidungen unter Unsicherheit verstanden werden.
Environmental and Resource Use Economics
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-1653-00LPolicy and Economics of Ecosystem ServicesW+3 KP2GS. Andrade de Sa
KurzbeschreibungThe course introduces the concept of ecosystem services (ES), their value for society, the causes of their degradation and potential policies to reduce degradation, from an environmental economics perspective. The main focus is thus on policy options for addressing ecosystems' degradation. The strengths and weaknesses of alternative policies are analyzed and illustrated with examples.
LernzielThe objective is to draw on insights from environmental economics for explaining human-induced ecosystem change and for assessing the potential of policies and economic incentives as strategies to reduce ecosystem services degradation. Students understand the relevance of environmental economics in application to the sustainable provision of ecosystem services (ES). They can define different categories of ecosystem services and understand underlying sources of market failure that lead to suboptimal human decisions regarding ES provision. They understand the importance of policy choice and policy design. This incorporates both established and newer policy approaches that can be used to address market failure and move towards better outcomes from a societal point of view. They can assess strengths and weaknesses of alternative policy approaches and instruments and understand the basis for selecting among alternative instruments to address ecosystems' degradation. Students have an improved understanding of the political economy underlying the making of environmental policy. They know a variety of real-world applications of different policy approaches related to land use choices and ES in developing and developed countries. Finally, they understand approaches for assessing policy impacts.
InhaltThe Millennium Ecosystem Assessment found that 60% of the world's ecosystem services (ES) are being degraded or used unsustainably. The UN report on 'The Economics of Ecosystems Services and Biodiversity' highlighted the impacts on human well-being and the role of policy in addressing ecosystems' degradation. Evaluating changes in ES from a societal perspective first requires an assessment of the societal value of different ES and the tradeoffs between them. Second, we need to understand the drivers of human decision-making affecting ES. Examples will be provided on resource use choices in developed and developing countries. Third, an assessment of the causes of excessive ES degradation is needed. Potential causes include the presence of externalities, improperly designed property rights systems, divergence of private and social discount rates, and lack of information and knowledge. Understanding the causes helps to design policies for more sustainable outcomes. Policies include command-and-control, economic incentives (for example, eco-taxes, tradable permits, government payments for ecosystem services), and decentralized approaches (for example, voluntary agreements, eco-labeling, participatory management). Choosing an appropriate policy instrument (or a combination thereof) requires an understanding of the relative strengths and weaknesses of alternative instruments, their preconditions for success and the political economy of their implementation. Finally, assessing the actual impacts of policy once implemented requires a careful assessment of appropriate baselines.
SkriptLecture notes, homework exercises and readings for each class will be made available on OLAT.
LiteraturThere is no single textbook for this class. Instead, a number of articles and book chapters will be suggested for each of the topics addressed during the lecture.
Voraussetzungen / BesonderesThe course consists of a combination of lectures, homework assignments on real world case studies, a computer exercise, and an exam.
A prerequisite for this course is a bachelor-level course in Environmental Economics (e.g. 751-1551-00). In particular, students are expected to be familiar with basic environmental economics' concepts such as externality, public good, market failure, opportunity cost, social optimum and market equilibrium, among others. Students with no background in environmental economics can be provided with readings but will be expected to come up to the required standards on their own, prior to starting the class. Please contact Dr. Andrade de Sá (saraly.andrade@env.ethz.ch) for these.
851-0594-02LInternational Environmental Politics: Part IIW+4 KP2VT. Bernauer
KurzbeschreibungThis course focuses on a selected set of important research topics in the area of international environmental politics.
LernzielBecome familiar with analytical approaches and research results in selected areas of political science and political economy research on international environmental politics.
InhaltThe issues covered include, for example, the relationship between poverty, economic growth and environmental quality, the question whether environmental degradation can lead to political violence (e.g. civil war), the role of environmental regulation in international trade disputes, international negotiating processes in areas such as climate change mitigation, and the role of civil society in global environmental governance.

