Suchergebnis: Katalogdaten im Frühjahrssemester 2017

Lebensmittelwissenschaften Bachelor Information
Bachelor-Studium (Studienreglement 2016)
2. Semester
Basisprüfung
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
529-2002-02LChemie IIO5 KP2V + 2UW. Uhlig, J. E. E. Buschmann, S. Canonica, P. Funck, H. Grützmacher, E. C. Meister, R. Verel
KurzbeschreibungChemie II: Elektrochemie, Redoxreaktionen, Chemie der Elemente, Einführung in die organische Chemie
LernzielErarbeiten der Grundlagen von anorganischer und organischer Stoffchemie.
Inhalt1. Redoxreaktionen und Elektrochemie

2. Anorganische Stofflehre
Regeln und Beispiele anorganischer Nomenklatur: Verbindungen, Ionen, Säuren, Salze, Komplexverbindungen. Ein Gang durch die Elementgruppen, ihrer Typologie und ihrer wichtigen Verbindungen. Beschreibung einiger bedeutender industrieller Produktionsverfahren. Das Entstehen von Verbindungen als Konsequenz der Elektronenstruktur der Valenzschale.

3. Einführung in die Organische Chemie
Stofflehre: Beschreibung der wichtigsten Stoffklassen und funktionellen Gruppen, Einführung in deren Reaktivität.
Stereochemie: Raumanordnung von Molekülbausteinen. Reaktionsmechanismen: SN1 und SN2- Reaktionen; Elektrophile aromatische Substitution; E1- und E2- Eliminationsreaktionen;
Additionsreaktionen an C=C-Doppelbindungen; Chemische Reaktivität von Carbonyl- und von Carboxylgruppen.
SkriptC.E. Mortimer & U. Müller, CHEMIE, 12. Auflage, Thieme: Stuttgart, 2015 (ISBN 978-3-13-484312-5)
LiteraturTh.L.Brown, H.E.LeMay, B.E.Bursten; Chemie, 10. Auflage, Pearson Studium, München, 2007 (ISBN 3-8273-7191-0)

C.E.Housecroft, E.C.Constable, Chemistry, 3rd Edition, Pearson, Harlow (England), 2006 (ISBN 0-131-27567-4)

D.W.Oxtoby, H.P.Gillis, N.H.Nachtrieb, Principles of Modern Chemistry, Fifth Edition, Thomson, London, 2002 (ISBN 0-03-035373-4)
401-0252-00LMathematik II: Analysis II Information O7 KP5V + 2UA. Cannas da Silva
KurzbeschreibungFortführung der Themen von Mathematik I. Schwergewicht: mehrdimensionale Differential- und Integralrechung und partielle Differentialgleichungen.
LernzielMathematik ist von immer grösserer Bedeutung in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Grund dafür ist das folgende Konzept zur Lösung konkreter Probleme: Der entsprechende Ausschnitt der Wirklichkeit wird in der Sprache der Mathematik modelliert; im mathematischen Modell wird das Problem - oft unter Anwendung von äusserst effizienter Software - gelöst und das Resultat in die Realität zurück übersetzt.

Ziel der Vorlesungen Mathematik I und II ist es, die einschlägigen mathematischen Grundlagen bereit zu stellen. Differentialgleichungen sind das weitaus wichtigste Hilfsmittel im Prozess des Modellierens und stehen deshalb im Zentrum beider Vorlesungen.
Inhalt- Mehrdimensionale Differentialrechnung:
Funktionen von mehreren Variablen, partielle Ableitungen, Kurven und Flächen im Raum, Skalar- und Vektorfelder, Gradient, Rotation und Divergenz.

- Mehrdimensionale Integralrechnung:
Mehrfachintegrale, Linien- und Oberflächenintegrale, Arbeit und Fluss, Integralsätze von Gauss und Stokes, Anwendungen.

