851-0101-73L  Homo faber. Der Ingenieur im Wandel der Zeit

SemesterHerbstsemester 2019
DozierendeK. Liggieri
Periodizitäteinmalige Veranstaltung
LehrspracheDeutsch
KommentarMaximale Teilnehmerzahl: 35


KurzbeschreibungDer Ingenieur ist eine zentrale Figur der Moderne. Sie vereint in ihrer Vision "Erkennen" und "Gestalten" und ist daher für Wissenschaft, Kunst und Kultur ein wichtiger Referenzpunkt. Dennoch zeigen sich Brüche in dieser Figur. An ihr lassen sich nämlich der Wandel von Techniken, unterschiedliche Menschenbilder und Anthropologien sowie politische Utopien ablesen und bestimmen.
LernzielDas Lernziel des Seminar besteht darin, unterschiedliche Bilder von Ingenieuren systematisch (unter dem Begriff des homo faber) und historisch zu untersuchen. Dabei sollen die unterschiedlichen Kontexte und Diskurse (Wirtschaft, Politik, Kunst) mit betrachtet werden. Welche Zeit bringt welches "Ingenieur-bild" hervor? Wie bestimmen unterschiedliche technische Praktiken das Bild des homo faber?
InhaltDer Ingenieur ist eine zentrale Figur der Moderne. Sie vereint in ihrer Vision "Erkennen" und "Gestalten" und ist daher für Wissenschaft, Kunst und Kultur ein wichtiger Referenzpunkt. Dennoch zeigen sich Brüche in dieser Figur. An ihr lassen sich nämlich der Wandel von Techniken, unterschiedliche Menschenbilder und Anthropologien sowie politische Utopien ablesen und bestimmen. Gerade im 20. Jahrhundert entwickelt sich der "Ingenieur" zu einem problematischen Vorbild für einen bestimmten "Menschentypus", der aktiv und tatkräftig nicht nur Technik, sondenr Gesellschaft verändern soll.