Prerequisites: If you did not attend the course International Environmental Politics in the autumn semester you can still attend the course International Environmental Politics: Insights from Recent Research in the spring semester. However, I suggest you do so only if you already have a fairly good knowledge of social sciences research on international environmental issues (e.g. if you have already taken one or more classes in environmental economics and/or environmental politics). Alternatively, you can watch the screencasts of the HS 2014 version of the International Environmental Politics course and complete the mandatory reading assignments for that course to acquire the necessary background for being able to keep the pace in the spring semester course: http://www.multimedia.ethz.ch/lectures/gess/2014/autumn/851-0594-00L. Login: with your nethz username and password. You should watch those podcasts and complete the reading assignments before the course starts. The slides and other teaching material for Part One are available at http://www.ib.ethz.ch/teaching (materials, login with your nethz username and password and select the appropriate items).
SkriptSlides and reading material will be available at www.ib.ethz.ch (teaching, materials). They are password protected. Your Nethz username and password are needed for login.
LiteraturAssigned reading materials and slides will be available at www.ib.ethz.ch (teaching, materials-login, international environmental politics, part two). Log in with your nethz name and password. Logistical questions concerning access to course materials can be addressed to Thomas Bernauer at thbe0520@ethz.ch. All assigned papers must be read ahead of the respective meeting. Each meeting consists of one part where we discuss the contents of the assigned papers, and another part where we present/discuss new/ongoing research that extends beyond the contents of the read papers. Following the course on the basis of on-line slides and papers alone is not sufficient. Physical presence in the classroom is essential. No podcasts for this course will be available. Many books and journals covering international environmental policy issues can be found at the D-GESS library at the IFW building, Haldeneggsteig 4, B-floor.
Voraussetzungen / BesonderesIf you did not attend 'International Environmental Politics: Part One' you can still attend Part Two. However, I suggest you do so only if you already have a fairly good knowledge of social sciences research on international environmental issues (e.g. if you have already taken one or more classes in environmental economics and/or environmental politics). Alternatively, you can watch the screencasts of the HS 2014 version of Part One and complete the mandatory reading assignments for that course to acquire the necessary background for being able to keep up in Part II: http://www.multimedia.ethz.ch/lectures/gess/2014/autumn/851-0594-00L. Login: with your nethz username and password. You should watch those podcasts and complete the reading assignments before the course starts. The slides and other teaching material for Part One are available at http://www.ib.ethz.ch/teaching (materials, login with your nethz username and password and select the appropriate items).
851-0705-01LUmweltrecht: Konzepte und RechtsgebieteW+3 KP2VC. Jäger, A. Bühler
KurzbeschreibungÜbersicht über das schweizerische Umweltrecht. System, Prinzipien und Instrumente, Aufbau einzelner Gebiete, mit Querbezügen v.a. zur Raumplanung. Gebiete: Immissionsschutz (Lärmschutz, Luftreinhaltung), Klimaschutz, Abfall und Altlasten, Gewässerschutz, Natur- und Landschaftsschutz, Wald. Erörterungen mit Fallbeispielen.
LernzielDie Teilnehmer kennen den Aufbau, die wichtigsten Prinzipien und Instrumente sowie die Zusammenhänge des schweizerischen Umweltrechts. Sie können Fragen den massgebenden Rechtsgebieten zuordnen und Querbezüge herstellen. Sie verstehen, Lösungsansätze zu konkreten Problemen zu erarbeiten und die wichtigsten Argumente zu entwickeln.
InhaltDie Vorlesung gliedert sich in einzelne Teile und umfasst hauptsächlich folgende Themen: Grundkonzept des schweizerischen Umweltrechts; Rechtsquellen; Grundprinzipien; Instrumente und verfahrensrechtliche Aspekte (v.a. Umweltverträglichkeitsprüfung); Querbezüge zum Raumplanungsrecht; Immissionsschutz; Übersicht über einzelne Rechtsgebiete wie Klimaschutz, Gewässerschutz, Natur- und Landschaftsschutz, Wald, Behandlung von Abfällen. Diskussion von konkreten Fällen. Vorgesehen sind zudem zwei Gastreferate von externen Experten.
SkriptAls Skript gilt: Heribert Rausch/Arnold Marti/Alain Griffel, Umweltrecht. Ein Lehrbuch, Schulthess Zürich 2004
LiteraturBeatrice Wagner Pfeifer, Umweltrecht I und II, Schulthess Zürich, ab 1999
Klaus A. Vallender/Reto Morell, Umweltrecht, Stämpfli Bern 1997
Voraussetzungen / BesonderesVorausgesetzt werden allgemeine Kenntnisse des Rechts (z.B. Besuch der Vorlesungen «Rechtslehre GZ» im Frühjahrssemester oder «Grundzüge der Rechts» im Herbstsemester)
363-0552-00LEconomic Growth and Resource UseW3 KP2GJ. Daubanes
KurzbeschreibungThe lecture focuses on the economics of non-renewable resources and deals with the main economic issues regarding such commodities.
LernzielThe objective of the lecture is to make students familiar with the main topics in the economics of non-renewable natural resources so that they become able to autonomously read much of the academic literature on the issue. The economics of natural resources adds an intertemporal dimension to the classical static theory. The analyses provided in the lecture will use basic dynamic optimization tools; students are also expected to develop or consolidate their related technical skills.
InhaltThe lecture focuses on the economics of non-renewable resources and deals with the main economic issues regarding such commodities. Two peculiarities of natural resources make them interesting economic objects. The intertemporal dimension of resource exploitation is absent in standard static treatments of classical economic theory. The non-renewability of natural resources further implies long-term supply limitations, unlike conventional goods that are indefinitely reproducible. Because of those peculiarities, many well-known economic results do not apply to the case of resources.