- Partielle Differentialgleichungen:
Trennung der Variablen, Fourier-Reihen, Wärmeleitungs-, Wellen- und Potential-Gleichung, Fourier-Transformation.
SkriptSiehe Literatur
Literatur- Thomas, G. B., M.D. Weir und J. Hass: Analysis 2, Pearson.
- Hungerbühler, N.: Einführung in partielle Differentialgleichungen, vdf.
- Papula, L.: Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Vieweg, Bd. 2 und 3
- Sperb, R.: Analysis II, vdf.
Voraussetzungen / BesonderesMathe-Lab (Präsenzstunden):
Di 17-19, Mi 17-19, Fr 12-14 im Raum HG E 41.
551-0002-00LAllgemeine Biologie II Belegung eingeschränkt - Details anzeigen O4 KP4GU. Sauer, R. Aebersold, W. Gruissem
KurzbeschreibungGrundlagen der
Biochemie (Makromoleküle, Membranen, Zellstrukturen, Stoffwechsel)
Molekulargenetik (Genexpression und Regulation, vom Gen zum Protein)
Physiologie höherer Pflanzen (Struktur, Wachstum, Entwicklung, Nährstoffe, Transport und Reproduktion)
LernzielVerständnis grundlegender Konzepte molekularer Biologie und Physiologie.
InhaltZellluläre Funktionen auf der Ebenen von Molekülen und Strukturen.
Molekulare Vorgänge in der Prozessierung vom Gen zum Protein.
Pflanzenphysiologie.

Die folgenden Campbell Kapitel werden behandelt:

Woche 1-5: Prof. Sauer
5 Biological macromolecules and lipids
7 Cell structure and function
8 Cell membranes
10 Respiration: introduction to metabolism
10 Cell respiration
11 Photosynthetic processes

Woche 6-9: Prof. Aebersold
16 Nucleic acids and inheritance
17 Expression of genes
18 Control of gene expression
19 DNA Technology

Woche 9-13: Prof. Gruissem
35 Plant Structure and Growth
36 Transport in vascular plants
37 Plant nutrition
38 Reproduction of flowering plants
39 Plants signal and behavior
SkriptKein Skript
LiteraturCampbell, Reece et al: "Biologie" (10th global edition); Pearson 2015.
751-0270-00LÖkologie und Systematik von Algen und PilzenO2 KP2GM. Maurhofer Bringolf
KurzbeschreibungGrundlagen der Morphologie, Systematik und Oekologie von Algen, Pilzen und Flechten
LernzielGrundkenntnisse der Systematik und Morphologie von Algen und Pilzen und ihrer Bedeutung in Oekosystemen anhand praktischer Beispiele.
InhaltEinführung in die Kryptogamen: systematische Einordnung der Algen, Protisten und Pilze; Entwicklungszyklen dieser Organismen in natürlichen und androgenen Ökosystemen und ihre Bedeutung dargestellt anhand von ausgewählten Beispielen. Die Gemeinsamkeiten resp die unterschiedlichen Eigenschaften zwischen verschiedenen systematischen Gruppen welche einerseits zur Klassifikation verwendet werden, anderseits zu unterschiedlichen oder gleichartigen Strategien zur Bekämpfung oder Förderung der Organismen in verschiedenen Ökosystemen (Agrar-, Forst- aquatische und Lebensmittel-Systeme) führen, sollten verstanden werden. Es werden Beispiele aus der Lehre der Pflanzen-Krankheiten, der Medizin, der Lebensmittelherstellung und Verwendung, der Biotechnologie, sowie der Meeres/Gewässerökologie verwendet um die Bedeutung für Mensch und Ökosysteme darzustellen.

Form:
Vorlesung mit Demonstrationsmaterial



Kursinhalt:
Prokaryotische Algen (Cyanophyta), Eukaryotische Algen, Pilzähnliche Protisten, Pilze, Flechten:
Systematik, Lebenszyklen, Ökologie, Bedeutung.
SkriptAusführliches Skript wird in der ersten Vorlesungsstunde verkauft
751-0280-00LKulturpflanzen im World Food SystemO2 KP2VA. Walter, A. Lüscher, U. Scheidegger
KurzbeschreibungKulturpflanzen im World Food System stellt ausgewählte Kulturpflanzen im Kontext verschiedener Nutzungssysteme der Schweiz und der Tropen dar und zeigt gegenseitige Beziehungen auf. Am Beispiel dieser Pflanzen werden allgemeine Prinzipien des Anbaus und der Bedeutung im World Food System dargestellt.
LernzielDie Lehrveranstaltung zielt darauf ab, unter den Studierenden das Verständnis zu fördern für die Herkunft unserer Nahrungsmittel und für die Grundlagen, Möglichkeiten und Einschränkungen bei deren Erzeugung. Am Beispiel ausgewählter Kulturpflanzen stärkt sie die Fähigkeit der Studierenden, Nutzungssysteme zu analysieren und Anbausysteme von Kulturpflanzen als Ausdruck ökologischer und ökonomisch-politischer Rahmenbedingungen zu verstehen.