As it is appropriate in most chapters, priority will be given to a synthetic partial equilibrium setting. Elementary knowledge of microeconomics (like what is provided by H. Varian, Intermediate Microeconomics) is considered as a prerequisite. Moreover, an introduction to standard partial equilibrium analysis will be provided at the beginning of the lecture. General equilibrium effects should be introduced as they become crucial, as will be the case in the chapters on the interplay between economic growth and resource depletion.

The questions addressed in the lecture will be the following ones:
The intertemporal theory of non-renewable resource supply; the dynamic market equilibrium allocation; the exploration and development of exploitable reserves; the heterogenous quality of resource deposits; pollution and other externalities arising from the use of fossil fuels; the exercise of market power by resource suppliers and market structures; socially optimum extraction patterns and sustainability; the taxation of non-renewable resources; the international strategic dimension of resource taxation; the uncertainty about future reserves and market conditions; economic growth, resource limitations, and the innovation process...
SkriptLecture Notes of the course will be sent by email to officially subscribed students.
LiteraturThe main reference of the course is the set of lecture notes; students will also be encouraged to read some influential academic articles dealing with the issues under study.
Voraussetzungen / BesonderesElementary knowledge of microeconomics (like what is provided by H. Varian, Intermediate Microeconomics) is considered as a prerequisite.
Agricultural Trade and Policies
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-2402-00LAgrarhandelsabkommenW+2 KP2GJ. Niklaus
KurzbeschreibungDie Vorlesung befasst sich mit den rechtlichen Aspekten von Agrarhandelsabkommen.
LernzielDie Vorlesung befasst sich mit den rechtlichen Aspekten von Agrarhandelsabkommen.

Lernziele:

1. Die Studierenden sollen internationale Agrarhandelsabkommen verstehen und rechtlich einordnen können.

2. Die Studierenden sollen die rechtlichen, politischen und ökonomischen Aspekte kennen, die den Regulierungen zu Grunde liegen.

3. Schwerpunkt bildet das künftige Agrarfreihandelsabkommen Schweiz - EU.
InhaltInhalt

- Überblick über die internationale Wirtschaftsordnung

- Politische und rechtliche Einordnung von Agrarhandelsabkommen

- Entstehung von Agrarhandelsabkommen

- Umsetzung von Agrarhandelsabkommen

- Wirkungsanalyse von staatlichen, halbstaatlichen und privaten Handelshemmnissen

- Abbau von staatlichen, halbstaatlichen und privaten Handelshemmnissen

- Fallstudie 1: WTO: Doha-Runde

- Fallstudie 2: Agrarhandelsabkommen Schweiz - EU

- Fallstudie 3: Einführung des Cassis de Dijon-Prinzips durch die Schweiz
SkriptHandouts (power point Folien)
751-1652-00LFood Security - from the Global to the Local Dimension Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 20
W+2 KP2GM. Sonnevelt, D. Barjolle
KurzbeschreibungBased on the complex nature and interactions of various driving forces such as e.g. poverty, resource scarcity, globalization and climate change, global food security depends on manifold aspects. To study food security, one must understand aspects such as the availability of, the access to and the adequate use of food as well as the stability of the economic, ecologic and political system.
LernzielThis year, the course focus on the role of Agroecology as a concept to support food security. Agroecology, once the exclusive domain of food sovereignty and ecology movements, it has begun to be promoted enthusiastically in both developed and developing countries by non-government organizations, international development organizations and others seeking more sustainable food production and consumption systems. The course will elaborate potential and bottlenecks of the concept for global food security.

A more detailed program will be uploaded in early 2015.
InhaltThe main block of the course is a three-days workshop/seminar at the FAO headquarter in Rome during the week of 06.04.-10.04.2015 (exact dates will be announced in early 2015).
In February and March 2015, two preparatory events (each lasting +/- two hours) will be held at ETH Zurich. Exact date and time will be announced in early 2015.
SkriptBooks and Articles.