Nach Abschluss der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage:
•a) Die wichtigsten ackerbaulichen Kulturpflanzen der Schweiz zu erkennen.
b) Nutzungssysteme im weltweiten Kontext und ihre Beziehungen untereinander zu analysieren.
c) Anbausysteme von Kulturpflanzen und ihre Bedeutung im Ernährungssystem als Ausdruck ökologischer und betrieblicher Rahmenbedingungen zu verstehen
•d) Auswirkungen des Marktes (Inland, Export) und ökologisch-politischer Rahmenbedingungen auf Anbausystem und -intensität einiger ausgewählter Kulturpflanzen zu erfassen
InhaltDie Veranstaltung gliedert sich in drei aufeinander folgende Abschnitte.

Im ersten Abschnitt von sechs bis sieben Doppelstunden werden zentrale Kulturpflanzen der Schweiz und angrenzender Länder behandelt. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf Weizen gelegt. Für die wichtigsten ackerbaulichen Kulturpflanzen werden zentrale Aspekte der Produktion, aber auch der Nutzung und Qualitätskriterien der Produkte vorgestellt. Auch Weiterentwicklungsmöglichkeiten für Anbau und Entwicklung neuer Sorten sowie Forschungsfelder werden angesprochen.

Im zweiten Abschnitt werden innerhalb von drei Doppelstunden die Bedeutung der Wiesen und Weiden als Landnutzungsform und das Leitbild des Schweizerischen Futterbaus vorgestellt. Morphologische Eigenschaften und Ansprüche der wichtigsten Gräser- und Leguminosenarten zur Raufutterproduktion im gemässigten Klima werden dargestellt. Darauf aufbauend wird beispielhaft die Bewirtschaftung intensiv und extensiv genutzter Wiesen behandelt und aufgezeigt wie sich diese unterschiedliche Bewirtschaftung auf die botanische Zusammensetzung und die Leistungen der Wiese auswirkt.

Im dritten Abschnitt werden innerhalb von drei Doppelstunden ausgewählte tropische Nutzpflanzen in für sie typischen Nutzungssystemen dargestellt. So kann der Anbau in einen lokalspezifischen Zusammenhang gestellt werden. Schwerpunkte (je nach Kultur) sind Bedeutung im Ernährungssystem, Botanik und Oekophysiologie, Anbautechnik, Züchtung, Saat- oder Pflanzgut. Spezifische Fragen des tropischen Pflanzenbaus (Bodenfruchtbarkeit, Mischanbau) werden exemplarisch behandelt.
• Reis - Rückgrat der Ernährungssicherung, Philippinen
• Maniok - Mehrwert für Bäuerinnen, Kamerun
• Kaffee – alles für den Export, Nicaragua, Kolumbien
• Hirse, Sorghum, Erdnuss – Ackerbau in Grenzlagen, Sahel
• Bananen - Selbstversorgung und Export, Zentralamerika
751-0282-00LNutztierwissenschaften im World Food SystemO2 KP2VS. E. Ulbrich
KurzbeschreibungIn dieser Vorlesung werden das natürliche Verhalten und Haltungssysteme verschiedener Nutztierarten und die verschiedenen Nahrungsmittel tierischer Herkunft vorgestellt.
LernzielDie Studierenden lernen verschiedene Nutztierarten sowie das jeweilige artspezifische Verhalten und für die Tierarten übliche Haltungsformen kennen. Sie werden anhand des natürlichen Verhaltens die wichtigsten Bedürfnisse der Tierarten an eine tiergerechte Haltung benennen können. Die Herkunft verschiedener tierischer Lebensmittel und ihre Produktions- und Verzehrsmengen sowie die Lebensmittelgruppen und Inhaltsstoffe werden ihnen geläufig sein.
Sie werden Verfahren zur Produktion und Verarbeitung tierischer Lebensmittel kennenlernen und die Gründe für die Be- und Verarbeitung der Lebensmittel verstehen.
LiteraturNutztiere in der Lebensmittelkette (Reinhard Fries, UTB Verlag)
Anatomie und Physiologie der Haustiere (Klaus Loeffler, UTB Verlag)
Krankheitsursache Haltung (Thomas Richter Hrsg., Enke Verlag)
Farbatlas Nutztierrassen (Hans Hinrich Sambraus, Ulmer Verlag)
Domestic Animal Behaviour (Katherine A. Houpt, Wiley-Blackwell)
Lebensmittel-Warenkunde für Einsteiger (Rimbach et al., Springer, Berlin 2010)
851-0708-00LGrundzüge des Rechts Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Grundzüge des Rechts als GESS-Pflichtwahlfach:
Studierende, die die Vorlesung "Grundzüge des Rechts für Architektur" (851-0703-01L), "Grundzüge des Rechts für Bauwissenschaften" (851-0703-03L) oder "Grundzüge des Rechts" (851-0703-00) belegt haben oder belegen werden, sollen sich in dieser Lerneinheit nicht einschreiben.