We will compose a document of the material presented and elaborated during the workshop for distribution after the event.
Voraussetzungen / BesonderesThe Lecture is held in English and is limited to 20 MSc-students preferably from agriculture, environment and food sciences.
751-2102-00LHistory of Food and AgricultureW3 KP2VP. Aerni
KurzbeschreibungKnowledge about the history of food and agriculture is crucial to understanding the emergence of modern agriculture and public resistance to industrial farming. The lecture discusses the evolution of agriculture and its impact on social structures, human health and the environment from an anthropological, a cultural, a political and a technological point of view.
Lernziel- to become familiar with the milestones of the history of food and agriculture
- to understand innovation in agriculture as one of the major forces of change in the history of mankind
- to learn how perceptions, politics and policies in food and agriculture are shaped by social, technological and environmental change
- to be able to embed the current debate on the food crisis and climate change into a historical context
InhaltThis lecture starts with the Neolithic revolution and its cultural and environmental impact on humankind. In this context, it will discuss the transition from hunter-and-gatherer societies to societies that rely more upon the domestication of nature (agriculture and pastoralism) (Keeley 1996, Diamond 1999).
The various forms of domestication of plants and animals and their economic, political and environmental implications for society will be discussed using examples from different parts of the world (Stone et al.2007).
The emergence of civilization based on agrarian law will be discussed by using the example of the Roman Republic and later the Roman Empire (Weber 1891, Love, 1996).
Subsequent innovations such as the three-field system in medieval times, the introduction of new plants and animals during the colonial period, and scientific and technological breakthroughs in plant breeding, agricultural practices and food preservation in the 19th century gave a major boost to agricultural productivity, food availability and agro-biodiversity. These prior developments also laid the foundation for industrial agriculture at the beginning of the 20th century (Kingsbury 2009). The global implications resulting from change in food preferences and agricultural innovation will be illustrated by using selected examples of innovations in food and agriculture (Braudel 2002, Pendergast 2010).
Public resistance to industrial agriculture manifested itself in the early 1920s with counter-movements such as biodynamic farming (Kingsbury 2009) but also with organized lobbying groups that fought against change caused by refrigeration and cheap food (Freidberg 2009). Applying science to plant and animal breeding also caused a cultural divide in biology departments at universities between those who changed nature (plant breeders) and those who wanted to preserve it (botanists, ecologists) (Anker 2001).
The period during and after the two World Wars changed the business of agriculture entirely. Food security became a matter of national security and thus justified state intervention on all levels in the production of food from farm to fork. This also helps explain why the Green Revolution was largely a public sector initiative that cared more for productivity increases on the supply side than for consumer preferences on the demand side (Aerni 2007). After the end of the Cold War, attention shifted from the supply side to the demand side and thus from food security to food safety.
Food safety concerns were largely due to distrust of industrial agriculture and this led to major policy shifts in the way agricultural subsidies and resources were allocated and how food safety was managed and monitored. While the public sector largely withdrew from investing in productivity-related agricultural research, the private sector started to invest more. This led to the growing need to engage again in public-private partnership, as had been the case in the 19th century. Despite the Agreement on Agriculture of the World Trade Organization, agricultural trade remains highly restricted and the growing vertical integration of the food supply chain tends to concentrate market power with global retailers. They have designed private standards that are meant to protect consumers from unsafe food and promote good agricultural practices abroad, as well as ethical trade. Yet, the increasing importance of south-south trade in agriculture and the global food crisis might again shift more power back to producers (Aerni 2009).
Skripthttp://www.afee.ethz.ch/people/Associated/aernip/Teaching
LiteraturAerni, Philipp (2011) Food Sovereignty and its Discontents. ATDF Journal 8(1/2): 23-49.
Aerni, Philipp (2011) Do Political Attitudes Affect Consumer Choice? Evidence from a Large-Scale Field Study with Genetically Modified Bread in Switzerland. Sustainability 3: 1555-1572.
Aerni, Philipp (2009) What is sustainable agriculture? Empirical evidence of diverging views in Switzerland and New Zealand. Ecological Economics 68(6): 1872-1882.
Aerni, Philipp. 2007. Exploring the Linkages between Commerce, Higher Education and Human Development: A Historical Review. ATDF Journal 4(2): 35-47.
Anker, Peder (2001) Imperial Ecology: Environmental Order in the British Empire, 1895-1945. Harvard University Press, Cambridge, MA.
Braudel, Fernand (2002) The Wheels of Commerce. Civilization and Capitalism 15th -18th, Volume II. Phoenix Press, London.