Besonders geeignet für Studierende D-HEST, D-MAVT, D-MATL, D-USYS.

Maximale Teilnehmerzahl: 300
O2 KP2VS. Bechtold
KurzbeschreibungDie Vorlesung führt in Grundzüge der Rechtsordnung ein. Neben dem Verfassungs- und Verwaltungsrecht werden Fragen des Vertragsrechts, der ausservertraglichen Haftung, des Gesellschaftsrechts, des Immaterialgüterrechts und des Prozessrechts behandelt.
LernzielEinführung in Grundfragen des öffentlichen und des Privatrechts als Grundlage für weitergehende rechtswissenschaftliche Lehrveranstaltungen.
Inhalt1. Öffentliches Recht
Staatsrecht: Funktion und Quellen des Rechts, Aufbau und Organisation des Staates, Grundrechte, Grundzüge des Völker- und Europarechts. Verwaltungsrecht: Verwaltungsverhältnis, Verfügung, Verwaltungsorganisation, Durchsetzung des Verwaltungsrechts, Verwaltungsverfahrensrecht, Grundzüge des Polizei-, Umwelt- und Raumplanungsrechts.

2. Privatrecht
Vertragsrecht: Vertragsfreiheit, Vertragsentstehung, -erfüllung und -verletzung, Grundzüge des Kauf- und Mietvertrags. Haftungsrecht: Verschuldenshaftung und Kausalhaftung, Beschränkung der Haftung. Grundzüge des Gesellschafts,- Immaterialgüter- und Zivilprozessrechts.
SkriptAuf der Moodle-Plattform verfügbar.
LiteraturWeiterführende Informationen sind auf der Moodle-Lernumgebung zur Vorlesung erhältlich (s. http://www.ip.ethz.ch/education/grundzuege).
Grundlagenfächer II: Prüfungsblock 1
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
402-0062-00LPhysik IO5 KP3V + 1UA. Vaterlaus, G. Feldman
KurzbeschreibungEinführung in die Denk- und Arbeitsweise in der Physik anhand von Demonstrationsexperimenten: Mathematische Grundlagen, Mechanik des Massenpunktes, Mechanik starrer Körper, Deformation und Elastizität, Hydrostatik und Hydrodynamik, Schwingungen, mechanische Wellen, Elektrizität und Magnetismus. Wo immer möglich werden Anwendungen aus dem Bereich der Studiengänge gebracht.
LernzielFörderung des wissenschaftlichen Denkens. Es soll die Fähigkeit entwickelt werden, beobachtete physikalische Phänomene mathematisch zu modellieren und die entsprechenden Modelle zu lösen.
SkriptSkript wird verteilt
LiteraturFriedhelm Kuypers
Physik für Ingenieure und Naturwissenschaftler
Band 1: Mechanik und Thermodynamik
Wiley-VCH Verlag, 2012, 448 S, ca.: Fr. 30.-

Douglas C. Giancoli
Physik
Pearson Studium

Paul A. Tipler
Physik
Spektrum Akademischer Verlag, 1998

David Halliday Robert Resnick Jearl Walker
Physik
Wiley-VCH, 2003

dazu gratis Online Ressourcen (z.B. Simulationen): www.halliday.de
Exkursionen
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-0304-00LExkursionen im World Food System Belegung eingeschränkt - Details anzeigen O1 KP1PB. Dorn
KurzbeschreibungAuf den «Exkursionen im World Food System» erweitern und vertiefen die Studierenden der Agrar- und Lebensmittelwissenschaften Vorlesungsinhalte der ersten beiden Studiensemester und setzen sie in Bezug zur Praxis entlang der Lebensmittelwertschöpfungsketten.
LernzielDie Studierenden
- erweitern und vertiefen Themen aus den Vorlesungen «World Food System», «Kulturpflanzen im World Food System», «Nutztierwissenschaften im World Food System», «Agrarökonomie im World Food System» sowie «Diversität der Algen und Pilze» in der Praxis
- erarbeiten sich anhand von Vorbereitungsmaterialien vor der Exkursion selbständig Wissen zu einem gegebenen Exkursionsthema
- formulieren Fragen an die Exkursionsleitung und Exkursionsbeteiligten und diskutieren diese mit ihnen und untereinander
- geben Feedback zu den besuchten Exkursionen
InhaltEs werden mehrere eintägige Exkursionen angeboten, welche verschiedene Themenbiete der Studiengänge Agrar- und Lebensmittelwissenschaften abdecken. Für jede Exkursion sind themenspezifische Lernziele formuliert.
SkriptInhaltliche und organisatorische Exkursionsbeschreibungen finden sich auf der Moodle Lehr-Plattform.
Voraussetzungen / BesonderesNur für 2. Semester Studierende der Agrar- und Lebensmittelwissenschaften
Wahlfächer
Eine Wahlfachliste wird separat publiziert.
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-0014-00LAgrarökonomie im World Food SystemW2 KP2VR. Finger, M. Bozzola, S. Hirsch, R. Huber
KurzbeschreibungDie Veranstaltung vertieft Grundlagenwissen und präsentiert Anwendungen im Feld der Ökonomie des Agrar- und Ernährungssektors. Die adressierten Fragestellungen umfassen einzelbetriebliche Entscheidungen, Analysen von Märkten sowie agrarpolitische Aspekte.
LernzielStudenten sollen am Ende der Vorlesung Fragestellungen und Probleme im Bereich der Agrar- und Ernährungswirtschaft mittels ökonomischer Konzepte analysieren können. Dabei stehen Ihnen betriebs- und volkswirtschaftliche Instrumente zur Verfügung.
InhaltAnhand von Fallstudien in Europa und Entwicklungsländern werden verschiedene Konzepte vermittelt. Dabei stehen folgende Themen im Vordergrund: i) Produktionsentscheidungen landwirtschaftlicher Betriebe, die Ökonomie des Agribusiness, Agrarpolitik, Agrarmärkte, Landwirtschaftliche Systeme in Entwicklungsländern
SkriptVorlesungsunterlagen werden im Laufe des Semesters zur Verfügung gestellt
551-1174-00LSystembiologieW4 KP2V + 2UU. Sauer, K. M. Borgwardt, J. Stelling, N. Zamboni
KurzbeschreibungThe course teaches computational methods and first hands-on applications by starting from biological problems/phenomena that students in the 4th semester are somewhat familiar with. During the exercises, students will obtain first experience with programming their own analyses/models for data analysis/interpretation.
LernzielWe will teach little if any novel biological knowledge or analysis methods, but focus on training the ability of use existing knowledge (for example from enzyme kinetics, regulatory mechanisms or analytical methods) to understand biological problems that arise when considering molecular elements in their context and to translate some of these problems into a form that can be solved by computational methods. Specific goals are:
- understand the limitations of intuitive reasoning
- obtain a first overview of computational approaches in systems biology
- train ability to translate biological problems into computational problems
- solve practical problems by programming with MATLAB
- make first experiences in computational interpretation of biological data
- understand typical abstractions in modeling molecular systems
InhaltDuring the first 7 weeks, the will focus on mechanistic modeling. Starting from simple enzyme kinetics, we will move through the dynamics of small pathways that also include regulation and end with flux balance analysis of a medium size metabolic network. During the second 7 weeks, the focus will shift to the analysis of larger data sets, such as metabolomics and transcriptomics that are often generated in biology. Here we will go through multivariate statistical methods that include clustering and principal component analysis, ending with first methods to learn networks from data.
SkriptNo script
LiteraturThe course is not taught by a particular book, but two books are suggested for further reading:
- Systems Biology (Klipp, Herwig, Kowald, Wierling und Lehrach) Wiley-VCH 2009
- A First Course in Systems Biology (Eberhardt O. Voight) Garland Science 2012