Cook, Harold (2008) Matters of Exchange: Commerce, Medicine, and Science in the Dutch Golden Age. Yale University Press, New Haven.
Fagan, Brian (2001) The Little Ice Age: How Climate Made History. Basic Books, New York.
Morgan, Dan (1979) Merchants of Grain: The Power and Profits of the Five Giant Companies at the Center of the World's Food Supply. iUniverse, Inc: Lincoln, NE.
Diamond, Jared (1999) Guns, Germs and Steel. Norton, New York.
Freidberg, Susanne (2009) Fresh: A Perishable History. Harvard University Press, Cambridge, MA.
Freidberg, S. (2007). Supermarkets and imperial knowledge. Cultural Geographies, 14(3): 321-342.
Kingsbury, N. (2009) Hybrid: the History and Science of Plant Breeding. University of Chicago Press, Chicago.
Love, John (1986) Max Weber and the Theory of Ancient Capitalism. History and Theory 25(2): 152-172.
Stone, Linda, Lurquin, P. F. and Cavalli-Sforza (2007) Genes, Culture, and Human Evolution: A Synthesis. Blackwell, Malden, MA.
The Economist, 2008. Hunters and Gatherers: Noble or Savage, Dec. 19th.
Keeley, Lawrence, H. (1996) War Before Civilization. Oxford University Press, Oxford.
Pendergast, M. (2010) Uncommon Grounds: The History of Coffee and how it transformed our World. Basic Books, New York.
Weber, M. (1891) Die römische Agrargeschichte in ihrer Bedeutung für das Staats- und Privatrecht. Stuttgart.
Voraussetzungen / BesonderesThe 2-hour course will be held as a series of lectures. The course materials will be available in form of an electronic Reader at the beginning of the semester.
The class will be taught in English.
Students will be asked to give a (a) presentation (15 Minutes) or write a review paper based on a article selected from the electronic script, and (b) they will have to pass a written test at the end of the course in order to obtain 3 credit points in the ECTS System. In the final mark (a) will have a weight of 40% and (b) 60%.
751-2700-00LBodenmarkt und BodenpolitikW2 KP2GG. M. Giuliani
KurzbeschreibungDie Studierenden eignen sich Kenntnisse der Besonderheiten von Bodenmärkten und der Wirkungsmechanismen bodenpolitischer Eingriffe wie Höchstpreise, Verkaufsrechte und Landumverteilungen an. Insbesondere werden Kenntnisse über Marktstrukturen und Marktformen auf Bodenmärkten vermittelt.
LernzielDie Studierenden eignen sich Kenntnisse der Besonderheiten von Bodenmärkten und der Wirkungsmechanismen bodenpolitischer Eingriffe wie Höchstpreise, Verkaufsrechte und Landumverteilungen an. Insbesondere werden Kenntnisse über Marktstrukturen und Marktformen auf Bodenmärkten vermittelt.
InhaltDer erste Teil der Vorlesung hat folgende Kapitel: Historischer Abriss der Bodennutzung; historische Modelle individueller und kollektiver Bodenordnungen; schweizerische landwirtschaftliche Bodenordnung und -politik; spezielle Theorieaspekte zum landwirtschaftlichen Bodenmarkt; empirische Untersuchungen zu Bodeneigentum und -märkten; Verbindungen zwischen Bodenpolitik und Agrar- bzw. Agrarumwelt-Politik. Der zweite Teil handelt von Bodenbesitzstrukturen in Entwicklungs- und Transformations-Ländern. Nach einer allgemeinen systematischen und theoretischen Einführung in die allgemeine Problematik von Bodenverteilungen werden Fallbeispiele und bodenpolitisch aktuelle Themen behandelt. Die Vorlesung vermittelt Grundlagen, welche zur Beurteilung der Nachhaltigkeit der Landnutzung beitragen und zur Etablierung nachhaltiger Landnutzunssysteme.
SkriptWird in der Vorlesung abgegeben.
LiteraturIst im Skript aufgeführt.
Methodische Kompetenzbereiche
Methods in Food and Resource Use Economics
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
363-0588-00LComplex Networks Information W4 KP2V + 1UF. Schweitzer, I. Scholtes
KurzbeschreibungThe course provides an overview of the methods and abstractions used in (i) the quantitative study of complex networks, (ii) empirical network analysis, (iii) the study of dynamical processes in networked systems, (iv) the analysis of systemic risk in networked systems, (v) the study of network evolution, and (vi) data mining techniques for networked data sets.
Lernziel* the network approach to complex systems, where actors are represented as nodes and interactions are represented as links
* learn about structural properties of classes of networks
* learn about feedback mechanism in the formation of networks
* understand systemic risk as emergent property in networked systems
* learn about statistical inference techniques for data on networked systems
* learn methods and abstractions used in the growing literature on complex networks
InhaltNetworks matter! This holds for social and economic systems, for technical infrastructures as well as for information systems. Increasingly, these networked systems are outside the control of a centralized authority but rather evolve in a distributed and self-organized way. How can we understand their evolution and what are the local processes that shape their global features? How does their topology influence dynamical processes like diffusion? And how can we characterize the importance and/or role of specific nodes? This course provides a systematic answer to such questions, by developing methods and tools which can be applied to networks in diverse areas like infrastructure, communication, information systems or (online) social networks. In a network approach, agents in such systems (like e.g. humans, computers, documents, power plants, biological or financial entities) are represented as nodes, whereas their interactions are represented as links.