351-0734-00LArbeitsphysiologieW2 KP2GT. Läubli
KurzbeschreibungEinführung in die Grundlagen von Arbeit + Gesundheit (Gesundheitsmanagement, Arbeitsgestaltung, Arbeitssicherheit, Arbeitshygiene, Arbeitsmedizin, Ergonomie)
LernzielErkennen des wirtschaftlichen Nutzens von Arbeit + Gesundheit; wissenschaftlich begründete Arbeitsgestaltung.
InhaltEinführung in die Grundlagen von Arbeit + Gesundheit (Arbeitsgestaltung, Arbeitssicherheit, Arbeitshygiene, Arbeitsmedizin, Ergonomie); Grundprinzipien toxischer, teratogener, krebserzeugender und sensibilisierender Arbeitsstoffe und die sich daraus ergebenden Massnahmen des Schutzes am Arbeitsplatz; Faktoren der physischen Leistungsfähigkeit (Kreislauf, Atmung, Motorisches System) und sich daraus ergebende Massnahmen zur Gestaltung von Arbeit und Arbeitsplatz; physiologische Kosten der Arbeit und Leistungsbewertung; Stress am Arbeitsplatz (Konzepte, Ursachen, Bewältigungsstrategien); biologische Rhythmik und Schichtarbeit; der ältere Mitarbeiter, die ältere Mitarbeiterin; beispielhaft die ergonomisch richtige Gestaltung von Büroarbeitsplätzen.
SkriptVorlesungsunterlagen
LiteraturE. Grandjean: Physiologische Arbeitsgestaltung
H. Luczak: Arbeitswissenschaft
H. Luczak, Volpert (ed): Handbuch der Arbeitswissenschaft
701-0614-00LAllergie und UmweltW1 KP1VP. Schmid-Grendelmeier
KurzbeschreibungAllergien sind ausgesprochen häufig und am Zunehmen. In diesem Kurs sollen Klinik und Pathophysiologie von allergischen Erkrankungen wie Pollinose, Asthma und Ekzeme sowie deren Abklärung und Behandlung vorgestellt werden. Die mannigfaltigen Zusammenhänge zwischen Umweltbedingungen wie Luftqualität, Klima, Ernährung und Auftreten von Allergien werden diskutiert.
LernzielKenntnis der Grundlagen der allergischen Erkrankungen bei Menschen, insbesonders der sogenannten Atopien. Kenntnis der Umweltallergene und der möglichen Mechanismen, welche für die Zunahme der allergischen Reaktionen verantwortlich sind. Kenntnis der Wechselbeziehungen zwischen individueller genetischer Prädisposition, Umweltallergenen und anderen Umweltfaktoren wie Luftschadstoffen.
InhaltGrundtypen der allergischen Erkrankungen. Begriff von Atopien und Pseudoallergien. Pathophysiologie IgE-vermittelter Reaktionen inkl. Mechanismen der IgE-Regulation. Epidemiologische Daten über die Zunahme der Allergien als Umweltkrankheiten Nr. 1 und Gründe für ihre Zunahme. Besprechung der wichtigsten inhalativen und nutritiven Allergene wie Pollen, Hausstaubmilben, Pilzsporen, Nahrungsmittel und Nahrungsmittelzusätze.
SkriptMerkblätter resp Vorlesungsunterlagen werden abgegeben.
LiteraturAxel Trautmann und Jörg Kleine-Tebbe:
Allergie-Diagnose/Allergie-Therapie
Thieme-Verlag. 2 Auflage (2013)
ISBN 978-3-13-142181-4
376-1175-00LThermoregulation und SporttextilienW1 KP1VR. M. Rossi
KurzbeschreibungIn diesem Kurs werden die Grundlagen der Thermoregulation des menschlichen Körpers präsentiert und Themen der Wärmeübertragung des Körpers, der Hyper- und Hypothermie, der Akklimatisierung sowie der thermischen Behaglichkeit und der Bekleidungsphysiologie behandelt.
LernzielAufzeigen der thermoregulatorischen Mechanismen um den Körper im thermischen Gleichgewicht zu halten, sowie der verschiedenen Mechanismen des Wärmeaustausches mit der Umgebung und wie moderne Sportbekleidung die Leistungsfähigkeit des Sportlers unterstützen kann.
InhaltAls homöothermes Wesen muss der Mensch seine Körperkerntemperatur in engen Grenzen um 37°C halten. Die Wärmeproduktion muss im Gleichgewicht zur Wärmeabgabe stehen. Der menschliche Körper besitzt verschiedene Mechanismen, um Temperaturschwankungen der Umgebung zu kompensieren, wie z.B. die Vasodilatation und –konstriktion, Schwitzen, oder Frostzittern. Zusätzlich kann die Wahl einer adäquaten Kleidung die Klimaspanne, bei welcher ein Überleben möglich ist, fast beliebig vergrössern.
Zudem werden Grundlagen der Bekleidungsphysiologie präsentiert, und gezeigt, wie funktionelle Bekleidung bei unterschiedlichen Sportarten die thermophysiologischen Funktionen des Körpers unterstützen kann.
Skriptwird jeweils vor der Vorlesung elektronisch zur Verfügung gestellt.
252-0840-01LAnwendungsnahes Programmieren mit MATLAB Information W2 KP2GT. Hruz
KurzbeschreibungDie Veranstaltung "Anwendungsnahes Programmieren mit MATLAB" vermittelt Basiswissen über die imperative Programmierung. Zusätzlich wird die Kompetenz vermittelt, dieses Wissen in Modellierungsaufgaben einzusetzen.
LernzielDie Studierenden sollen in der Lage sein, Programme in MATLAB selbständig zu programmieren bzw. sich in bestehenden Programmen zurecht zu finden und diese sinnvoll zu erweitern.
InhaltIn der Vorlesung wird Basiswissen über die imperative Programmierung vermittelt, sowie ein erster Einblick in die Modularisierung von grösseren Programmen. Im praktischen Teil werden Programme geschrieben und im Team ein etwas grösseres Matlab-Projekt bearbeitet.

1) MATLAB Installation, MATLAB Umgebung, Hilfe, Variablen, Ausdruck, Gleitkommazahlen
2) Modellierung und Simulation in Umweltwissenschaften
3) Verzweigung, Schleifen, Aussagenlogik
4) Matrizen in MATLAB
5) 2D Visualisierung in MATLAB
6) Funktion, Modularität, Stack, lokale Variablen (scope)
7) Rekursion, 3D Visualisierung
8) Modellierung und Simulation dynamischer Systeme in MATLAB
LiteraturEinstieg ins Programmieren mit Matlab, U. Stein, Carl Hanser Verlag.
Bachelor-Studium (Studienreglement 2010)
4. Semester
Grundlagenfächer II: Prüfungsblock 2
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
401-0624-00LMathematik IV: StatistikO4 KP2V + 1UD. Stekhoven
KurzbeschreibungEinführung in einfache Methoden und grundlegende Begriffe von Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung für Naturwissenschaftler. Die Konzepte werden anhand einiger Daten-Beispiele eingeführt.
LernzielFähigkeit, aus Daten zu lernen; kritischer Umgang mit Daten und mit Missbräuchen der Statistik; Grundverständnis für die Gesetze des Zufalls und stochastisches Denken (Denken in Wahrscheinlichkeiten); Fähigkeit, einfache und grundlegende Methoden der Analytischen (Schlussfolgernden) Statistik (z. B. diverse Tests) anzuwenden.
InhaltBeschreibende Statistik (einschliesslich graphischer Methoden).
Einführung in die Wahrscheinlichkeitsrechnung (Grundregeln, Zufallsvariable, diskrete und stetige Verteilungen, Ausblick auf Grenzwertsätze). Methoden der Analytischen Statistik: Schätzungen, Tests (einschliesslich Vorzeichentest, t-Test, F-Test, Wilcoxon-Test), Vertrauensintervalle, Prognoseintervalle, Korrelation, einfache und multiple Regression.
SkriptKurzes Skript zur Vorlesung ist erhältlich.
LiteraturStahel, W.: Statistische Datenanalyse. Vieweg 1995, 3. Auflage 2000 (als ergänzende Lektüre)
Voraussetzungen / BesonderesDie Übungen (ca. die Hälfte der Kontaktstunden; einschliesslich Computerübungen) sind ein wichtiger Bestandteil der Lehrveranstaltung.