The first part of the course, "Introduction to networks: basic and advanced metrics", describes how networks can be represented mathematically and how the properties of their link structures can be quantified empirically.

In a second part "Stochastic Models of Complex Networks" we address how analytical statements about crucial properties like connectedness or robustness can be made based on simple macroscopic stochastic models without knowing the details of a topology.

In the third part we address "Dynamical processes on complex networks". We show how a simple model for a random walk in networks can give insights into the authority of nodes, the efficiency of diffusion processes as well as the existence of community structures.

A fourth part "Statistical Physics of Networks: Optimisation and Inference" introduces models for the emergence of complex topological features which are due to stochastic optimization processes, as well as algorithmic approaches to automatically infer knowledge about structures and patterns from network data sets.

In a fifth part, we address "Network Dynamics", introducing models for the emergence of complex features that are due to (i) feedback phenomena in simple network growth processes or (iii) order correlations in systems with highly dynamic links.

A final part studies "Multiple roles of nodes and links", introducing recent research on automated role discovery in networks, as well as models for networks with multiple layers.
SkriptThe lecture slides are provided as handouts - including notes and literature sources - to registered students only.
All material is to be found on Moodle at the following URL: https://moodle-app2.let.ethz.ch/course/view.php?id=1130
LiteraturSee handouts. Specific literature is provided for download - for registered students, only.
Voraussetzungen / BesonderesThere are no pre-requisites for this course. Self-study tasks (to be solved analytically and by means of computer simulations) are provided as home. Weekly exercises (45 min) are used to discuss selected solutions. Active participation in the exercises is strongly suggested for a successful completion of the final exam.
Project Management and Communication of Science
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-1000-00LInterdisziplinäre Projektarbeit Information Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Voraussetzung: abgeschlossenes Bachelorstudium!
O3 KP4UB. Dorn, E. Frossard, L. Meile, H. Adelmann, N. Buchmann, C. De Moraes, P. A. Fischer, M. C. Härdi-Landerer, M. Kreuzer, U. Merz, S. Peter, M. Schuppler, M. Siegrist, J. Six, S. E. Ulbrich, A. Walter
KurzbeschreibungDie Studierenden der Agrar- und Lebensmittelwissenschaften erarbeiten in interdisziplinären Teams Lösungen für Probleme, welche ihnen von Projektpartner im Bereich der Nahrungsmittelwertschöpfungskette gestellt werden.
LernzielDie Studierenden kennen
- die Grundlagen des Zeit- und Projektmanagements
- Vorgehensweisen, um Probleme, die ihnen von Projektpartnern gestellt werden, zielorientiert zu lösen.
InhaltDie Studierenden der Agrar- und Lebensmittelwissenschaft erarbeiten in interdisziplinären Teams Lösungen für Probleme, welche ihnen von Projektpartnern entlang der Nahrungsmittelwertschöpfungskette gestellt werden. Die Studierenden präsentieren und diskutieren die Lösungsvorschläge an der Schlussveranstaltung mit den Projektpartnern und verfassen einen schriftlichen Projektbericht.
Voraussetzungen / BesonderesDie Anwesenheit der Studierenden an der Startveranstaltung am 26.2.2015 gemäss speziellem Programm ist Pflicht.
751-2901-00LResearch Project in FRE Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W2 KP4AM. Dumondel
KurzbeschreibungDie Studierenden begleiten die Arbeit eines Doktoranden. Das Thema ist auf den Aspekt "schweizerische Agrar- und Lebensmittelbranche" fokussiert
LernzielDie Studierenden begleiten die Arbeit eines Doktoranden in einem bestimmten Forschungsbereich
InhaltDie Studierenden begleiten die Arbeit eines Doktoranden in einem bestimmten Forschungsbereich