Voraussetzungen: Mathematik I, II und III
751-1304-00LManagement in der Agri-Food-Chain Information
Diese LE wird im FS 17 letzmalig angeboten.
Studierende welche gemäss BSc-Reglement 2010 den Prüfungsblock II ablegen, müssen zwingend im FS 17 die LE belegen.
O2 KP2VM. Weber
KurzbeschreibungVermittlung von Grundlagenwissen zum Management von Institutionen, insbesondere Unternehmen, in institutioneller und personaler Hinsicht.
LernzielAm Ende der Vorlesung sollen die Studierenden

- über einen Orientierungsrahmen (Landkarte zur Orientierung) verfügen, der ihnen erlaubt,
die wichtigen Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Management von Institutionen einzuordnen, ihr Denken und Vorgehen zu strukturieren sowie sich mit anderen in einer „gemeinsamen Sprache“ darüber auszutauschen.

- die wichtigsten Management-Ansätze aus der Geschichte kennen.

- die wichtigsten Grundsätze, Aufgaben und Werkzeuge der personalen Führungstätigkeit in Institutionen kennen.
InhaltDie Vorlesung geht auf folgende Inhalte ein:

Im Zentrum steht der institutionelle Aspekt des Managements von Institutionen, insbesondere Unternehmen. Dabei wird ein Management-Modell behandelt, welches die Analyse- und Handlungsfähigkeit der Anwender im Kontext von unternehmerischen Fragestellungen erweitern hilft (Orientierungshilfe). Dabei geht es immer um die Unterstützung von Entscheidungen bei der Gestaltung, Lenkung und Entwicklung von komplexen Systemen, z.B. Unternehmen.

Im weiteren werden die wichtigsten Management-Ansätze in kurzer Form behandelt. Zudem wird im Sinne eines kurzen Überblicks auch auf die personalen Aspekte des Managements eingegangen (Grundsätze, Aufgaben, Werkzeuge).
SkriptDie in der Vorlesung behandelten Darstellungen und Fallbeispiele werden den Studierenden in elektronischer Form zu Verfügung gestellt.

Zusätzlich zu den Unterlagen werden die Inhalte des Buches "Das neue St. Galler Management-Modell" von J. Rüegg-Stürm behandelt.
LiteraturJohannes Rüegg-Stürm (2003): "Das neue St. Galler Management-Modell. Grundkategorien einer integrierten Managementlehre. Der HSG-Ansatz." Haupt, Bern.
701-0206-00LAusgewählte Kapitel der Physikalischen ChemieO2 KP2GP. Funck
Kurzbeschreibung1. Kinetik komplexer Reaktionsysteme
2. Thermodynamik von Mehrphasen-Mehrstoffsystemen: Verteilung zwischen Phasen, kolligative Eigenschaften von Lösungen, Koexistenzbedingungen mehrerer Phasen, Gibbssche Phasenregel, Phasendiagramme
3. Phasengrenzflächen: Oberflächenspannung, Grenzflächenkonzentration, Adsorption, Kolloide
LernzielVertieftes Verständnis makroskopischer chemisch-physikalischer Erscheinungen
Inhalt1. Kinetik komplexer Reaktionssysteme: Vorgelagertes Gleichgewicht, Bodenstein-Näherung, Enzymkinetik
2. Thermodynamik von Mehrphasen-Mehrstoffsystemen: Chemisches Potential, Standardzustände und Aktivitäten, Verteilung zwischen Phasen, kolligative Eigenschaften von Lösungen, Koexistenzbedingungen mehrerer Phasen, Gibbssche Phasenregel, Phasendiagramme reiner Stoffe und binärer Gemische
3. Phasengrenzflächen: Oberflächenspannung, Grenzflächenkonzentration, Adsorption an Festkörperoberflächen, Stabilität von Kolloiden
SkriptEin Skript wird im Laufe der Vorlesung verteilt und kann von der Lehr-Dokumentenablage heruntergeladen werden.
Literatur- Wedler, G., Freund, H.-J., Lehrbuch der physikalischen Chemie, 6. Aufl., Wiley-VCH, Weinheim 2012
- Atkins, P., de Paula, J., Physical Chemistry, 10th edition, Oxford University Press, 2014
- Shaw, D.J., Introduction to Colloid and Surface Chemistry, 4th ed., Butterworth-Heinemann 1992
752-6306-00LPhysiologie und Anatomie IIO3 KP2VR. Clara
KurzbeschreibungVermittlung von Grundkenntnissen der Physiologie und Anatomie des Menschen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Verständnis der Zusammenhänge zwischen Morphologie und Funktion des menschlichen Organismus. Dies wird durch die Besprechung von Funktionskreisen gefördert. Ein Hauptthema bilden Nahrungsaufnahme und Verdauung, sowie damit zusammenhängende endokrine und metabolische Vorgänge.
LernzielAm Ende der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage, die grundlegenden Mechanismen der Funktion des Körpers und seiner wichtigen Organsysteme zu verstehen.
701-0252-00LMolekularbiologieO2 KP2GW. Gruissem, J. Fütterer
KurzbeschreibungVorgestellt werden:
(i) Molekularbiologische Prozesse, die für die Stabilität und Variabilität von Genomen und die Kontrolle von Genaktivitäten, besonders in Eukaryonten, verantwortlich sind. (ii) Methoden, mit denen diese Prozesse heute untersucht werden. (iii) Praktische Anwendungen in Grundlagenforschung, Züchtung, Gentechnik und Diagnostik.
LernzielVertieftes Verständnis von Aufbau und Funktion des genetischen Materials sowie der Prozesse seiner natürlichen und künstlichen Veränderung (z.B. Gentechnologie). Kenntnis der wichtigsten molekularbiologischen Methoden.
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